Judentum

Nachrichten und Informationen auf einen Blick. Artikelsammlung von n-tv.de zum Thema Judentum

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21.02.2021 10:30

1700 Jahre alte Ruinen Ältestes Judenviertel entsteht in Köln neu

Die jüdische Gemeinde in Köln ist die älteste nördlich der Alpen. Ihre Dokumente gehen zurück auf das Jahr 321. Etwa tausend Jahre später wurde das Viertel zerstört, weil den Juden die Schuld an der Pest zugeschrieben wurde. Bald soll es zu besichtigen sein.

Sigmund Freud 1937 mit seinem Hund im Arbeitszimmer.
25.01.2021 18:06

Berggasse 19, Wien Auf Spurensuche in Freuds Privatgemächern

Das umgebaute "Sigmund-Freud-Museum" in Wien umfasst jetzt auch die Familienwohnung des Vaters der Psychoanalyse. Die Räumlichkeiten erzählen von Freuds Alltag, bringen aber auch die Gräueltaten der Nazis ans Tageslicht. Ein Ortsbesuch. Von Andrea Affaticati, Wien

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27.12.2020 12:13

Kein Gedenken an Nazi-Opfer Paris sperrt sich gegen "Stolpersteine"

In einigen Städten Europas gehören die sogenannten "Stolpersteine" längst zum Stadtbild. Sie erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus. In Paris allerdings gibt es keine, und das soll auch so bleiben, wenn es nach der dortigen Stadtverwaltung geht. Die Begründung ist lapidar.

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20.12.2020 14:30

Die Dinge des Lebens Happy Weihnukkah? Hauptsache happy!

Ich habe einen Text gelesen, in dem eine Kolumnistin beklagt, dass einem alle "Frohe Weihnachten" wünschen, obwohl gar nicht jeder Weihnachten feiert. Ich kann an fast nichts anderes mehr denken seitdem. Und Sie lesen nun "Die Dinge des Lebens" statt der "One Woman Show". Von Sabine Oelmann

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01.12.2020 15:25

Plädoyers im Halle-Prozess "Sie haben ihn qualvoll hingerichtet"

Im Oktober 2019 wird in Halle ein rechtsterroristischer Anschlag auf eine Synagoge verübt. Der Angeklagte tötet anschließend zwei Menschen und verletzt weitere. Die Anwälte zweier Hinterbliebener finden in ihren Plädoyers deutliche Worte und erinnern an eines der Opfer.

Ein Mann trägt in einer Synagoge eine Kippa. Foto: Fredrik Von Erichsen/dpa/Symbolbild
27.11.2020 09:23

Antisemitischer Vorfall in Wien Frau greift Rabbiner mit Messer an

In der Wiener Innenstadt geht am Donnerstagnachmittag eine Frau mit einem Messer auf einen Rabbiner los. Der Mann bleibt unverletzt - doch der Schock sitzt tief. Denn keiner der umstehenden Passanten habe ihm geholfen, sagt er. So kann die Täterin unerkannt flüchten.

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10.10.2020 14:50

Ein Jahr nach Halle "Will man als Jude erkennbar sein?"

Reflexartig werde nach jedem antisemitischen Vorfall gefragt, wer denn "wirklich" für die Tat verantwortlich sei, sagt Alexander Rasumny vom Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus. "Das ist eine Abwehrreaktion. Man will nicht über das eigentliche Thema reden."

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05.10.2020 16:07

Neue Attacke in Hamburg "Juden leben jetzt sicherer" - wirklich?

Kurz vor dem Jahrestag von Halle gibt es wieder einen wahrscheinlich antisemitischen Angriff. Dabei hatte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident gerade noch von mehr Sicherheit gesprochen. Viele Juden erleben das anders. Von Philipp Sandmann und Philip Scupin

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05.10.2020 13:00

Spatenattacke aus Judenhass? Behörden werten Angriff als versuchten Mord

Ein Mann in Militärkleidung attackiert einen jüdischen Studenten vor einer Synagoge. Der Angriff vom Sonntag in Hamburg weckt Erinnerungen an das Attentat von Halle vor einem Jahr. Eine gewollte Parallele mit der Bundeswehr-Uniform? Die Ermittler sind von einem antisemitischen Mordmotiv überzeugt.