Ganz schlechter SpieltagHerber Dämpfer für deutsche Champions-League-Hoffnungen
Bis zu sechs deutsche Fußball-Klubs könnten in der kommenden Saison in der Champions League spielen. Doch dafür muss jetzt wirklich alles glattgehen: Die Halbfinal-Hinspiele verlaufen bislang gar nicht gut für Deutschland.
Die Bundesliga hat im Kampf um den fünften Champions-League-Platz in der kommenden Saison einen Dämpfer erlitten. Durch die Niederlage des SC Freiburg im Halbfinal-Hinspiel der Europa League bei Sporting Braga (1:2) und den parallelen Sieg von Rayo Vallecano in der Conference League gegen Racing Straßburg (1:0) wuchs der Vorsprung von Spanien im engen Rennen mit Deutschland auf 0,567 Punkte. Vor der Europapokal-Woche hatte der Rückstand der Bundesliga in der Jahreswertung der UEFA nur 0,192 Punkte betragen.
Spanien liegt damit mit einem Wert von 21,781 Punkten weiter auf Rang zwei, Deutschland (21,214) dahinter auf Platz drei. Die beiden besten Verbände jeder Spielzeit erhalten einen zusätzlichen Startplatz für die Königsklasse. England hat einen fünften Startplatz schon sicher. Im Idealfall könnte sich die Bundesliga sogar über sechs Champions-League Teilnehmer freuen - nämlich dann, wenn Freiburg die Europa League gewinnt.
Schon die Champions-League-Niederlage des FC Bayern in Paris (4:5) und das Remis von Atletico Madrid gegen den FC Arsenal (1:1) hatten den Vorsprung Spaniens wachsen lassen. Das Rennen ist aber noch nicht entschieden: Punkte gibt es auch für das Weiterkommen und den Titelgewinn in den europäischen Wettbewerben.
Im Idealfall - wenn der FC Bayern die Champions League und der SC Freiburg die Europa League gewinnen und die Bundesliga im UEFA-Ranking an La Liga vorbeizieht - könnten in der kommenden Saison gleich neun Bundesligisten international spielen. Dafür müsste sich allerdings auch der VfB Stuttgart über die Liga für die Champions League qualifizieren.
