Zweites Spiel, zweite Nullnummer: Der 1. FC Kaiserslautern wartet nach einem 0:0 im Südwestderby gegen den Karlsruher SC weiter auf sein erstes Tor der neuen Zweitliga-Saison. Die 49.327 Fans auf dem ausverkauften Betzenberg sahen zwar ein hitziges Duell, fußballerische Klasse war aber Mangelware.
Kaiserslautern begann eine Woche nach dem 0:0 beim VfL Wolfsburg engagiert und hatte auch die erste Chance - Mergim Berisha traf aber nur das Außennetz (22.). In der Folge steigerte sich der KSC und hatte bis zur Pause die klareren Gelegenheiten. Bitter für beide Teams: Sowohl FCK-Mittelfeldspieler Naatan Skyttä als auch Karlsruhes Stürmer Moritz Broschinski, der beim 2:1 zum Auftakt gegen Arminia Bielefeld doppelt getroffen hatte, mussten schon vor dem Seitenwechsel angeschlagen ausgewechselt werden.
Nach Wiederanpfiff hätte dann der eingewechselte Ibrahim Kanaté für die Führung des FCK sorgen können, doch Karlsruhes Marcel Franke klärte in höchster Not zur Ecke (48.). Auf der anderen Seite rettete wieder Krahl nach einem Fehler von Jacob Rasmussen.
In der Folge übernahmen die Gäste das Spielgeschehen, doch der starke Krahl hielt den Pfälzern mit zwei weiteren Glanzparaden den Punkt fest. Auf den Rängen blieb es weitgehend friedlich. Nur vereinzelt wurde Pyrotechnik abgebrannt.
