Fußball

Tor mithilfe der "Hand Gottes" Maradona-Trikot soll sieben Millionen Euro bringen

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In diesem Trikot erzielte Maradona das berühmte Tor mithilfe der "Hand Gottes".

(Foto: dpa)

Der verstorbene Diego Maradona ist eine Fußball-Ikone. Das wäre er auch ohne das berüchtigte Tor im Viertelfinale der WM 1986. Doch eben jenen Treffer, den er "ein bisschen mit der Hand Gottes" erzielt, gehört besonders zur Legende. Das Trikot, das er dabei trug, wird nun versteigert - und soll Millionen bringen.

In London hat die Auktion für das Trikot begonnen, das Argentiniens Fußball-Idol Diego Maradona bei der Weltmeisterschaft 1986 im Viertelfinale gegen England getragen hat. Bis zum 4. Mai können Interessenten ihre Gebote für das blaue Shirt mit der Nummer 10 abgeben, das bis dahin öffentlich ausgestellt wird. Laut dem Auktionshaus Sotheby's werden bis zu sechs Millionen britische Pfund (umgerechnet ca. 7,2 Millionen Euro) erwartet.

Maradona, der im November 2020 mit 60 Jahren infolge eines Herzinfarkts starb, hatte in dem legendären Spiel, das Argentinien mit 2:1 gewann, beide Tore für sein Team erzielt, darunter seinen berüchtigten Treffer mit der Faust. Das Tor sei "ein bisschen mit dem Kopf von Maradona und ein bisschen mit der Hand Gottes" erzielt worden, sagte er damals. Er schoss Minuten später noch ein reguläres Tor, nachdem er mehrere Engländer umspielt hatte. Der Treffer gilt als "WM-Tor des Jahrhunderts". Argentinien wurde später Weltmeister.

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Nachdem die Auktion angekündigt worden war, hatte Maradonas Tochter Dalma behauptet, es handle sich um das Trikot, das ihr Vater nur in der ersten Halbzeit getragen habe, in der keine Tore gefallen waren. Sotheby's wies das jedoch zurück und verwies darauf, dass man Fotos habe, um die Echtheit des Trikots aus der zweiten Hälfte zu beweisen.

Maradona hatte in der Halbzeitpause das Shirt gewechselt und nach dem Spiel gegen England sein Trikot mit dem englischen Mittelfeldspieler Steve Hodge getauscht. Hodge hatte das besondere Kleidungsstück lange dem Nationalen Fußballmuseum in Manchester als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Nun entschied er sich dazu, es zu verkaufen.

Quelle: ntv.de, ara/dpa

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