Fußball

Freiburgs Höler vertändelt Sieg Weghorsts totaler Blackout bleibt unbestraft

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Glück gehabt.

(Foto: dpa)

Der SC Freiburg verpasst den Traumstart in der Fußball-Bundesliga knapp verpasst. Das Team von Trainer Christian Streich kommt trotz früher Führung und klarer Überlegenheit gegen den VfL Wolfsburg nicht über ein Remis hinaus. In der Nachspielzeit gibt's einen doppelten Blackout.

Der nächste Treffer des Rekordtorjägers reichte nicht. Der SC Freiburg und der VfL Wolfsburg haben sich zum Abschluss des zweiten Spieltags der Fußball-Bundesliga 1:1 (1:1) getrennt. Stürmerstar Nils Petersen brachte die Breisgauer in der elften Minute in Führung, Josip Brekalo (42.) traf vor 3200 Zuschauern aber zum Ausgleich. Den erhofften Sieg bei ihrem ersten Heimspiel seit drei Monaten verpassten die Freiburger zwar, vier von sechs möglichen Punkten bedeuten aber einen respektablen Saisonstart.

Der VfL, der parallel auch noch in der Europa-League-Quali gefordert ist, wartet noch auf den ersten Liga-Sieg in der neuen Spielzeit, blieb aber auch im insgesamt fünften Pflichtspiel ungeschlagen. Die Freiburger, bei denen der vor anderthalb Wochen für rund zehn Millionen Euro vom französischen Erstligisten SCO Angers verpflichtete Baptiste Santamaria in der Startelf stand und ein starkes Debüt feierte, nutzten gleich ihre erste Chance zur Führung - genau wie beim 3:2 am ersten Spieltag in Stuttgart.

Genau wie dort nach einer Standardsituation. Und genau wie dort durch Petersen. Eine Ecke von Vincenzo Grifo von der rechten Seite köpfte der Torgarant aus spitzem Winkel ins kurze Eck. Schon in der vergangenen Saison zählten ruhende Bälle zu den großen Stärken des Sport-Clubs. Die Wolfsburger, bei denen Ersatzkeeper Pavao Pervan kurzfristig für Koen Casteels (Knieprobleme) einsprang und so im Vergleich zum 2:0 gegen Desna Tschernihiw in der Europa-League-Quali am Donnerstag insgesamt acht neue Spieler in der Anfangsformation standen, taten sich nach Freiburgs Führungs-Tor schwer.

Was war denn da los?

Nach weiteren Chancen der Gastgeber durch Grifo (25., 28.) kamen sie aber zum Ausgleich. Ein Freistoß von Brekalo von der Strafraumgrenze wurde von der Freiburger Mauer abgefälscht und schlug direkt unter der Latte zum 1:1 ein. In der zweiten Hälfte ging es zunächst hin und her. Wolfsburgs Yannick Gerhardt scheiterte mit einem Schlenzer (48.), ein Tor von SC-Stürmer Lucas Höler wurde wegen Abseits zurecht nicht anerkannt (57.).

In der 64. Minute knallte Freiburgs Santamaria den Ball aus knapp 20 Metern an den rechten Pfosten, fünf Minuten später zirkelte sein Jonathan Schmid einen Freistoß aus aussichtsreicher Position drüber. Je länger das Spiel dauerte, desto näher kamen die Badener dem Siegtreffer. Doch erneut Santamaria (77.) und der eingewechselte Woo-Yeong Jeong (82.) ließen gute Chancen und damit zwei Punkte liegen.

Einen doppelten Blackout leisteten sich der Wolfsburger Wout Weghorst und der Freiburger Höler noch in der Nachspielzeit. Erst spielte Weghorst einen fatalen Rückpass von der Mittellinie in Richtung seines Keepers, dann zögert der völlig freistehende Höler so lange, bis diese überragende Chance vertan ist.

Quelle: ntv.de, tno/dpa