Mittwoch, 25. Mai 2022Der Tag

mit Heidi Ulrich
Heidi Ulrich
22:41 Uhr

Das war Mittwoch, der 25. Mai 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

die Kämpfe in der Ukraine, der Amoklauf an einer US-Grundschule und die Anschläge in Afghanistan – dieser Tag war leider wieder stark von Gewalt geprägt. So stand die ostukrainische Großstadt Sjewjerodonez nach ukrainischen Angaben unter heftigem Beschuss. Die russische Armee habe die Stadt und Umgebung mit Artillerie und aus der Luft angegriffen. Weitere wichtige Meldungen des Tages finden Sie hier:

Nun fahre auch ich den Rechner runter. Ich wünsche Ihnen eine erholsame Nacht und bleiben Sie gesund!

22:11 Uhr

Anschlagsserie erschüttert Afghanistan - Tote und Verletzte

In der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Abend bei einer Explosion in einer Moschee mehrere Menschen getötet worden. Die Notaufnahme eines Krankenhauses twitterte, es seien fünf Leichen eingeliefert worden. Ein Vertreter der Taliban, der jedoch nicht offiziell mit der Presse sprechen darf, erklärte, es seien 14 Menschen, darunter der Imam, getötet worden. Sprengsätze seien unter dem Prediger-Pult angebracht worden. Nach seinen Angaben wurden 26 Menschen verletzt.

In Masar-e Scharif explodierten der Polizei zufolge kurz hintereinander Sprengkörper in drei Kleinbussen. Mindestens neun Menschen seien getötet und fünfzehn weitere verletzt worden. Bei den Opfern handle es sich ausschließlich um Zivilisten, darunter Frauen und Kinder. Fotos aus einem Krankenhaus in Masar-e Scharif zeigen schwerverletzte Männer und Jungen. Der Sprecher des Kommandeurs in der Provinz Balkh, Mohammad Asif Waseri, sagte, die Angriffe hätten sich gegen die Minderheit der Schiiten gerichtet. Bisher ist unklar, wer dahinter steckt.

In den vergangenen Monaten wurden mehr als 100 Menschen bei Angriffen auf Moscheen, religiöse Minderheiten und Schulen getötet. Die Terrormiliz Islamischer Staat hat sich zu den meisten Anschlägen bekannt.

21:34 Uhr

Pressekonferenz zu Uvalde mündet in Eklat

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"Sie tun nichts", wirft O'Rourke dem Gouverneur vor.

(Foto: REUTERS)

Der Demokrat Beto O'Rourke hat die Pressekonferenz des texanischen Gouverneurs Greg Abbott zum Amoklauf in Uvalde unterbrochen. Er warf dem Republikaner vor, nichts gegen die Waffengewalt in den USA zu unternehmen. Abbott ging nicht darauf ein. Bevor O'Rourke den Raum verließ, musste er sich selbst Vorwürfe anhören. Ein Mann rief O'Rourke zu: "Sie fallen aus dem Rahmen, und Sie sind peinlich." Ein anderer warf ihm vor, den Amoklauf zu instrumentalisieren. O'Rourke will im November bei der Gouverneurswahl gegen Abbott antreten. Während viele Demokraten seit langem eine Verschärfung der Vorschriften für Waffenbesitz im Land fordern, sind viele Republikaner vehement dagegen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
20:59 Uhr

Schütze von Uvalde kündigte Tat auf Facebook an

Der Angreifer von Uvalde hatte seine Tat kurz vorher angekündigt. Das gibt der Gouverneur im US-Bundesstaat Texas, Greg Abbott, bekannt. Demnach veröffentlichte der 18-Jährige gestern auf Facebook eine Botschaft, wonach er seine Großmutter erschießen werde. Anschließend habe er geschrieben, dass er auf sie geschossen habe. In einer dritten Botschaft habe der 18-Jährige schließlich geschrieben, "ich werde an einer Grundschule das Feuer eröffnen". Diese Nachricht habe er nur rund 15 Minuten vor seinem Eintreffen an der Grundschule Robb Elementary School abgesetzt. Dort erschoss der 18-Jährige mit einem Sturmgewehr 19 Schulkinder und zwei Lehrerinnen. Vorher hatte er seiner Großmutter ins Gesicht geschossen, wie der Gouverneur sagte. Sie überlebte.

20:37 Uhr

Frau gibt in Apotheke "SOS"-Zettel ab – und bekommt Hilfe

Im französischen Illkirch-Graffenstaden hat eine Frau in der Apotheke neben dem Rezept auch einen Zettel mit dem Wort "SOS" vorgelegt. Ihr Mann war bei ihr. Die Apothekerin verstand den Notruf der 36-Jährigen und rief die Polizei, wie France Info berichtet. Die Beamten nahmen den Mann fest, er kam in Untersuchungshaft. Er habe sie mit dem Tod bedroht, sagte die Frau der Polizei. Deshalb habe sie sich vorher nicht getraut, ihn anzuzeigen. Die Polizei lobte die schnelle Reaktion der Apothekerin.

Hilfe bei häuslicher Gewalt

Häusliche Gewalt führt zu schweren seelischen wie körperlichen Schäden. Hilfsangebote gibt es über das Opfer-Telefon des Weißen Rings unter 116 006.

20:12 Uhr

Pinkelnde Hunde zerstören Viersener Straßenlaternen

Im nordrhein-westfälischen Viersen gehen die Lichter aus - jedenfalls vorübergehend. Mehr als 100 Straßenlaternen müssen hier abgebaut werden. Der Grund: Weil immer wieder Hunde dagegenpinkeln, korrodiert das Aluminium, aus dem sie gebaut sind. Nun drohen sie reihenweise umzukippen.

19:49 Uhr

PCR-Testkits für Affenpockenvirus entwickelt

Vom Pharmakonzern Roche kommen PCR-Testkits für das Affenpockenvirus. Gemeinsam mit der Tochtergesellschaft TIB Molbiol seien drei verschiedene Testkits geschaffen worden, heißt es von Roche. Sie sollen dabei helfen, die weitere Ausbreitung des Virus zu beobachten sowie die Wirkung von Therapien, Impfstoffen und Maßnahmen zu überwachen. In den vergangenen Tagen wurden mehrere Fälle von Affenpocken mittels PCR (Polymerase-Ketten-Reaktion) in speziellen Labors nachgewiesen. Mit Testkits ist das Virus einfacher nachzuweisen. Affenpocken-Infektionen beim Menschen waren bislang vor allem aus Regionen West- und Zentralafrikas bekannt. Zuletzt häuften sich die Fälle auch in anderen Teilen der Erde.

19:00 Uhr

Waffe an Schule gesichtet? Festnahmen in Dinslaken

An einer Schule im nordrhein-westfälischen Dinslaken läuft seit dem frühen Nachmittag ein größerer Polizeieinsatz. Dort soll eine Waffe gesichtet worden sein. Die Polizei hat das Gebäude durchsucht und gibt nun vorsichtig Entwarnung: Es bestehe "keine unmittelbare Gefahr". Mehrere Personen wurden festgenommen. Was war passiert?

Ein Mitarbeiter der Gesamtschule habe in einem Kellerraum einen Jugendlichen gesehen, "der eine Schusswaffe in der Hand gehalten haben soll", heißt es von der Polizei. Als der Jugendliche den Mitarbeiter gesehen habe, sei er geflohen.

Gemeldet wurde der Vorfall an der Schule um 13.40 Uhr. Am Abend erklärte die Polizei, Schüler und Lehrer, die sich noch in den Räumen der Schule aufhielten, würden von dem Beamten aus dem Gebäude geführt. Dort würden sie von weiteren Polizisten und Rettungskräften in Empfang genommen. Ob alle das Gebäude inzwischen verlassen haben, ist noch nicht bekannt.

18:41 Uhr

Anklage fordert Haft für Berlusconi

Kommen wir gleich zum nächsten interessanten Prozess. In Mailand hat die Anklage im Korruptionsprozess um Silvio Berlusconis sogenannte "Bunga-Bunga-Partys" eine Haftstrafe von sechs Jahren gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten gefordert. In ihrem Plädoyer forderten die Staatsanwälte zudem, ein Vermögen von 10,8 Millionen Euro von dem Politiker und Unternehmer zu beschlagnahmen. Dem 85-Jährigen wird unter anderem Zeugenbestechung vorgeworfen. Es geht um als "Bunga-Bunga-Partys" bekannt gewordene Feiern mit jungen Frauen, die mehr als zehn Jahre zurückliegen. Der Prozess in Mailand ist schon der Dritte im Nachgang zu dem Skandal von 2010. Berlusconi war bereits wegen Amtsmissbrauch und Förderung von Prostitution Minderjähriger angeklagt und aus Mangel an Beweisen am Ende freigesprochen worden. Im jetzigen Verfahren geht es darum, ob Berlusconi die jungen Frauen zu Falschaussagen vor Gericht gedrängt hatte. Der Medienunternehmer bestreitet die Vorwürfe.

18:02 Uhr

Soldatin verliert Streit um ihr Dating-Profil

Das private Dating-Profil einer Kommandeurin ging einigen in der Bundeswehr zu weit. Die Frau hatte in einer Dating-App geschrieben: "Spontan, lustvoll, trans*, offene Beziehung auf der Suche nach Sex. All genders welcome." Ihr Disziplinarvorgesetzter erteilte ihr einen Verweis. Der Text habe Zweifel an der moralischen Integrität der Kommandeurin erweckt, hieß es später auch vom Truppendienstgericht. Außenstehenden würde der Eindruck vermittelt, dass sie sich selbst und ihre Geschlechtspartner zu reinen Sexobjekten reduziere, was sich auch negativ auf den guten Ruf der Bundeswehr auswirke. Die Soldatin klagte.

Der Wehrdienstsenat des Bundesverwaltungsgerichts sieht das jedoch ähnlich. Zwar werde nicht gleich das Ansehen der gesamten Bundeswehr beschädigt. Dennoch sei die Entscheidung richtig gewesen. Denn die Soldatin mit Personalverantwortung für 1000 Menschen müsse bei der Wahl ihrer Worte und Bilder Rücksicht auf ihre berufliche Stellung nehmen. Der Vorsitzende Richter sagt: "Da müssen Formulierungen vermieden werden, die Zweifel an der charakterlichen Integrität wecken."

Die 47-Jährige sagt dazu, sie wisse nach wie vor nicht, was an ihrer Darstellung missverständlich gewesen sein soll. "In Zukunft werde ich wohl meine Profile durch meine Vorgesetzen prüfen lassen, ob das rechtmäßig ist."

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17:21 Uhr

Amazon eröffnet erstes Modekaufhaus

Der weltgrößte Online-Versandhändler will auch im klassischen Einzelhandel mehr mitmischen. Amazon hat nahe Los Angeles sein erstes Kaufhaus für Kleidung eröffnet und will damit Ketten wie Macy's und Walmart zunehmend Konkurrenz machen. Der Einkauf soll stark automatisiert sein. Kunden erhalten über eine App Kaufempfehlungen. Durch Scans von QR-Codes auf den Artikeln sollen Produktdetails sowie verfügbare Größen, Farben und Bewertungen angezeigt werden. Amazon gehört unter anderem schon eine Supermarktkette.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:35 Uhr

Bill Cosby steht wieder vor Gericht

Bill Cosby ist seit fast einem Jahr auf freiem Fuß, nun muss er sich erneut vor Gericht verantworten. Medienberichten zufolge begann in einem Zivilprozess in Los Angeles die Juryauswahl. Eine Frau beschuldigt den 84-Jährigen, sie 1975 in der Playboy-Villa sexuell missbraucht zu haben, als sie 16 und er 37 Jahre alt gewesen war. Cosby bestreitet die Vorwürfe. Die Klage hatte die Frau 2014 eingereicht, damals verzögerte sich ihr Fall allerdings wegen eines anderen Strafverfahrens gegen den Schauspieler.

Cosby war 2018 schuldig gesprochen worden, 2004 eine Frau unter Drogen gesetzt und sexuell missbraucht zu haben. Mehr als 60 Frauen hatten ähnliche Vorwürfe gegen ihn erhoben. Das Urteil wurde 2021 wegen eines Verfahrensfehlers allerdings aufgehoben und Cosby kam nach zwei Jahren aus dem Gefängnis frei.

16:08 Uhr

Brandanschlag auf Auto von LKA-Beamtin verübt

Auf das Auto einer Berliner Kriminalpolizistin aus dem Landeskriminalamt (LKA) ist ein offenbar gezielter Brandanschlag verübt worden. Sie arbeitet im Bereich Staatsschutz, der für politisch motivierte Straftaten zuständig ist, also etwa für Linksextremisten und Rechtsextremisten. Laut dem "Tagesspiegel" ist sie Sachbearbeiterin im Bereich "Politisch motivierte Kriminalität - links".

Auf einer linksradikalen Internetseite wurde gestern ein mutmaßliches Bekennerschreiben veröffentlicht. Ob es echt ist, ist unklar. In dem Text heißt es, das Auto sei in der Nacht zu Dienstag vor dem Haus der Beamtin in der Nähe von Berlin angezündet worden. Die Verfasser schreiben, so wie Polizeibeamte sie ausgespäht und verfolgt hätten, "haben wir sie mehr im Blick als es ihnen wahrscheinlich lieb ist". Sie drohen damit, der Angriff sei ein Zeichen, dass "die Anonymität auch höherer Verantwortlicher des Repressionsapparates niemals sicher ist". Man kenne die genaue Adresse der Frau und hätte sie auch "physisch und direkter (...) treffen können". Genannt werden die Adresse der Frau, ihre Automarke, ihr Autokennzeichen und ihre Parkgewohnheiten.

Die Gewerkschaft der Polizei spricht von einer "unglaublich perfiden" Tat. "Das ist ein massiver Angriff auf den Privatbereich und wir erwarten, dass Berlins Politik hier geschlossen Farbe bekennt und diesen Terrorismus als solchen benennt", sagt der Landesvorsitzende Stephan Weh.

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15:29 Uhr

US-Amerikaner schieben Insel per Motorboot davon

Weltweit ereignen sich die erstaunlichsten Dinge. ntv fasst außergewöhnliche Geschichten für Sie zusammen. Dieses Mal treffen sich Motorboot-Fahrer zum jährlichen Sumpf-Schieben, brütet eine Chinesin Küken im Reiskocher aus und braucht gleich ein ganzes Dorf einen neuen Anstrich.

15:00 Uhr

Johnson verweigert Rücktritt wegen "Partygate"

Das Kapitel "Partygate" möchte der britische Premier Johnson offenbar nun beendet sehen. Den Rücktrittsforderungen aus der Opposition und zum Teil auch aus den Reihen der eigenen Partei kommt er nicht nach. Stattdessen entschuldigt er sich nochmal für die Partys am Regierungssitz während des Corona-Lockdowns. "Ich übernehme die volle Verantwortung für alles, was unter meiner Aufsicht stattgefunden hat", sagt er im britischen Parlament. Vorher hatte die hochrangige Beamtin Sue Gray ihren internen Untersuchungsbericht zu den Partys veröffentlicht und die Regierungsspitze für die Verfehlungen im "Partygate"-Skandal verantwortlich gemacht. Johnson verweist auf die Polizeiermittlungen. Diese hätten ergeben, dass sein Verhalten bis auf einen Fall nicht gegen die Regeln verstoßen hätte, betont er. Da nun die Ermittlungen abgeschlossen seien, könne das Land nach vorne blicken und den Fall hinter sich lassen.

14:31 Uhr

Vermieter sollen sich an Klimaabgabe beteiligen

Ab nächstem Jahr sollen Vermieter einen Teil des sogenannten CO2-Preises übernehmen - und zwar mehr, je weniger klimafreundlich ihr Haus ist. Das Kabinett billigte eine entsprechende Neuregelung. Der Bundestag muss noch zustimmen.

  • Für die Aufteilung der Kosten zwischen Mietern und Vermietern soll künftig ein Zehn-Stufen-Modell gelten.
  • Bei Wohnhäusern mit einem sehr hohen Kohlendioxid-Ausstoß pro Quadratmeter würden Vermieter demnach 90 Prozent des CO2-Preises übernehmen, bei einem sehr geringen Ausstoß würden Mieter die Kosten alleine zahlen.
  • Das soll Vermieter zu energetischen Sanierungen bewegen und Mieter zum Energiesparen.
  • Der CO2-Preis macht seit letztem Jahr Heizen und Tanken teurer und soll helfen, den klimaschädlichen Kohlendioxid-Ausstoß zu senken.

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14:25 Uhr

Schichtwechsel

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Johanna Ohlau genießt schon den Feierabend, dafür geht es hier mit mir weiter. Ich bin Heidi Ulrich und grüße in die Runde! Meine Baklava-Tageshöchstmenge habe ich soeben deutlich überschritten. Jetzt versüßt mir noch der Kaffee den Schichtbeginn. Nun aber an die Arbeit! Bei Kritik oder Fragen zur Rubrik "der Tag" erreichen Sie mich über dertag(at)n-tv.de.

14:01 Uhr

Nach Zugunglück bei Ulm: Polizei prüft Ermittlungen gegen Busfahrer

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Die Regionalbahn war bei dem Zusammenstoß entgleist.

(Foto: IMAGO/vmd-images)

Nach dem heftigen Unfall in Ulm, bei dem ein Regionalzug mit einem Bus kollidiert war, prüft die Polizei, ob sich der Busfahrer strafbar gemacht hat. Das sagte eine Sprecherin der Polizei. Dafür werden zunächst Zeugen angehört und ein Sachverständiger hinzugezogen, um zu klären, ob die Schranke technisch einwandfrei funktioniert hat. Laut Mitteilung der Polizei war der 39 Jahre alte Busfahrer gestern bei einem Stau aufgrund eines vorangegangen Unfalls im Alb-Donau-Kreis auf die Gleise gefahren. Auf die Rufe von Polizisten und Rettungskräften reagierte der Busfahrer, der sich allein im Fahrzeug befand, jedoch nicht. Dann gingen die Schranken herunter und die heranfahrende Regionalbahn erfasste den Bus. Sowohl der Busfahrer als auch der Lokführer wurden bei der Kollision schwer verletzt. Von den 74 Passagieren im Zug erlitten elf leichte oder mittelschwere Verletzungen. Der Schaden wird auf 1,4 Millionen Euro geschätzt.

13:34 Uhr

Herbert Grönemeyer sagt alle Konzerte ab

Für alle Fans von Herbert Grönemeyer dürfte dies ebenso ein Schock wie eine bittere Enttäuschung sein. Der Musiker, dessen Erfolgsalbum "Mensch" in diesem Jahr sein 20. Jubiläum feiert, hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Und das hat drastische Konsequenzen: Alle Jubiläumskonzerte, die in den kommenden zwei Wochen geplant waren, fallen aus und das ersatzlos, wie es in einem Statement von Grönemeyers Künstlermanagement auf Instagram heißt.

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13:26 Uhr

Deutsche und polnische Polizisten fassen 20 Enkeltrickbetrüger

Eine Rentnerin hält ein Telefon in der Hand.

Wer ist da? Im Zweifel lieber nochmal auflegen und denjenigen selber kontaktieren.

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbo)

"Ihr Sohn hat einen Autounfall verursacht. Wenn Sie die Kaution nicht stellen, muss er ins Gefängnis ..." - mit solchen und ähnlichen "Schock-Geschichten" versuchen immer wieder Kriminelle, ältere Menschen in unserer Gesellschaft zu überrumpeln und platt ausgedrückt: abzuziehen. Eine ganze Bande sogenannter Enkeltrickbetrüger hat nun die Polizei aus dem Verkehr gezogen: 20 Kriminelle gingen der Polizei ins Netz - 2 Verdächtige in Polen, 18 weitere in Deutschland. Die deutschen Ermittler aus Berlin, Hamburg, Köln und Osnabrück haben dafür in einem Team mit polnischen Polizisten und in Kooperation mit Europol zusammengearbeitet. Und die Summe, die sie so vor den Händen der Langfinger gerettet haben wollen, hat es in sich: Wie die Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam mitteilen, konnten so fast hundert Taten mit einer Schadenssumme von 3,4 Millionen Euro verhindert werden.

Übrigens: Die Telefon-Masche mag zwar bei Großeltern gut funktionieren. Für alle anderen gibt es quasi ein "Update" mit einer Chat-Version: "Mama, ich habe eine neue Nummer ..." oder so ähnlich fangen die Textnachrichten der Betrüger gern mal an. Also auch hier ist Vorsicht geboten, ob einen gerade wirklich die Tochter oder der Sohn kontaktiert.

13:04 Uhr

Portugiesisch und Arabisch werden in Hessen Schulfach

In meiner Schulzeit konnte ich zunächst Englisch lernen und später dann noch zwischen Französisch, Latein, und Spanisch wählen (die Russisch-AG will ich nicht unterschlagen). Da haben die Schülerinnen und Schüler in Hessen jetzt schon mehr Auswahl mit zusätzlichen Sprachangeboten wie Italienisch, Chinesisch, Polnisch und Altgriechisch. Ab dem Schuljahr 2023/24 kommen noch zwei Sprachen dazu: Portugiesisch und Arabisch. Sofern die Nachfrage da ist, können die Kinder und Jugendlichen sie dann als zweite oder dritte Fremdsprache lernen. Das teilt das hessische Kultusministerium in Wiesbaden mit. Obendrauf gibt es mit dem nächsten Schuljahr auch Türkisch in Form eines Pilotprojekts an zwei Schulen. Mich freuen solche Nachrichten, weil Sprachen lernen nicht nur wichtig ist, sondern sie auch ein Schlüssel zu anderen Kulturen und Ländern sind. Schon mal viel Erfolg!

12:14 Uhr

Masken-Skandal: Fynn Kliemann will Gewinn spenden

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Fynn Kliemann

(Foto: IMAGO/APress)

Fynn Kliemann war bis zu den Enthüllungen des "ZDF Magazin Royale" um dubiose Maskendeals so was wie der Sonnenschein der Nation in den sozialen Netzwerken. Nicht nur Geldgeber und Kooperationspartner des Influencers wandten sich daraufhin in Scharen von ihm ab, auch Zehntausende Follower büßte Kliemann zum Beispiel bei Instagram ein. Nun kündigt der 34-Jährige an, die Gewinne aus seinem Shop "Oderso", über die er unter anderem angeblich in Europa produzierte Masken und Kleidungsstücke vertrieben hatte, an vier gemeinnützige Organisationen zu spenden. Das berichtet das Magazin "Spiegel". Jeweils 71.000 Euro soll jede Organisation erhalten. Jetzt haben Sie sicherlich noch im Kopf, dass im vorigen Spiegel-Interview von einer halben Million Euro Gewinn die Rede war und 284.000 Euro dem nicht ganz entspricht. Diese Summe sei falsch gewesen, zitiert das Magazin den Influencer. Um welche Organisationen es sich handelt, will Kliemann vorerst nicht bekannt geben.

Wie das Magazin zudem berichtet, belegen Dokumente und Chat-Verläufe, dass Kliemann intern versucht hat, Schaden von seiner Maske abzuwenden, indem er mehreren Großkunden die Verwendung seines Namens und Bilder von ihm untersagen wollte. Sein Geschäftspartner Tom Illbruck vom Maskenlieferanten Global Tactics hatte zunächst alle Schuld von sich gewiesen. Dann sprach er doch von Fehlern in der Kommunikation und Versäumnissen, nahm vor wenigen Tagen als Geschäftsführer seinen Hut. Vorwürfe, wie etwa an Betrug beteiligt zu sein, wies er jedoch erneut zurück.

11:32 Uhr

Drei Patienten getötet - falsche Narkoseärztin muss lebenslang in Haft

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Die Richter in Kassel verurteilten die Hochstaplerin wegen dreifachen Mordes.

(Foto: dpa)

Sie arbeitete als Narkoseärztin an einer Klinik in Hessen, obwohl sie keine war - und tötete durch Behandlungsfehler drei Menschen. Zu der Überzeugung ist das Landgericht Kassel gekommen und verurteilt die 51-Jährige wegen dreifachen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe. Die Richter stellten zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Damit wird es der Verurteilten erschwert, möglicherweise bereits nach 15 Jahren wieder aus der Haft freizukommen. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass sich die Frau mit einer gefälschten Approbationsurkunde eine Anstellung als Narkoseärztin in einem Hospital in Fritzlar im Schwalm-Eder-Kreis erschlichen hatte. Neben drei Menschen, die durch Behandlungsfehler starben, trugen Patienten schwere Schäden davon.

10:58 Uhr

Studie: Jeder zehnte Beschäftigte ist "arbeitssüchtig"

Der Chaot, die Fleißige, der Tagträumer, die Skeptische ... welcher Arbeitstyp sind Sie oder vielleicht eine Mischung, wie wohl die meisten von uns? Ich hoffe für Sie, dass Sie nicht zu dieser Kategorie gehören: zum Workaholic. Laut einer Studie arbeitet jeder zehnte Beschäftigte "suchthaft" (9,8 Prozent). Insbesondere Führungskräfte und Selbstständige sind demnach betroffen, wie die Hans-Böckler-Stiftung mitteilt. Das Forschungsteam des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der TU Braunschweig führte für die Studie Interviews mit 8000 Erwerbstätigen. Suchthaftes Arbeiten definierten die Forschenden so: Betroffene arbeiteten zum einen exzessiv, also lange, schnell und an mehreren Aufgaben gleichzeitig. Zum anderen gibt es eine innere "Getriebenheit", also ein schlechtes Gewissen an freien Tagen, oder die Unfähigkeit, sich am Feierabend zu entspannen.

Am häufigsten neigen der Mitteilung zufolge Erwerbstätige in den Bereichen Land-, Forst-, Tierwirtschaft und Gartenbau zu suchthaftem Arbeiten - der Anteil betrug hier 19 Prozent. Am niedrigsten war der Anteil der Arbeitssüchtigen in den Berufsbereichen Informatik, Naturwissenschaft und Geografie mit lediglich sechs Prozent. Frauen neigen mehr zu Arbeitssucht als Männer, Jüngere mehr als Ältere. Aber auch gut zu wissen: Laut der Studie arbeitet etwa jeder zweite Erwerbstätige "gelassen".

10:20 Uhr

Israelische Soldaten erschießen 16-jährigen Palästinenser bei Auseinandersetzung

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In Nablus kommt es regelmäßig zu Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern.

(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Ein erst 16 Jahre alter Palästinenser ist im von Israel besetzten Westjordanland von israelischen Soldaten erschossen worden. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums starb der Jugendliche nahe dem Josefsgrab im Osten der Stadt Nablus an einer Kopfwunde "nach einem Schuss der israelischen Truppen". Einmal im Monat erlaubt die israelische Armee jüdischen Pilgern, das Grab zu besuchen. Dabei kommt es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit wütenden Palästinensern. Der Ort ist auch für Muslime von Bedeutung, die glauben, dass dort ein hoher islamischer Geistlicher bestattet ist. Seit Monaten ist die Situation zwischen Israelis und Palästinensern sehr angespannt. Immer wieder kommt es zu Attacken und gewalttätigen Konflikten. Laut israelischer Armee hätten sich "Hunderte Palästinenser" an Randalen nahe dem Josefsgrab beteiligt, Steine und Brandsätze auf Sicherheitskräfte geworfen. Die Soldaten hätten "das Feuer auf einen Verdächtigen eröffnet, der einen Brandsatz warf". Dabei ist der Teenager tödlich verletzt worden.

10:05 Uhr

26 Meter hohe Welle - Steudtner surft zum Weltrekord

Der Strand von Nazaré ist weltberühmt und ein spektakuläres wie gefährliches Mekka für Surfer: Ein Unterwasser-Canyon sorgt regelmäßig für die höchsten Wellen der Welt. Sebastian Steudtner bezwingt dort nun eine 26 Meter hohe Wand aus Wasser - Weltrekord.

Diese und weitere Meldungen aus der Welt des Sports gibt es im Sport-Tag.

09:41 Uhr

McConaughey nach Schulmassaker: "Wir müssen es besser machen"

Nach dem Massaker an einer Grundschule in der texanischen Stadt Uvalde meldet sich Hollywoodstar Matthew McConaughey bei Twitter zu Wort und fordert mehr Einsatz im Kampf gegen Waffengewalt in den USA. Die Attacke, bei der ein 18-Jähriger 18 Kinder und zwei Lehrer erschossen hat, geht dem 52-Jährigen sicherlich besonders nahe, da Uvalde seine Heimatstadt ist. "Dies ist eine Epidemie, die wir in den Griff bekommen können, und unabhängig davon, auf welcher parteipolitischen Seite wir stehen, wissen wir alle, dass wir es besser machen können. Wir müssen es besser machen", schreibt der Oscar-Preisträger von 2014 ("Dallas Buyers Club") auf Twitter. Man müsse Maßnahmen ergreifen, damit niemand das erleben müsse, was die Eltern in Uvalde und andere Angehörige davor durchgemacht hätten.

09:37 Uhr
Breaking News

Bundesverfassungsgericht: Kinderzahl bei Pflegeversicherung berücksichtigen

Die Beitragssätze für die gesetzliche Pflegeversicherung müssen nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts geändert werden. Eltern sollten entsprechend der konkreten Zahl ihrer Kinder entlastet werden, entschied das Gericht in Karlsruhe. Dass bei der gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung nicht zwischen Eltern und Kinderlosen unterschieden wird, sei hingegen rechtens.

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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:35 Uhr

Nackt, betrunken und zu schnell unterwegs - Cabrio-Fahrt endet mit Unfall

Nackt, betrunken und zu schnell am Steuer eines Cabrios - so war ein 60-Jähriger gestern Abend im Saarland bis zu einem Unfall unterwegs. Das teilt die Polizei Saarbrücken mit. "Trotz kühler Temperaturen war der Mann splitterfasernackt." Mit überhöhter Geschwindigkeit kam er demnach in einer Kurve von der Fahrbahn ab und krachte in eine "Baustoffpalette". Polizeibeamte und Rettungsdienst befreiten den Mann aus seinem Wagen und versorgten ihn. "Warum der Mann nackt unterwegs war, steht derzeit noch nicht fest", erklärt die Polizei.

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08:09 Uhr

Deutsche Firmen suchen wieder mehr Personal

Die Zahl der Beschäftigten in Deutschland ist erstmals wieder höher als vor der Corona-Pandemie: Trotz vieler Unsicherheiten wie dem Krieg in der Ukraine und den Corona-Lockdowns beim wichtigsten Handelspartner China planen die Unternehmen in Deutschland vermehrt Neueinstellungen. Das Beschäftigungsbarometer klettert im Mai um 1,2 auf 104,0 Punkte, wie das Münchner IFO-Institut zu seiner monatlichen Umfrage unter Tausenden Unternehmen mitteilte. "Die robuste Wirtschaftsentwicklung in Deutschland zeigt sich auch auf dem Arbeitsmarkt", sagte IFO-Experte Klaus Wohlrabe. "Der Fachkräftemangel bleibt indes hoch. Die Unternehmen können nicht alle offenen Stellen besetzen." Insbesondere der Maschinenbau und die Elektroindustrie suchen nach Personal.

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07:37 Uhr

Schuldnerberatungen fordern Rechtsanspruch auf kostenloses Angebot

Drei bis sieben Millionen Menschen in Deutschland sind überschuldet - das geht aus Schätzungen hervor. 500.000 bis 600.000 der Betroffenen lassen sich nach Angaben der Schuldnerberatungen in Deutschland in einer angespannten finanziellen Lage beraten. Diese fordern jetzt mehr Unterstützung für Menschen in finanzieller Not mit einem gesetzlichen Anspruch auf kostenlose Schuldner- und Insolvenzberatung. "Die Hürden sind oft zu hoch: In manchen Bundesländern ist der Zugang zu den Beratungsstellen über das Einkommen begrenzt", sagt die BAG-SG-Geschäftsführerin Ines Moers. "Wir fordern einen rechtlichen Anspruch auf Schuldnerberatung."

Heute legt das Statistische Bundesamt übrigens neue Zahlen zur Überschuldung von Privatpersonen in Deutschland im Jahr 2021 vor. Was denken Sie: Sollten Schuldner- und Insolvenzberatungen kostenlos sein? Stimmen Sie hier mit ab:

07:15 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

George Floyd kam in Minneapolis nach einem brutalen Polizeieinsatz ums Leben.

Das Bild des getöteten George Floyd ging 2020 um die Welt und ist seitdem immer wieder bei Protesten gegen Polizeigewalt und Rassismus zu finden.

(Foto: Christine T. Nguyen/Minnesota Pu)

heute jährt sich zum zweiten Mal ein Vorfall, der Menschen weltweit aufgewühlt und zu der Bewegung "Black Lives Matter" mit der Parole "I can't breathe" geführt hatte: Letzteres sind Worte, die der Afroamerikaner George Floyd am 25. Mai 2020 am Boden liegend bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis sagte - das brutale Vorgehen der Polizisten kostete Floyd das Leben. In den USA wird es heute in einer Reihe von Städten Gedenkveranstaltungen geben, darunter auch im texanischen Houston, wo Floyd aufgewachsen war. Welche Termine uns zudem heute erwarten:

  • Die EU-Kommission will es ermöglichen, eingefrorenes russisches Geld für den Wiederaufbau der Ukraine zu beschlagnahmen. Einen entsprechenden Gesetzesvorschlag legt die Brüsseler Behörde heute vor.
  • Das Bundesverfassungsgericht äußert sich am Morgen zur Frage, ob die Zahl der Kinder beim Beitrag zu Pflege-, Kranken- und Rentenversicherung eine Rolle spielt.
  • Treffen des Ostseerats: Außenministerin Annalena Baerbock berät mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Ostsee-Anrainerstaaten über die Folgen des Ukraine-Kriegs für die Zusammenarbeit in der Region.
  • NATO-Beitrittsgesuche: Die Türkei empfängt Delegationen aus Schweden und Finnland zu Gesprächen.
  • Wie darf sich eine Kommandeurin der Bundeswehr auf einem Dating-Portal präsentieren? Darüber wird heute beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gestritten.
  • Das Statistische Bundesamt will am Morgen detaillierte Ergebnisse zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland im Zeitraum Januar bis Ende März des laufenden Jahres veröffentlichen.
  • Im Prozess gegen eine falsche Narkoseärztin in Kassel wird das Urteil erwartet. Durch Behandlungsfehler soll die Angeklagte den Tod mehrerer Menschen verschuldet haben.

Mein Name ist Johanna Ohlau und ich begleite Sie durch die kommenden Stunden. Falls Sie Fragen oder Hinweise haben, erreichen Sie mich hier: dertag@n-tv.de.

06:40 Uhr

RKI meldet rund 50.000 neue Corona-Fälle

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 49.141 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 22.910 Fälle weniger als am Mittwoch vor einer Woche, als 72.051 Corona-Infektionen gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 281,8 von 307,2 am Vortag. 158 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 138.643.

Expertinnen und Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

06:29 Uhr

Berlin: Hunde-Boom in der Pandemie

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Wer kann bei dem Blick schon Nein sagen? Die Pandemie leistete wohl die weitere Überzeugungsarbeit.

(Foto: picture alliance / blickwinkel/H. Schmidt-Roeger)

Während der Corona-Pandemie hat sich so manch einer ein neues Hobby zugelegt - und viele Menschen sind auf den Hund gekommen, wie etwa in Berlin: Dort ist die Zahl der registrierten Hunde erneut deutlich gestiegen. Aktuell sind in der Hauptstadt rund 126.300 der Vierbeiner und rund 118.000 Halter erfasst und damit erneut mehr als in den Vorjahren, teilt die Berliner Finanzverwaltung mit. Vor der Pandemie - Ende 2019 - lag die Zahl der Hunde noch bei rund 111.000 und die Zahl der Halter bei rund 105.000.

Allerdings hat der Hunde-Boom auch Schattenseiten: "Im Berliner Tierheim wurden in der Corona-Pandemie mehr als doppelt so viele Welpen abgegeben wie sonst", sagt Sprecherin Annette Rost. Oft stammten die Tiere aus illegalem Welpenhandel und seien krank. "Die Nachfrage nach Hunden ist in der Pandemie so stark gestiegen, dass sie aus seriösen Quellen nicht mehr zu bedienen war", so Rost.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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