Jarell Quansah hat sich bei Bayer Leverkusen in den Fokus europäischer Spitzenklubs gespielt. Nach Informationen von Sky lässt Real Madrid den 23 Jahre alten Innenverteidiger regelmäßig beobachten. Auch der FC Liverpool, der FC Chelsea und der FC Arsenal beschäftigen sich mit dem englischen Nationalspieler. Quansah steht bei der Werkself bis zum 30. Juni 2030 unter Vertrag, sodass Bayer 04 bei Verhandlungen in einer starken Position wäre. Eine Besonderheit besitzt Liverpool: Die Reds haben sich beim Verkauf eine Rückkaufoption gesichert. Diese kann bis zum 15. Juni 2027 gezogen werden und liegt bei 70 Millionen Euro. Entscheidet sich Liverpool rechtzeitig für eine Rückkehr seines Eigengewächses, könnte Leverkusen den Transfer zu den festgelegten Konditionen nicht verhindern.
Quansah war mit fünf Jahren in die Nachwuchsakademie des FC Liverpool gewechselt und durchlief dort die Jugendmannschaften. Nach einer Leihe zu den Bristol Rovers feierte der 1,90 Meter große Rechtsfuß im August 2023 sein Profidebüt und absolvierte 58 Pflichtspiele für seinen Jugendklub. Im Sommer 2025 wechselte der U21-Europameister nach Leverkusen. Dort entwickelte er sich zu einer Säule der Defensive. In seiner ersten Saison für die Werkself kam Quansah in 44 Partien zum Einsatz, stand 40-mal in der Startelf und steuerte vier Tore sowie acht Vorlagen bei. Seine Entwicklung brachte ihm den Durchbruch in der englischen A-Nationalmannschaft und die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2026 ein. Inzwischen kommt Quansah auf sieben Länderspiele. Real verfolgt seinen Weg in der Bundesliga, während die englischen Interessenten eine Rückkehr auf die Insel prüfen. Für Leverkusen könnte das Interesse im kommenden Sommer konkret werden. Entscheidend ist Liverpool: Die zeitlich begrenzte Rückkaufklausel verschafft den Reds Vorteile gegenüber der Konkurrenz.

