Münchner Konzern in der KriseBMW streicht weltweit 8000 StellenNach Volkswagen und Mercedes muss nun auch der dritte große deutsche Autohersteller Personal abbauen: BMW will 8000 Stellen streichen. Vieles davon betrifft Betriebe in Deutschland.29.07.2026
In Region StuttgartPorsche baut weitere 5000 Stellen abDer kriselnde Autobauer Porsche streicht weitere 5000 Stellen. Zusammen mit früheren Beschlüssen müssen rund 9000 Beschäftigte gehen. Trotz Absatzeinbußen in China und hoher US-Zölle sichert Porsche die Standorte bis 2035 und plant Milliarden-Investitionen für die Wende.27.07.2026
Keine Werkschließungen bis 2030Blume will VW-Sparpaket bis Jahresende durchbringenAls VW sein Sparpaket ankündigt, stößt das auf heftigen Widerstand in der Belegschaft. Vier Werke und Zehntausende Stellen stehen plötzlich vor dem Aus - im Aufsichtsrat werden die Pläne blockiert. Jetzt erklärt VW-Chef Blume das weitere Vorgehen.24.07.2026
Abbauprogramm verdoppelt?Berichte: Porsche will 5000 weitere Jobs streichenPorsche könnte zwei Berichten zufolge weitaus mehr Stellen abbauen als bisher geplant. Parallel dazu plant Porsche-Chef Leiters einen neuen, hochpreisigen Sportwagen. Bis das auf den Markt kommen könnte, dürfte es allerdings noch eine Weile dauern.22.07.2026
Experten warnen vor DominoeffektVW-Standorte könnten zu deutschen Detroits werdenZehntausende Jobs weg, Werke geschlossen - so drastisch könnte es bei VW kommen. Experten glauben zwar, dass die Einschnitte am Ende geringer als befürchtet ausfallen werden. Aber: Wenn VW strauchelt, drohen Dominoeffekte für die gesamte Wirtschaft.14.07.2026
Erste StellungnahmeVW-Chef nennt Größenordnung bedrohter JobsLange schweigt der VW-Vorstand zu den radikalen Sparplänen, über die seit Wochen berichtet wird. Im Intranet skizziert Oliver Blume erstmals, dass die Personalkosten drastisch sinken sollen. Tatsächlich stehen Zehntausende weitere Arbeitsplätze auf dem Spiel. Auch zu Werksschließungen äußert er sich.13.07.2026
Weitere Wochen der UngewissheitMit seinem Schweigen schadet der VW-Vorstand dem KonzernDas Management kündigt die größte Neuausrichtung in der VW-Geschichte an. Was diese für den geplanten Jobabbau und die von der Schließung bedrohten Werke bedeutet, bleibt der Vorstand den Mitarbeitern schuldig. Das ist nicht nur herzlos. 10.07.2026Ein Kommentar von Christina Lohner
"Darwin'scher Ausleseprozess"Nur so kann der VW-Konzern überlebenWer sich jetzt nicht schnell anpasst, wird vom Markt verschwinden. Die Kosten zu senken, ist für die deutschen Autobauer unabdingbar - aber nur ein Brandherd von vielen.09.07.2026Von Christina Lohner
"Notwendiger Schritt"Salzgitter kauft Stahlfirma HKM und streicht 2000 JobsDie Bereinigung in der deutschen Stahlindustrie geht weiter. Thyssenkrupp trennt sich von seinem Anteil an den Hüttenwerken Krupp Mannesmann. Auch der französische Eigner zieht sich zurück. Salzgitter greift als neuer Alleinbesitzer durch und setzt auf das Thema grüner Stahl.09.07.2026
Hitzige Debatte in WolfsburgAufsichtsrat berät Sparpläne, IG Metall protestiert - darum geht es bei VWVW will wieder sparen, laut einem Medienbericht könnten bis zu 100.000 Stellen weltweit wegfallen. Auch Werkschließungen stehen im Raum. Die IG Metall kündigt Widerstand an und plant Proteste an allen Konzernstandorten.09.07.2026
Job-Kahlschlag in der AutobrancheProduzieren Chinesen bald in deutschen Werken?Porsche streicht weitere Tausende Stellen, bei Volkswagen berät der Aufsichtsrat über den Sparkurs. Doch Personalabbau allein löst die Krise nicht. Hinter den Kulissen gewinnt deshalb eine Idee an Gewicht, die lange undenkbar schien: Chinesische E-Autos könnten künftig in deutschen Fabriken gebaut werden.08.07.2026Von Diana Dittmer