Wirtschaft

Schallmauer durchbrochen Corona macht Zuckerberg reicher

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Mark Zuckerberg.

(Foto: imago images / photothek)

Tech-Milliardäre werden rasant reicher. Allein das Vermögen Mark Zuckerbergs ist seit Anfang des Jahres um 22 Milliarden Dollar gewachsen. Der Facebook-Gründer ist damit satte 100 Milliarden Dollar schwer.

Mark Zuckerbergs Nettovermögen hat erstmals die Marke von 100 Milliarden Dollar erreicht. Das geht aus dem "Milliardärs-Index" hervor, den die Finanznachrichtenagentur Bloomberg zusammenstellt. Der Facebook-Chef liegt damit hinter Jeff Bezos und Bill Gates auf dem dritten Platz der Liste der weltweit reichsten Menschen.

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Die Corona-Krise trägt wesentlich dazu bei, dass die Tech-Milliardäre noch reicher werden, da wegen der Pandemie viele Aktivitäten verstärkt online stattfinden. Vor diesem Hintergrund ist das Vermögen der Gründer von Facebook, Amazon und Microsoft in diesem Jahr gigantisch gewachsen.

Zuckerberg ist um rund 22 Milliarden Dollar reicher geworden, Bezos um 75 Milliarden und Gates um 7 Milliarden. Der Amazon-Großaktionär ist damit nun 190 Milliarden Dollar schwer, der Microsoft-Gründer 120 Milliarden Dollar.

Zuckerbergs Vermögen besteht vor allem aus seinen Facebook-Aktien, ihm gehören 13 Prozent der Anteile. Der Wert seines Aktienpakets ist seit Jahresbeginn um fast 30 Prozent gestiegen, alleine am Donnerstag gewannen die Facebook-Papiere mehr als 6 Prozent an Wert. Der Grund für den jüngsten Schub: Die Facebook-Tochter Instagram fordert die beliebte Videoplattform Tiktok mit einem eigenen Angebot heraus. Sie kündigte an, dass die Funktion Reels zum Erstellen von kurzen Videoclips, die bereits seit Juni in Deutschland verfügbar ist, nun in mehr als 50 Ländern angeboten werde.

Mit Reels können bis zu 15 Sekunden lange Videos erstellt und mit Musik sowie einer Reihe von Effekten unterlegt werden. Facebook kupfert damit beim erfolgreichen Konkurrenten Tiktok des chinesischen Anbieters Bytedance ab. Die Videoplattform gehört für Hunderte Millionen Jugendliche auf der ganzen Welt zu ihrem digitalen Alltag - und US-Präsident Donald Trump will den Verkauf der Plattform an Microsoft erzwingen.

Quelle: ntv.de, jga/AFP