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Wird Rose der neue Nagelsmann? Hoffenheim sucht "Trainer, der ähnlich tickt"

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Der Stil von Julian Nagelsmann soll in Hoffenheim auch ohne den Trainer fortgeführt werden.

(Foto: picture alliance / Uwe Anspach/d)

Im Sommer wechselt Star-Trainer Julian Nagelsmann von 1899 Hoffenheim zu RB Leipzig. Sein Nachfolger könnte mit Marco Rose ein Leipziger werden. 1899-Mäzen Dietmar Hopp bestätigt zwar keinen Namen, aber Gespräche mit einem Kandidaten - und macht das Profil klar.

Fußball-Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim steht dicht vor der Verpflichtung eines Nachfolge-Trainers für den im Sommer zu RB Leipzig wechselnden Julian Nagelsmann. "Wir sind in Kontakt mit einem Kandidaten. Wenn das funktioniert, sehe ich gute Chancen, ähnlich erfolgreich zu spielen wie derzeit", sagte TSG-Mäzen Dietmar Hopp der "Frankfurter Rundschau".

Als aussichtsreichster Anwärter auf den Posten gilt Marco Rose vom österreichischen Serienmeister RB Salzburg. "Ich kenne ihn zu wenig, um mir auch nur annähernd ein Urteil erlauben zu können", sagte Hopp über den 42-jährigen gebürtigen Leipziger. Zugleich lobte er: "Ich sehe die Ergebnisse, die er mit RB Salzburg erreicht hat. Und die sprechen für eine erfolgreiche Arbeit."

Um die sportliche Zukunft ist Hopp, der beim ehemaligen Dorfverein 94 Prozent der Stimmrechte und 99,9 Prozent des Kapitals hält, nicht bange. Zwar sei Nagelsmann nicht "eins-zu-eins zu ersetzen", stellte der 78-Jährige klar. "Aber ich habe große Hoffnungen, dass wir einen Trainer finden, der ähnlich tickt. Wir werden bestimmt keinen alten Fahrensmann holen."

Hopp, der bis zur Saison 2011/12 insgesamt rund 350 Millionen Euro in die Entwicklung des Vereins investierte, garantierte zugleich ein erneutes finanzielles Engagement im Bedarfsfall. Sollte der Verein, der zuletzt 28 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftete, eines Tages rote Zahlen schreiben, "würde ich natürlich zur Verfügung stehen", so Hopp. "Das wäre meine Verpflichtung." Eine Veräußerung seiner Mehrheitsanteile sei ausgeschlossen: "Ich werde die TSG Hoffenheim niemals verkaufen."

Quelle: n-tv.de, cwo/dpa

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