Fußball

Weinzierl bekommt sein Zeichen VfB Stuttgart lernt plötzlich Abstiegskampf

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Markus Weinzierl hat seiner Mannschaft offenbar gerade noch rechtzeitig den nötigen Biss im Abstiegskampf vermittelt.

(Foto: imago/DeFodi)

In Bremen macht der VfB Stuttgart zarte Schritte aus der Krise. Der Druck auf Trainer Markus Weinzierl lässt aber nur vorübergehend nach. Bereits am kommenden Spieltag muss das Team seine neu erworbenen Kompetenzen bestätigen, um nicht zurück ins Chaos zu stürzen.

Der VfB Stuttgart setzt im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga weiter auf den zuletzt heftig in die Kritik geratenen Trainer Markus Weinzierl. Durch den hart erkämpften Punkt beim SV Werder Bremen darf der VfB-Coach seine Arbeit fortsetzen - zumindest für eine weitere Woche. Dann steht das nächste Endspiel für den 44-Jährigen gegen Hannover 96 an. "Na klar. Wir haben einen Punkt in Bremen geholt. Das ist aller Ehren wert. Ich werte die Partie positiv, die Spieler haben sich gequält", sagte der neue Sportvorstand Thomas Hitzlsperger nach dem 1:1 (1:1) im Weserstadion auf die Frage zur Zukunft Weinzierls.

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Mario Gomez hat das 2:0 auf dem Fuß.

(Foto: picture alliance/dpa)

In der Tat zeigten sich die Stuttgarter am Freitagabend in kämpferischer Hinsicht deutlich verbessert. "Es war ein weiterer Schritt nach vorne. Es ist definitiv der Fall, dass wir die Situation jetzt angenommen haben", sagte Weinzierl der wochenlang auf dieses Zeichen seiner Mannschaft gewartet hatte. "Gegen Leipzig haben wir uns noch nicht belohnt, heute zumindest einen Punkt geholt. Jetzt müssen wir mit unseren Fans im Rücken nächste Woche gegen Hannover gewinnen."

"Wer in der Liga bleiben will, der will das Spiel gewinnen"

Der 44-Jährige erhält nach wochenlangen Diskussionen um seine Person eine Atempause und kann sein Team konzentriert auf das so bedeutsame Kellerduell am kommenden Sonntag einstellen. "Das gilt für beide Seiten: Wer in der Liga bleiben will, der will das Spiel gewinnen", sagte der Coach bei Eurosport.Weinzierl war wegen seiner enorm durchwachsenen Bilanz als VfB-Trainer zuletzt angezählt. In 16 Spielen hat er nun elf Punkte geholt. Das leidenschaftlich erkämpfte Unentschieden bestätigte Weinzierl aber in der Einschätzung, dass sein Team zarte Anzeichen für eine Entwicklung zeigt. 

In Bremen ging der VfB bereits in der zweiten Minute durch Steven Zuber in Führung und hatte danach durch Mario Gomez gute Chancen, das 2:0 nachzulegen. "Das hätte uns natürlich sehr gut getan", sagte Weinzierl. Doch anstatt die Führung auszubauen, kassierten die Gäste kurz vor der Pause durch einen wuchtigen Fernschuss von Davy Klaassen den Ausgleich. "Wie die Mannschaft diesen erneuten Rückschlag weggesteckt hat, spricht aber für sie", sagte der Stuttgarter Trainer. Nach dem Seitenwechsel agierten die Bremer zwar feldüberlegen. Die Stuttgarter brachten das Remis aber mit vereinten Kräften über die Zeit. "Diese Leidenschaft muss die Basis für die nächsten Wochen sein", forderte Weinzierl.

Quelle: n-tv.de, tno/dpa/sid

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