Wirtschaft

Nach Besuch in Grünheide Verwirrung um Corona-Tests bei Elon Musk

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Die Tesla-Fabrik in Grünheide soll im Sommer 2021 in Betrieb gehen.

(Foto: imago images/Future Image)

Tesla-Chef Musk wird sowohl positiv als auch negativ auf Corona getestet. Erst vergangene Woche war der 49-Jährige in Brandenburg zu Besuch.

Nach seinem Blitz-Besuch in Deutschland ist unklar, ob sich Tesla-Chef Elon Musk mit dem Coronavirus infiziert hat. Auf Twitter schrieb der 49-Jährige, er sei viermal auf das Virus getestet worden. "Zwei Tests waren negativ, zwei waren positiv". Es sei jeweils dieselbe Krankenschwester und derselbe Test zum Einsatz gekommen, teilte Musk mit.

Allerdings geht aus dem Tweet auch hervor, dass sich der Konzernchef auf einen Antigen-Schnelltest des US-Herstellers Becton Dickinson verlassen hat. Antigen-Tests gelten als nicht so zuverlässig wie die sonst üblichen PCR-Tests, sind dafür aber oft günstiger und schneller. Derzeit erprobt die Lufthansa Antigen-Tests auf einigen Deutschland-Verbindungen. Auch in Alten- und Pflegeheimen kommen sie zum Einsatz.

Musk landete vergangene Woche mit seinem Privatjet am Flughafen BER, um der Autofabrik-Baustelle einen Besuch abzustatten. Dort führte er auch einige Bewerbungsgespräche mit Ingenieuren. Tesla will in Grünheide ab dem kommenden Sommer Elektroautos produzieren. Zunächst sind 12.000 Beschäftigte für die Fabrik eingeplant.

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Wie der "Tagesspiegel" berichtet, traf sich Musk während der Stippvisite auch mit Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach in einem Baucontainer auf dem Tesla-Gelände zu einem zweistündigen Gespräch. Auf Anfrage der Zeitung gab Steinbach Entwarnung. Er sei am Dienstag negativ getestet worden, sagte der SPD-Politiker.

Musk teilte später auf Twitter mit, er habe Symptome einer typischen Erkältung. Wegen der uneinheitlichen Befunde habe er sich einem PCR-Test unterzogen. Mit einem Ergebnis rechnet er in 24 Stunden.

Quelle: ntv.de, jpe