100.000 TeilnehmerPro-Palästina-Großdemo zieht durch London In der britischen Hauptstadt versammeln sich erneut 100.000 Menschen, um für die Rechte der Palästinenser zu demonstrieren. Auch die umstrittene Parole "From the river to the sea" wird skandiert. In Berlin kommt es zu einer deutlich kleineren Kundgebung. 28.10.2023
"Gaza-Stadt ist Schlachtfeld"Israel ruft "neue Phase des Krieges" ausIsraels Streitkräfte intensivieren die Bombardierung des Gazastreifens: Laut Verteidigungsminister Gallant gelten die Angriffe den unterirdischen Terrortunneln. Damit sei eine neue Phase des Krieges erreicht. Für Zivilisten, die im Norden ausharren, schließt sich ein Zeitfenster für die Flucht, warnt die Armee.28.10.2023
Für HilfsorganisationenMusk kündigt Starlink-Einsatz im Gazastreifen anZahlreiche internationale Organisationen beklagen, den Kontakt zu ihren Mitarbeitern in Gaza verloren zu haben. Elon Musk verspricht nun, ihnen sein Satellitensystem Starlink bereitzustellen. Für Irritation sorgt der Milliardär derweil mit einem Post zum Iran. 28.10.2023
Enthaltung bei Israel-ResolutionDeutschland sitzt in UN zwischen allen Stühlen Israels Schicksal gehöre für Deutschland zur Staatsraison, versichert die Bundesregierung seit dem Terrorangriff der Hamas. Bei einer pro-palästinensichen UN-Resolution enthält sich Berlin aber. In Tel Aviv sorgt das für Kritik. Das Votum könnte außerdem die Hoffnung auf einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat zerstört haben. 28.10.2023
Essen, Medikamente, TreibstoffHamas soll Vorräte für Monate gebunkert habenEs ist ein Vorwurf Israels, den ein Bericht der "New York Times" bestätigt: Die Hamas soll in ihren Tunneln unter anderem Hunderttausende Liter Treibstoff gelagert haben - von denen sie aber nichts abgibt. "Die Hamas-Bewegung kümmert sich nur um die Hamas-Bewegung", sagt ein Analyst dem Blatt.28.10.2023
Bodeneinsatz erhöht SorgeAngehörige von Geiseln fordern Treffen mit NetanjahuNach dem Terror vom 7. Oktober befinden sich noch immer mehr als 200 Geiseln in der Hand der Hamas. Deren Angehörige verfolgen die Ausweitung der israelischen Bodeneinsätze mit Sorge: Sie fordern ein Treffen mit Regierungschef Netanjahu und dessen Kriegskabinett.28.10.2023
Die Grenze des ZumutbarenWas für Bilder sind nötig, um Krieg zu begreifen?Blut, Gewalt und Leichen: Kriegsbilder sind derzeit überall präsent. Nicht jeder kann sie so einfach verarbeiten. Wie Betrachter mit Kriegsbildern umgehen können und was Menschen sehen sollten, um sich das Grauen vorstellen zu können, erklärt Medienethiker Christian Schicha.28.10.2023
Hunderte Festnahmen bei ProtestJüdische Demonstranten in New York fordern WaffenruheDem Aufruf jüdischer Organisatoren folgen Tausende Menschen: Sie besetzen den New Yorker Bahnhof Grand Central und fordern eine sofortige Waffenruhe im Gazastreifen. Die Polizei löst die Demonstration auf, Hunderte werden festgenommen.28.10.2023
Konferenzen direkt von der FrontIsraels Tech-Elite kämpft gegen die HamasDie Tech-Industrie ist die treibende Kraft für das Wachstum der israelischen Wirtschaft. Doch anstatt an der nächsten Innovation zu feilen, verteidigen etliche Startup-Mitarbeiter ihre Heimat an der Front. Die Einberufung durch das Militär hat nicht nur direkte Konsequenzen für die Startups selbst.28.10.2023Von Juliane Kipper
Für mögliche RettungsmissionMehr als 1000 Bundeswehrsoldaten in Nahen Osten verlegtNoch immer befinden sich in der Krisenregion im Nahen Osten Tausende deutsche Staatsbürger. Um diese notfalls in Sicherheit bringen zu können, entsendet die Bundeswehr zahlreiche Soldaten nach Zypern. Sie sind offenbar sofort einsatzbereit.28.10.2023