Mudryk feiert Erfolg vor CAS

Wegen Dopings gesperrter 100-Millionen-Mann des FC Chelsea darf wieder ran

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Mychajlo Mudryk darf wieder für Chelsea kicken. (Foto: IMAGO/Shutterstock)
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31.07.2026 | 18:31 Uhr
2023 gibt der FC Chelsea 100 Millionen für Mychajlo Mudryk aus, ein Jahr später wird er gesperrt. Der Ukrainer zieht deswegen vor den CAS - und darf jetzt wieder spielen.

Der wegen eines Dopingvergehens gesperrte Fußballprofi Mychajlo Mudryk vom englischen Spitzenklub FC Chelsea darf nach einem Erfolg vor dem CAS ab sofort wieder spielen. Der Internationale Sportgerichtshof gab einer Berufung des Ukrainers gegen eine vierjährige Sperre teilweise statt. Das bestätigte der englische Verband FA. Der 25-Jährige hat seit November 2024 kein Pflichtspiel mehr absolviert.

Der CAS entschied, dass Mudryk "mit sofortiger Wirkung" wieder auflaufen darf, nachdem er den Verstoß gegen Anti-Doping-Regeln eingeräumt und einer Sperre zugestimmt hat, die der bereits verbüßten Zeit entspricht. Chelsea teilte mit, der Klub freue sich darauf, Mudryk wieder "voll fit, zurück im Kader und zurück auf dem Platz" zu sehen.

Mudryk war "komplett geschockt"

Bei Mudryk war eine geringe Menge der verbotenen Substanz Meldonium gefunden worden. Nach einer Änderung der Anti-Doping-Richtlinien würde diese Menge heute nicht mehr für einen Verstoß ausreichen. Auch die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) stimmte der Entscheidung zu.

Mudryk hatte stets betont, er sei "komplett geschockt" über den positiven Dopingbefund gewesen. Er habe "niemals wissentlich irgendeine verbotene Substanz" zu sich genommen. Chelsea hatte den Ukrainer im Januar 2023 für 100 Millionen Euro von Schachtar Donezk verpflichtet, wo er seit 2023 unter Vertrag gestanden hatte. In 73 Einsätzen für die Blues erzielte Mudryk zehn Tore.

Im Dezember 2024 wurde Mudryk zunächst vorläufig gesperrt, seine Vier-Jahres-Sperre im April 2025 bestätigt. Sein Vertrag beim FC Chelsea läuft noch bis Ende Juni 2031. Für die ukrainische Nationalmannschaft hat der Offensivmann bis dato 23 Länderspiele (zwei Tore) bestritten, debütierte bei den Playoffs für die Weltmeisterschaft 2022 in Katar, die die Ukraine letztlich verpasste.

Verwendete Quellen: ntv.de, mar/sid