Antijüdische Figur in WittenbergKirche darf umstrittenes Relief behaltenEine Figur, die Juden an den Zitzen eines "unreinen" Schweins saugend darstellt, muss keine Beleidigung sein. Die Kirche, an die einst Martin Luther seine Thesen schlug, darf das Relief behalten, entscheidet die nächste Instanz. Obwohl das Gericht einräumt, dass das Bildnis als Beleidigung gedacht gewesen sei.04.02.2020
Opfer bekommen Namen zurückStolpersteine sind Erinnern auf dem GehwegDie Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig waren ursprünglich nur als kleines Projekt gedacht. Inzwischen erinnern europaweit Tausende beschriftete Steine an die Opfer des Nationalsozialismus. Im Berliner Kollwitzkiez leuchten viele der Pflastersteine - jeder steht für ein Schicksal.27.01.2020Von Sonja Gurris
Marek Halter überlebte die Shoah"Heute werden wieder Schuldige gesucht"Er entging knapp der Ermordung durch die Nazis. 75 Jahre nach Kriegsende ist Marek Halter pessimistisch: Westliche Gesellschaften würden zunehmend orientierungslos und suchten Schuldige, wie schon einmal in der Geschichte.27.01.2020
Amthor im "ntv Frühstart"Kritik an Antisemitismus in "muslimischen Kreisen"Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz beklagt CDU-Politiker Amthor eine Zunahme von Antisemitismus. Vor allem in "muslimisch geprägten Kulturkreisen" sei das Problem häufig anzutreffen.27.01.2020
Antisemitismus im Kanzleramt?Mitarbeiter meldet Mobbing und BeleidigungAntisemitische Straftaten nehmen in Deutschland zuletzt wieder zu. Das gilt womöglich auch für das Bundeskanzleramt. Mitarbeiter der Fahrbereitschaft sollen einen Kollegen jüdischen Glaubens als "Judensau" und "Kanake" beschimpft haben. Der Antisemitismusbeauftragte des Bundes ist informiert.19.01.2020
Haus der Wannsee-KonferenzStreit um Flüchtlinge - Gedenkstätte reagiertAuf der Wannsee-Konferenz verständigen sich die Nazis 1942 auf den millionenfachen Mord an den Juden Europas. Eine neue Ausstellung stellt nun umstrittene Bezüge zur Flüchtlingsfrage unserer Zeit her - die Kritik daran hat Folgen.17.01.2020
"Keiner glaubt, dass das stimmt"Sektenführer hielt wohl 50 Frauen wie SklavenEin Rabbiner soll in Israel mehr als 50 Frauen wie Sklaven gehalten haben. Die Polizei geht von einer streng religiösen Sekte aus, die mitten in Jerusalem agierte. Der Mann bezeichnet die Vorwürfe als unglaubwürdig.13.01.2020
Streit mit Yad Vashem und PutinPolen sieht Holocaust-Wahrheit verfälschtDie Gedenkstätte Yad Vashem stellt nach Auffassung von Polens Präsident Duda "historische Wahrheit" falsch dar. Weil er beim Holocaust-Gedenken keine Rede halten darf, bleibt er der Feier nun fern. Auch mit Russland streitet sich das Land über seine Rolle im Zweiten Weltkrieg. Duda bezichtigt Putin gar der Lüge.07.01.2020
"Heimischer Terrorismus"Messerangriff auf Rabbiner schockt USAFünf Menschen werden verletzt, als ein Messerangreifer jüdische Feierlichkeiten vor den Toren von New York stürmt. Der israelische Regierungschef Netanjahu will diesem "Phänomen" ein Ende setzen. Eine jüdische Organisation fordert im Kampf gegen Antisemitismus eine Sonderheit des FBI.29.12.2019
Ein Vorbild bis heuteRabbinerinnen wollen wie Regina Jonas seinAm 12. Dezember 1944 wird Regina Jonas in Auschwitz ermordet. Bis heute ist die weltweit erste Frau, die als Rabbinerin tätig war, für ordinierte Jüdinnen ein Vorbild. Beinahe wäre sie vergessen worden.12.12.2019Von Rocco Thiede