Jetzt ist die Verlängerung offiziell: Borussia Dortmund setzt langfristig auf Niko Kovac. Der 54-Jährige hat beim BVB einen neuen Vertrag bis zum 30. Juni 2029 unterschrieben. Gemeinsam mit dem Cheftrainer bleiben auch Robert Kovac und Filip Tapalovic als Co-Trainer in Dortmund. Sky und der ntv-Transfer-Ticker hatten bereits vorab berichtet, dass sich beide Seiten auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit verständigt hatten und der Abschluss nur noch Formsache sei. Zuletzt hatte auch der neue Vorsitzende der Geschäftsführung, Carsten Cramer, eine Einigung angekündigt. Kovac war Anfang Februar 2025 als Nachfolger von Nuri Sahin gekommen und hatte die Mannschaft stabilisiert. Nach einer starken Aufholjagd führte er den BVB noch in die Champions League. Im August 2025 war sein Vertrag zunächst bis 2027 verlängert worden. Nun schafft Dortmund vorzeitig Klarheit bis 2029 und setzt nach den langfristigen Vereinbarungen mit Cramer, Lars Ricken und Thomas Treß auch auf der Trainerposition auf Kontinuität.
Sport-Geschäftsführer Ricken bezeichnet die Verlängerung als klares Zeichen für Stabilität und verweist auf die Entwicklung der Mannschaft sowie Kovacs hohe Akzeptanz im Klub. Auch Cramer hob die Geschlossenheit zwischen dem Trainerteam und der sportlichen Führung hervor. Kovac selbst sieht wichtige Grundlagen für die Zukunft gelegt, will sich mit dem Erreichten aber nicht zufriedengeben. Die Zahlen untermauern das Vertrauen: In 53 Bundesliga-Partien auf der Dortmunder Bank holte Kovac mit seiner Mannschaft 114 Punkte. Sein Schnitt von 2,15 Zählern pro Spiel ist der beste Wert eines BVB-Cheftrainers im Oberhaus. In der vergangenen Saison führte er Dortmund auf den zweiten Tabellenplatz. Mit der langfristigen Verlängerung erhält Kovac nun den Auftrag, die Mannschaft weiterzuentwickeln und den BVB dauerhaft in der nationalen sowie internationalen Spitzengruppe zu etablieren.

