Wirtschaft

Gewinnsprung im ersten Quartal Linde will weiter stark wachsen

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Linde profitiert auch von der Nachfrage aus dem Gesundheitssektor.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die weltweite Konjunktur springt wieder an - und Linde ist mittendrin. Der Konzern meldet deutliches Wachstum und will dies noch beschleunigen. Dabei profitiert das Unternehmen auch von höheren Preisen und

Angetrieben von der Nachfrage aus dem Gesundheitsbereich schraubt der weltgrößte Industriegase-Konzern Linde seine Erwartungen nach oben. Der Konzern profitierte von einem Wachstum in allen Regionen, höheren Preisen und seinen Sparmaßnahmen. "Linde kann dank der Widerstandsfähigkeit unseres Geschäftsmodells - in Verbindung mit der Fähigkeit, von einer Konjunkturerholung zu profitieren - weiterhin ausgezeichnete Ergebnisse liefern", sagte Vorstandschef Steve Angel. Das werde sich auch fortsetzen.

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Für das zweite Quartal stellte Linde weiter hohe Zuwachsraten in Aussicht: Der bereinigte Gewinn je Aktie soll dann auf Jahressicht um rund ein Drittel auf 2,05 bis 2,55 Dollar steigen. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen nun 9,60 bis 9,80 Dollar je Aktie. Das wären bis zu 19 Prozent mehr als 2020. Linde profitiert dabei von Größenvorteilen und einer anziehenden Nachfrage vor allem aus der Medizin- und Elektronik-Branche.

Im ersten Quartal zogen die Umsätze - auch dank Währungseffekten - um sieben Prozent auf 7,2 Milliarden Dollar an. Der Nettogewinn stieg um 71 Prozent auf 979 Millionen Dollar. Bereinigt um Bilanzierungseffekte aus der Übernahme der Münchner Linde AG kletterte der Überschuss des Konzerns um 30 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar. Angel verwies auf die um 3,2 Punkte auf 23,3 Prozent ausgeweitete operative Marge.

Der Umsatzzuwachs fußte im ersten Quartal vor allem auf Mengen- (plus drei Prozent) und Währungseffekten (plus vier). Das machte auch den Verkauf einer Gemeinschaftsfirma in Taiwan wett. Die Preise erhöhte Linde im Schnitt um zwei Prozent. Dabeiwuchs das Geschäft in Europa, getrieben von der Gesundheits-Sparte - mit zehn Prozent am stärksten. Auf dem größten Markt  Nord- und Südamerika blieb die Marge mit 28 Prozent trotzdem am höchsten.

Auch die von München aus geführte Anlagenbau-Sparte hielt mit: Ihr Umsatz stieg um elf Prozent auf 674 Millionen Dollar, der Auftragseingang erholte sich mit einem Plus von 30 Prozent deutlich. Operativ lieferte die Sparte ein Ergebnis von 109 Millionen Dollar ab.

Quelle: ntv.de, jwu/rts/DJ

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