Kein Protest in MechterstädtNina Warken kürzt Milliarden - und bekommt in Thüringen einen WohlfühlterminNach anstrengenden Tagen im politischen Berlin testet Gesundheitsministerin Nina Warken in Thüringen die Stimmung im Volk. Der Abend bringt eine ziemliche Überraschung.30.04.2026Von Lisa Becke, Mechterstädt
Ein Akteur beteiligt sich nichtNein, nicht "alle" müssen ihren Beitrag für diese Gesundheitsreform leistenAlle müssen ihren Beitrag leisten, wenn es um die finanzielle Sicherung der gesetzlichen Krankenversicherung geht, sagt die Gesundheitsministerin. Wirklich alle? Nein. Einer macht sich einen schlanken Fuß. Das ist ziemlich frech.29.04.2026Ein Kommentar von Hubertus Volmer
"Das geht nicht einfach durch"Kabinett beschließt Gesundheits-Sparpaket - doch im Bundestag wartet WiderstandSchwarz-Rot will die steigenden Kosten für die Krankenkassen in den Griff bekommen. Das Gesetz dazu findet im Kabinett eine Mehrheit. Doch es regt sich erster Widerstand, auch in den Fraktionen der Koalition.29.04.2026
Warken verteidigt SparpaketSo sollen die Krankenkassenbeiträge stabilisiert werdenMit dem Beitragssatzstabilisierungsgesetz will die Bundesregierung den Anstieg der Gesundheitsausgaben in den Griff bekommen. Gesundheitsministerin Warken spricht von einem "ausgewogenen Paket", die Opposition von einer "Beitragssatzeskalation mit Ansage". Was kommt auf die Versicherten zu?29.04.2026
Gleichgewicht in GefahrKrankenkassen kritisieren Änderungen an GesundheitsreformKurz vor dem Kabinettsbeschluss ändert die schwarz-rote Koalition noch mehrere Aspekte an ihrer Gesundheitsreform. Für Menschen in Grundsicherung soll mehr Geld an die Kassen fließen. Doch aus deren Richtung kommt scharfe Kritik. 28.04.2026
"Deindustrialisierung auf Raten"Pharma-Riese kritisiert Gesundheitsreform scharfFür den Chef des Pharmakonzerns Roche geht die in Deutschland angestrebte Gesundheitsreform in die völlig falsche Richtung. Er kritisiert die "ineffizienten Strukturen" im System, wo Geld verpuffe. Er sieht Einsparpotenziale in Milliardenhöhe durch mehrere Maßnahmen. 28.04.2026
Klingbeil wälzt Verantwortung abKrankenversicherung für Bürgergeldempfänger ist eine StaatsaufgabeBürgergeldempfänger bekommen ihr Einkommen vom Staat. Für ihre Gesundheitsversorgung kommen dagegen großteils die Beitragszahler der gesetzlichen Krankenkassen auf. Das ist ungerecht. 25.04.2026Ein Kommentar von Nadine Oberhuber
"Immenser Schaden" drohtLuftretter warnen: Gesundheitsministerium "bedroht unsere Existenz"Gerade wenn sich schwere Unfälle oder Unglücke ereignen, kommen Luftretter zum Einsatz. Das passiert vergangenes Jahr 90.000 Mal. Jetzt könnte es deutlich seltener werden. Die wichtigsten Organisationen befürchten herbe Einschnitte durch die Politik.22.04.2026
Reform soll Entlastung bringenWarken will bei Notaufnahmen Milliardenbetrag sparenIn den Rettungsstellen werden pro Jahr bisher rund 13 Millionen Fälle akut versorgt. Mit einer Reform soll diese Zahl laut einem Gesetzesentwurf aber deutlich sinken. Dadurch soll ein Milliardenbetrag eingespart werden.22.04.2026
Sparkurs im GesundheitssystemWarken: "Ich mute den Menschen was zu"Trotz starken Gegenwinds hält Gesundheitsministerin Warken an ihren Reformplänen fest. Gesetzlich Versicherte müssten sich auf Einschnitte einstellen, sagte sie bei Pinar Atalay. Zweifel, dass das Gesetz nicht wie geplant im Kabinett verabschiedet werden könnte, habe sie dennoch nicht.20.04.2026