Schwache Auslastung und EinbußenBrose streicht 700 Stellen in DeutschlandDer Autozulieferer Brose erwartet für das Geschäftsjahr 2024 einen Verlust von rund 53 Millionen Euro. Dem Umsatzeinbruch fallen 700 Stellen bis Ende kommenden Jahres zum Opfer. Doch die Reformpläne sehen noch andere Maßnahmen vor.17.12.2024
Etwas weniger Jobs erwartetVDMA sieht kein Wachstum - trotz erwarteter ErholungWeiter sinkenden Zinsen könnten nach Ansicht der deutschen Maschinenbauer eine Erholung der Konjunktur einleiten. Eine Trendwende sieht die Branche mit einer Million Beschäftigten indes noch nicht. Deswegen dürften etliche Unternehmen ihre Belegschaft auch ein bisschen ausdünnen.10.12.2024
Deutlich mehr als bisher geplantDB Cargo streicht 5000 StellenDB Cargo steckt seit Jahren tief in den roten Zahlen. Bis 2026 will die Bahntochter aber die Verlustzone verlassen - und greift dabei auch auf harte Maßnahmen zurück. Insgesamt 5000 Stellen sollen bei dem Logistikkonzern wegfallen. 08.12.2024
Keine KündigungenAirbus streicht mehr als 2000 StellenDer Flugzeugbauer Airbus und die Gewerkschaften haben den Umfang der geplanten Stellenstreichungen beim europäischen Gemeinschaftskonzern um gut ein Fünftel eingedämmt. Auf Deutschland entfällt dennoch gut ein Drittel des Jobabbaus.05.12.2024
Schuldenberg abbauenBaywa streicht Hunderte Stellen - radikaler KurswechselDer Agrarhändler wächst in den vergangenen Jahren erheblich und weitet seine Geschäftsfelder aus. Der Kurs ist mit Krediten finanziert und die kann das Unternehmen kaum noch bedienen. Nun zieht es die Notbremse: Stellen werden gestrichen, Niederlassungen geschlossen, Konzernteile verkauft.04.12.2024
"Wir erwarten Antworten!"VW-Mitarbeiter buhen Konzernchef Blume niederAuf der VW-Betriebsversammlung geht es hoch her: Einerseits 20.000 aufgebrachte Mitarbeiter, andererseits ein Konzernchef, der abermals seinen Sparkurs verteidigt. Es wird laut, auch ein Bundesminister stellt klare Forderungen.04.12.2024
Warnstreiks an neun Standorten66.000 VW-Mitarbeiter demonstrieren gegen SparpläneBei VW formiert sich Widerstand gegen die angekündigten Sparmaßnahmen. Rund 66.000 Mitarbeiter protestieren gegen geplante Werksschließungen und Kündigungen. Betriebsratschefin Cavallo fordert derweil von den Aktionären des Unternehmens einen größeren Beitrag zur Bewältigung der Krise.02.12.2024
Entlastung nicht "ausreichend"VW lehnt Zukunftsplan von IG Metall und Betriebsrat abVolkswagen lehnt den Vorschlag von IG Metall und Betriebsrat zur Kostenentlastung als unzureichend ab. Der Konzern fordert stattdessen eine Lohnkürzung und droht mit Werkschließungen. Die Verhandlungen werden fortgesetzt, derweil sind Arbeitsniederlegungen möglich.29.11.2024
"Erst der Anfang des Exodus'"Autozulieferer sitzen auf gepackten KoffernDie deutsche Automobilindustrie warnt vor einer zunehmenden Verlagerung der Produktion ihrer Zulieferer ins Ausland. Autoexperte Dudenhöffer sieht die Lage ernst. Die zweite Abwanderungswelle in der Branche hat für ihn eine gefährliche Besonderheit: Der Standort drohe "auszubluten".27.11.2024Von Diana Dittmer
Bis zum Ende des JahrzehntsThyssenkrupp-Stahl will 11.000 Stellen abbauen oder auslagernDie Stahlproduktion von Thyssenkrupp steckt in der Krise. Der Konzern zieht Konsequenzen und baut binnen sechs Jahren 5000 Stellen ab. Außerdem sollen 6000 Stellen an externe Unternehmen ausgelagert werden. Die IG Metall ist empört - und kündigt Widerstand an.25.11.2024