"Mit der heißen Nadel"Die Linken werfen Israel nun doch einen "Völkermord" vorSeit Jahren zerlegt sich die Linkspartei beim Thema Nahost. Auf dem Parteitag in Potsdam soll dieser Streit mit einem großen Kompromiss abgeräumt werden. Doch dem Palästina-Flügel dürfte der Beschluss nicht reichen.20.06.2026Von Hubertus Volmer, Potsdam
Lage in Nahost dient als AnlassZahl antisemitischer Vorfälle verharrt auf hohem NiveauViele Jüdinnen und Juden werden im Alltag Opfer von Antisemitismus - seit dem Überfall der Hamas auf Israel immer häufiger. Für viele Täter ist die Lage in Nahost der Auslöser für Übergriffe. Auf deutlichen Widerspruch trifft dies dem Bericht einer Meldestelle zufolge meist nicht. 17.06.2026
Vorstoß aus HessenLeugnung von Israels Existenzrecht künftig strafbar? Gutachten weckt ZweifelDas Existenzrecht Israels leugnen oder zur Vernichtung des Staats aufrufen: Die Landesregierung Hessens hat im Bundesrat eine Gesetzesinitiative gestartet, um solche Äußerungen künftig mit bis zu fünf Jahren Haft zu bestrafen. Jetzt weckt ein Gutachten Bedenken, ob das Vorhaben verfassungsgemäß ist.29.05.2026
Venedig, Wut, WollustHow to BiennaleDie Biennale von Venedig ist weit mehr als eine Ausstellung - sie ist ein kulturelles Ereignis, das die gesamte Stadt verwandelt. Im Jahr 2026 bietet ihr grundsätzlich ruhiger und reflektierter Ansatz eine andere Art von Erfahrung: langsamer werden, tiefer eintauchen, Kunst aus einer neuen Perspektive betrachten. Ein paar Denkanstöße.09.05.2026Von Sabine Oelmann
Mitten im ParlamentRechtsradikaler polnischer Abgeordneter zeigt Israel-Fahne mit HakenkreuzEin Abgeordneter der polnischen Rechtsradikalen setzt im Parlament in Warschau Israel mit dem Dritten Reich gleich. Um seinen absurden Vergleich zu untermauern, zeigt der Volksvertreter auch eine Fahne des jüdischen Staats - mit einem Hakenkreuz. 14.04.2026
Vor Iran-Treffen in IslamabadVermittler Pakistan spricht Israel das Existenzrecht abVor den Verhandlungen der USA und des Irans gießt Vermittler Pakistan Öl ins Feuer: Israel sei ein "Fluch für die Menschheit", schreibt der Außenminister auf X. Israel bezweifelt die Eignung von Islamabad als neutraler Makler.10.04.2026
Wieduwilts WocheNiedersachsens Linke schreiben Anleitung für zivilen AntisemitismusMan darf ja nichts mehr sagen in Deutschland! Für modernen Judenhass braucht es daher Tricks. Die Linke in Niedersachsen hat eine praktische Anleitung geliefert.21.03.2026Eine Kolumne von Hendrik Wieduwilt
Nach Gespräch über KündigungBerlinale-Chefin will im Amt bleibenDer Gaza-Eklat auf der Abschlussgala der Berlinale hätte Festival-Chefin Tuttle fast das Amt gekostet. Nach Gesprächen mit Kulturstaatsminister Weimer beschließt die 55-Jährige, es nächstes Jahr besser zu machen. 03.03.2026
"Israel-Hass" bei FilmfestivalBerlinale-Chefin soll nach propalästinensischer Aktion abgelöst werdenDie propalästinensische Rede des Regisseur Abdallah Alkhatib bei der Preisverleihung der Berlinale löst einen Sturm der Empörung aus. Nun muss die Festival-Chefin Tricia Tuttle laut einem Bericht dafür die Konsequenzen tragen. 25.02.2026
Berlin Tag & MachtErst Gaza, dann der Abspann: Die Berlinale wird zum GesinnungstribunalRedet auf der Berlinale eigentlich noch jemand über Filme? Schafft Kunst Diskursräume oder bildet sie nur noch Tribunale? Warum stilisieren wir Schauspieler zu Welterklärern? Natürlich nicht alle. Nur die, deren Meinung die "richtige" ist - was im Fall von Gaza ja sehr simpel ist, wie man weiß. Oder?19.02.2026Eine Kolumne von Marie von den Benken
Streit um verfälschtes ZitatWadephul fordert UN-Berichterstatterin nach Israel-Kritik zum Rücktritt aufDie UN-Berichterstatterin für die Palästinensergebiete kritisiert die israelische Regierung immer wieder heftig. In einer Rede soll Albanese nun von Israel als einem "gemeinsamen Feind" gesprochen haben. Doch das Zitat, das auch den deutschen Außenminister zu einer Rücktrittsforderung veranlasst, ist offenbar verfälscht. 12.02.2026