Fußball

Am Boxing Day gegen den Zweiten Klopps Liverpool hetzt durch Weihnachtszeit

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Am Ende der Saison will Jürgen Klopp erneut jubeln. Dafür müssen die kommenden Spiele erfolgreich verlaufen.

(Foto: imago images/Fotoarena)

Gerade erst als frischgebackener Weltmeister aus Katar zurückgekehrt, steckt der FC Liverpool wieder mittendrin im Titelrennen der Premier League: Am traditionellen Boxing Day geht es für das Fußball-Team von Coach Jürgen Klopp gegen den Verfolger Leicester City.

Die Vorweihnachtszeit war für Jürgen Klopp in diesem Jahr noch etwas stressiger als gewohnt, und auch nach dem Heiligen Abend geht es für ihn und seinen FC Liverpool kaum besinnlicher zu. Den frischgekürten Klub-Weltmeistern steht bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag (21 Uhr im Liveticker bei n-tv.de sowie bei Sky) die nächste große Herausforderung bevor: Am Boxing Day spielen die Reds beim ersten Verfolger Leicester City wohl um die Vorentscheidung in der englischen Meisterschaft.

Zehn Punkte Vorsprung auf Leicester und elf auf Titelverteidiger Manchester City hat Liverpool bis Weihnachten gesammelt - und dabei sogar ein Spiel weniger absolviert. Hält Klopp mit seinem Team das Tempo in den kommenden drei Partien, nimmt die erste Liverpooler Meisterschaft seit 1990 konkrete Formen an. Über den Jahreswechsel warten auf den ungeschlagenen Tabellenführer noch die Wolverhampton Wanderers (29. Dezember) und Sheffield United (2. Januar).

Schicksal soll sich nicht wiederholen

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Jordan Henderson durfte den Pokal präsentieren.

(Foto: Action Images via Reuters)

"Wir werden ständig getestet, das ist unser Leben", sagte Klopp: "Im Moment bestehen wir eine Prüfung nach der anderen. Wir müssen dafür sorgen, dass wir auch die zukünftigen Prüfungen bestehen." Mit 1:0 nach Verlängerung hatte seine Elf im WM-Finale in Doha gegen CR Flamengo aus Rio de Janeiro gewonnen und war dabei wieder einmal über die eigenen Grenzen hinausgegangen. Mit dem dritten internationalen Titel des Jahres nach dem Triumph in der Champions League und im europäischen Supercup waren die Liverpooler Helden zwei Tage vor Weihnachten aus der Wüste zurückgekehrt. "Ich habe sie immer wieder 'Mentalitätsmonster' genannt, weil sie geliefert haben, egal, wie die Umstände waren, und egal, wie die Wetten standen", schrieb Klopp am ersten Feiertag an die Fans.

Klopp überließ auf der Gangway den Pokal seinem Kapitän Jordan Henderson, er selbst hatte den Fokus längst auf die Liga gerichtet. Ein Schicksal wie im vergangenen Jahr soll sich nicht wiederholen. Damals lag Liverpool nach 20 Spieltagen noch sieben Punkte vor City, verspielte aber den komfortablen Vorsprung innerhalb weniger Wochen.

Oxlade-Chamberlain fehlt verletzt

Die Mannschaft von Pep Guardiola scheint in dieser Saison aber nicht in der Lage zu sein, das gewohnt konstante Top-Niveau abzurufen, allerdings meldete sich der Double-Gewinner mit einem 3:1 gegen Leicester zurück, als Liverpool noch in Katar weilte. Die lange ungeliebte Dienstreise an den Persischen Golf überstand Klopps Team weitgehend unbeschadet. Nur Alex Oxlade-Chamberlain humpelte mit Gehhilfen aus dem Flieger, in Leicester ist der englische Nationalspieler wegen einer Bänderverletzung am Knöchel nicht dabei. Klar ist: Gemeinsam werden die Reds auch diesen Ausfall auffangen, zumal Klopp ab Januar der Japaner Takumi Minamino zur Verfügung stehen wird. Der Rechtsaußen kommt von Red Bull Salzburg nach Liverpool. Dort trifft er auf eine Mannschaft, die auch nach dem nächsten Titel noch lange nicht satt ist.

"Das Jahr 2019 war ein herausragendes für den Verein", sagte der niederländische Innenverteidiger Virgil van Dijk: "Aber wir sollten uns damit nicht zufriedengeben. Wir sollten weitermachen, nach mehr streben und mehr Pokale gewinnen wollen." Ist darunter auch die Trophäe für die Premier League, haben sich für Klopp und seine Reds die stressigen Tage rund um Weihnachten vollends ausgezahlt.

Der FC Liverpool führt die Tabelle der Premier League souverän an. Mit einem Sieg gegen den direkten Verfolger Leicester City könnte das Team von Jürgen Klopp den Vorsprung auf den Konkurrenten auf 13 Punkte ausbauen. Dabei hat der FC Liverpool sogar ein Spiel weniger absolviert als der Überraschungsmeister von 2015/16.

Quelle: ntv.de, Cai-Simon Preuten, sid

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