Erste Exekutionen seit 1990Militärjunta in Myanmar richtet vier Menschen hinÜber 30 Jahre lang wird in Myanmar kein Todesurteil mehr vollstreckt. Am Sonntag lässt die Militärjunta jedoch vier Dissidenten hinrichten - offenbar ohne Vorwarnung für die Familien. UN-Rechtsexperten befürchten, dass dies den Beginn einer ganzen Reihe von Exekutionen markieren könnte.25.07.2022
Wegen KorruptionsvorwürfenGericht verurteilt Suu Kyi zu fünf Jahren HaftGegen die entmachtete Regierungschefin Suu Kyi richten sich fast ein Dutzend Korruptionsklagen. Ein vom Militär in Myanmar kontrolliertes Gericht verurteilt die Friedensnobelpreisträgerin nun zunächst zu fünf Jahren Haft. Der Politikerin droht aufgrund der Vorwürfe aber eine noch härtere Strafe.27.04.2022
Wegen Besitz von Walkie-TalkiesSuu Kyi muss doch vier Jahre ins GefängnisWeil sie illegal Walkie-Talkies besessen und gegen Corona-Regeln verstoßen hat, verurteilt ein Sondergericht Aung Suu Kyi zu vier Jahren Haft. Die 76-Jährige wird zurzeit an einem geheimen Ort festgehalten. Die Strafe könnte nur der Anfang sein, Myanmars De-facto-Regierungschefin droht jahrzehntelange Haft. 10.01.2022
Leichen in Myanmar gefundenMilitärjunta soll 35 Zivilisten getötet habenIn Myanmar werden mehr als 30 Tote in ausgebrannten Autos entdeckt, wie Menschenrechtsaktivisten und Medien berichten. Demnach sind auch Kinder und Frauen unter den Opfern. Verantwortlich soll die regierende Militärjunta sein. Die spricht von Zusammenstößen mit "Terroristen". 25.12.2021
Überraschende Wende in MyanmarJunta verringert Strafmaß gegen Suu KyiKurz nach der Verurteilung zu vier Jahren Freiheitsstrafe halbiert die Militärjunta in Myanmar das Strafmaß gegen die entmachtete Regierungschefin Aung San Suu Kyi. Auch soll ihr kein Gefängnis drohen. Der Grund für diesen Umschwung ist, wie die Vorwürfe gegen die Politikerin, undurchsichtig.06.12.2021
Urteil in MyanmarVier Jahre Haft für Aung San Suu KyiIn Myanmar verurteilt ein Gericht die entmachtete Regierungschefin Aung San Suu Kyi zu vier Jahren Haft. Der Friedensnobelpreisträgerin werden Anstiftung zum Aufruhr und Verletzung von Corona-Auflagen vorgeworfen. Laut Verfahrensbeobachtern könnte die Strafe für 76-Jährige noch verlängert werden.06.12.2021
Bei Protesten in MyanmarAnhänger senden Suu Kyi GeburtstagsgrüßeAnfang Februar reißt das Militär in Myanmar die Macht an sich und stellt die De-facto-Regierungschefin Suu Kyi kalt. Tausende Menschen protestieren seitdem regelmäßig für ihre Freilassung. Zu ihrem Geburtstag zeigen sie ihre Solidarität mit einer speziellen Geste.19.06.2021
Korruptions-VorwürfeAung San Suu Kyi in Myanmar angeklagtSeit dem Militärputsch im Februar steht die De-Facto-Regierungschefin Myanmars, Aung San Suu Kyi, unter Hausarrest. Jetzt wird sie angeklagt, sie soll sich unter anderem mit Gold bestechen lassen haben. Schon bald steht der Prozessauftakt an.10.06.2021
"Gesund und zuversichtlich"Suu Kyi erscheint erstmals vor GerichtSeit dem Putsch hat sich Myanmars entmachtete Regierungschefin nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt. Nun ist sie erstmals persönlich vor Gericht anwesend. Die Militärregierung wirft ihr zahlreiche Vergehen vor. Doch Suu Kyi richtet sich unerschrocken an ihre Anhänger.24.05.2021
Militär löst Partei aufAung San Suu Kyi soll vor Gericht erscheinenSeit dem Putsch in Myanmar im Februar wird die Defacto-Regierungschefin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi nicht mehr öffentlich gesehen. Nun soll sie erstmals persönlich vor Gericht erscheinen. Militärmachthaber Min Aung Hlaing zufolge geht es der 75-Jährigen gut. 22.05.2021