Fußball

Aus im Viertelfinale Tunesien stoppt Madagaskars Höhenflug

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Enttäuschte Madegassen nach der Niederlage gegen Tunesien.

(Foto: REUTERS)

Das Fußball-Märchen von Madagaskar beim Afrika-Cup in Ägypten ist vorbei. Gegen Tunesien verliert das Sensationsteam, die Nummer 108 der Fifa-Weltrangliste, im Viertelfinale. Auch die Algerier stehen nach ihrem Sieg im Elfmeterschießen gegen die favorisierten Ivorer im Halbfinale des Turniers.

Das Fußball-Märchen von Madagaskar ist vorbei. Der Inselstaat, der erstmals beim Afrika-Cup dabei war, verlor im letzten Viertelfinale gegen Tunesien mit 0:3 (0:0) und schied aus. Dennoch sorgten die Madegassen, bei denen es keine Profi-Liga und keine professionellen Strukturen gibt, für Furore und waren eine große Bereicherung für das prestigeträchtige Turnier. Die Tore für die Nordafrikaner mit Paderborns Profi Mohamed Dräger, die nun im Halbfinale auf den Senegal treffen, markierten im Kairoer Al-Salam-Stadion Ferjani Sassi (52. Minute), Kapitän Youssef Msakni (60.) und Wahbi Khazri (90.+3).

Derweil kristallisiert sich die Auswahl Algeriens immer mehr als Titelanwärter heraus. Im Viertelfinale bezwangen die Nordafrikaner in Suez die favorisierte Elfenbeinküste im Elfmeterschießen mit 4:3. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 1:1 (1:0) gestanden, womit die Algerier im fünften Spiel das erste Gegentor kassierten.

Für Algerien sorgte im Elfmeterschießen Keeper Rais M'Bolhi für die Entscheidung, als er den Strafstoß von Wilfried Bony parierte. Zudem setzte der Ivorer Serey Die einen Elfer an den Pfosten. Das vom Man-City-Profi Riyad Mahrez geführte Sieger-Team hatte schon in der Gruppenphase mit einem Erfolg über den Mitfavoriten Senegal überrascht und im Achtelfinale Guinea klar mit 3:0 beherrscht. Im Halbfinale trifft der Afrika-Cup-Gewinner von 1990 nun am Sonntag (ab 21 Uhr im Stream bei DAZN) auf Nigeria, das Südafrika mit 2:1 besiegt hatte.

Die Führung für Algerien besorgte Sophiane Feghouli von Galatasaray Istanbul nach schöner Eingabe von Ramy Bensebaini nach 29 Minuten. Die große Chance zur Vorentscheidung vergab Baghdad Bounedjah (49.), der einen Foulelfmeter an die Querlatte setzte. Das nutzte Jonathan Kodja (62.) mit einem Flachschuss aus 14 Metern ins linke Eck zum Ausgleich und rettete die Elfenbeinküste in die Verlängerung, die trotz guter Chancen auf beiden Seiten torlos blieb.

Quelle: n-tv.de, ino/dpa

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