Freiwillige in der UkraineBrutalität des Krieges schockt ausländische KämpferHunderte Menschen aus Ländern wie Georgien, Großbritannien und Kanada haben sich seit Kriegsbeginn als freiwillige Kämpfer in der Ukraine gemeldet. Doch viele halten keinen längeren Einsatz aus. Sie seien von der "Brutalität der Kriegsführung" überrascht, heißt es.29.06.2022
Memorandum unterzeichnetTürkei macht Weg für Schweden und Finnland in die NATO freiDurchbruch unmittelbar vor Beginn des NATO-Gipfels: Die Türkei gibt ihren Widerstand gegen einen Beitritt von Finnland und Schweden auf. Damit sendet das Militärbündnis auch das erhoffte Signal der Einigkeit nach Moskau.28.06.2022
Genug für ein BataillonUkraine erhält weitere Panzerhaubitzen 2000Deutschland und die Niederlande liefern weitere Haubitzen an die Ukraine. Berlin gehe damit an die absolute Grenze des Machbaren - doch es sei verantwortbar, sagt Verteidigungsministerin Lambrecht. 28.06.2022
Angriff auf KrementschukMoskau: Einkaufszentrum war nicht in BetriebSeit Beginn des Krieges bestreitet Russland nachdrücklich, zivile Ziele in der Ukraine anzugreifen. Wahlweise heißt es auch, die Ziele seien gar nicht mehr genutzt worden. Auch das zerstörte Einkaufszentrum in Krementschuk soll nicht das eigentliche Ziel des Angriffs gewesen sein.28.06.2022
Saurer Putin und hohe VerlusteRussland soll Offiziere a. D. an die Front beordernSeit Wochen liefern sich ukrainische und russische Truppen im Donbass einen blutigen Stellungskrieg. Der russische Präsident Putin soll mit dem langsamen Fortschritt nicht zufrieden sein. Deshalb und wegen hoher Verluste greifen anscheinend zunehmend ältere Offiziere in das Geschehen ein.28.06.2022
Raketenabwehrsystem für KiewUSA planen NASAMS-Lieferung an UkraineDer ukrainische Staatschef Selenskyj fordert im Kampf gegen Russlands Truppen immer wieder die Lieferung von Raketenabwehrsystemen. Seinen Wunsch haben die USA nun erhört. Washington kündigt ein Paket mit "fortschrittlichen Luftverteidigungsfähigkeiten" an.27.06.2022
Von 40.000 auf 300.000NATO erhöht massiv Zahl der schnellen EingreifkräfteBislang sind rund 40.000 Soldatinnen und Soldaten in der NATO-Eingreiftruppe organisiert. Nach den Worten von Generalsekretär Stoltenberg wird sich das in Zukunft ändern. Mehr als 300.000 Militärangehörige sollen im Ernstfall schnell einsatzbereit sein.27.06.2022
Kämpfe um Lyssytschansk Ukrainisches Militär verhindert EinkesselungUkrainische Soldaten haben nach eigenen Angaben "dem Feind erhebliche Verluste zugefügt und ihn zum Rückzug gezwungen". Eine Einkesselung der wichtigen Großstadt Lyssytschansk konnte somit erst einmal abgewendet werden. Die Luft- und Artillerieangriffe durch Russland gehen aber weiter.27.06.2022
Notlandung ist missglücktVier Tote nach Absturz von russischem MilitärflugzeugDie Insassen einer Transportmaschine vom Typ "Iljuschin Il-76" stellen Probleme am Motor fest und wollen landen. Doch 200 Kilometer südöstlich von Moskau zerschellt die Maschine am Boden. Vier Menschen sterben, weitere werden verletzt.24.06.2022
Rückzug angeordnetUkraine gibt Sjewjerodonezk aufÜber Wochen reiben sich Ukrainer und Russen in der Schlacht um Sjewjerodonezk auf. Beide Seiten melden abwechselnd Erfolge. Doch nun scheint Moskau den Kampf um die Stadt im Osten zu gewinnen. Kiew zieht seine verbliebenen Soldaten zurück.24.06.2022