Fußball

Zwei Schützen für fünf TrefferNürnberg deklassiert den KSC, Fortuna kommt nicht vom Fleck

13.02.2026, 20:26 Uhr
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Mohamed Ali Zoma traf gleich dreifach für den 1. FC Nürnberg. (Foto: picture alliance / Sportfoto Zink / Daniel Marr)

Der 1. FC Nürnberg schießt nach der Vertragsverlängerung von Miro Klose den Karlsruher SC ab - und benötigt dabei nur zwei Torschützen. Während beide Zweitliga-Klubs im gesicherten Mittelfeld stehen, kommt Fortuna Düsseldorf noch immer nicht ganz aus dem Abstiegskampf heraus.

1. FC Nürnberg - Karlsruher SC 5:1 (3:0)

Trainer Miroslav Klose hat einen Tag nach seiner Vertragsverlängerung mit Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg einen Kantersieg gefeiert. Nach zuletzt drei sieglosen Spielen gelang gegen den ebenfalls schwach ins neue Jahr gestarteten Karlsruher SC mit einem ungefährdeten 5:1 (3:0) der Befreiungsschlag.

Julian Justvan traf am Abend im Max-Morlock-Stadion innerhalb von drei Minuten doppelt (25., 28.). Mohamed Ali Zoma (41., 50., 65.) entschied das Spiel früh mit einem Dreierpack. Marvin Wanitzek (58.) verkürzte zwischenzeitlich per Foulelfmeter.

Nach langem Hin und Her hatte der FCN am Donnerstag bekannt gegeben, dass Trainer Miroslav Klose auch über den Sommer hinaus an der Seitenlinie stehen wird. Man wolle den "Club weiterentwickeln und von Dingen, die in der Vergangenheit nicht gut gelaufen sind, lernen", erneuerte Klose sein Vorhaben vor der Partie ohne konkret zu werden.

Fünf Veränderungen nahm der Weltmeister von 2014 im Vergleich zur knappen 1:2-Niederlage in Paderborn vor, Adriano Grimaldi rückte unter anderem in die Startelf und legte beide Treffer von Justvan vor. Im Anschluss an die Justvan-Show wurde Zoma zum Hauptprotagonisten. Wanitzek traf vom Punkt zum zwischenzeitlichen 4:1.

Fortuna Düsseldorf - SC Preußen Münster 0:0

Fortuna Düsseldorf hat in seinem Karnevalsheimspiel eine große Chance ausgelassen. Im schwachen Duell der Zweitliga-Abstiegskandidaten gegen Preußen Münster kam die Fortuna nach drei Heimsiegen in Serie nicht über ein 0:0 hinaus. Noch brenzliger ist die Lage für Münster, das acht Spiele in Folge sieglos ist und zwei Punkte hinter den Düsseldorfern liegt.

Das Spiel war lange zäh, weil Münster sich vor 37.663 Zuschauern (darunter 7000 Preußen-Fans) nicht sonderlich um die Offensive bemühte und die Fortuna mit ihrem Ballbesitz wenig anzufangen wusste. Entsprechend waren ein geblockter indirekter Freistoß aus fünf Metern (Florent Muslija, 18.) und eine Schuss-Chance durch Valgeir Lunddal (27.) alles, was sich aus der ersten Halbzeit hervorzuheben lohnt.

Nach der Pause ging es beiderseits ähnlich harmlos weiter, bis Münster plötzlich die beste Chance des Spiels bekam. Paul Jaeckel (67.) hielt den Kopf in einen scharfen Schuss von Marco Meyerhöfer, brachte den Ball aber nicht aufs Tor. Auf der Gegenseite parierte Johannes Schenk einen mächtigen Schuss von Sima Suso (70.). Für den Sieg investierten danach beide Teams deutlich zu wenig.

Quelle: ntv.de, dbe/sid

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