Fußball

Arbeitssieg bei Dynamo Dresden HSV erobert erstmals die Zweitligaspitze

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(Foto: imago/Jan Huebner)

Im neuen alten Rudolf-Harbig-Stadion macht der Hamburger SV eine Zweitliga-Premiere perfekt: Dank eines knappen Erfolgs im Nachholspiel bei Dynamo Dresden grüßt der Ex-Bundesliga-Dino erstmals von der Tabellenspitze der 2. Liga.

Der Hamburger SV grüßt von der Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga. Der Bundesliga-Absteiger setzte sich im Nachholspiel bei Dynamo Dresden glücklich mit 1:0 (0:0) durch. Vor 30.723 Zuschauer im ausverkauften Stadion erzielte Hee Chan Hwang nach 68 Minuten beim Heim-Debüt des neuen Dynamo-Trainers Maik Walpurgis das entscheidende Tor für die Norddeutschen. In der Nachspielzeit verschoss HSV-Profi Pierre-Michel Lasogga noch einen Foulelfmeter (90.+5). Vor dem Spiel wurde die Dresdner Arena nach einem Fan-Votum wieder in Rudolf-Harbig-Stadion umbenannt.

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Dresden gönnt sich beim Stadionnamen Tradition.

(Foto: dpa)

Der HSV, der im Vergleich zum 3:2 gegen Heidenheim auf vier Positionen verändert auflief und dabei den bisher fünffachen Saisontorschützen Pierre-Michel Lasogga wieder ins Sturmzentrum stellte, hatte zwar mehr Spielanteile, doch große Chancen erarbeitete sich das Team von Trainer Christian Titz kaum. Dynamo verschob in der Defensive clever, bildete eine Fünfer-Kette vor dem eigenen Tor und stellte zudem noch eine Vierer-Kette davor. Damit nahm das Team dem HSV den Raum, um das eigene Spiel gefährlich zu machen. Lasogga hatte im ersten Abschnitt nur eine Kopfball-Gelegenheit. Dynamo-Torhüter Markus Schubert musste sich bei einer direkt auf das Tor geschossenen Ecke von Justino Dos Santos beweisen.

Selbst wurde Dynamo durch Konter immer wieder gefährlich. Eingeleitet von Patrick Ebert und Haris Duljevic kamen die Gastgeber durch Philip Heise (10.), Moussa Koné (11.) und Brian Hamalainen (41.) zu guten Chancen. Ein Treffer von Koné (44.) wurde wegen Abseits zurecht nicht anerkannt.

Nach der Pause wurde es im Dresdner Spiel ruhiger, das hohe Tempo der ersten 45 Minuten hatte Kraft gekostet. Die Grundordnung im Abwehrspiel ging verloren. Nachdem der eingewechselte Hwang in der 62. Minute mit einer Doppelchance noch an Schubert und dem Außennetz gescheitert war, machte er es sechs Minuten später besser. Vorausgegangen war eine Serie von Abwehrfehlern im Dynamo-Strafraum. Die Dresdner waren nun zu mehr Offensivaktionen gezwungen, was beiden Teams mehrere Chancen gestattete. So vergaben Koné (59.), Hartmann (64.) und Dario Dumic (73.) freistehend für die Gastgeber. Auf der Gegenseite traf Khaled Narey nur den Außenpfosten (74.).

Quelle: ntv.de, Gerald Fritsche/Jens Maßlich, dpa

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