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Wieder was gelernt Gute Zeiten für Verschwörungstheoretiker

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(Foto: imago images/MiS)

Die Corona-Krise bietet den perfekten Nährboden für Verschwörungstheoretiker aller Art. Ob bei "Hygiene-Demos" in Berlin oder großen Protesten in Stuttgart, überall kämpfen Verschwörungstheoretiker an vorderster Front. Warum haben die absurdesten Theorien in der Krise Hochkonjunktur?

Darum geht es in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Die Corona-Pandemie ist gekennzeichnet von Unsicherheit und Unwissen. Menschen, die Probleme haben, mit dieser Unsicherheit umzugehen, sind besonders empfänglich für Verschwörungstheorien. Das zeige die psychologische Forschung, erklärt Michael Butter, Professor für Amerikanistik an der Uni Tübingen und einer der bekanntesten Experten für Verschwörungstheorien.

"Corona-Verschwörungstheorien bieten in zweifacher Hinsicht Sicherheit. Erstens erklären sie, was vor sich geht. Man versteht dann vermeintlich, warum das passiert, wer dahintersteckt und wo es hinführen soll. Und für manche Menschen ist es offensichtlich leichter zu akzeptieren, dass eine Gruppe Bösewichter im Hintergrund die Strippen zieht, als dass man keine Ahnung hat, was vor sich geht. Zweitens sorgen Corona-Verschwörungstheorien dafür, dass man sich keine Sorgen mehr um das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit von Familie und Freunden machen muss. Praktisch alle Verschwörungstheorien, die im Umlauf sind, behaupten ja, dass dieses Virus entweder gar nicht existiert oder völlig ungefährlich ist."

Warum Bill Gates das gemeinsame Feindbild der Corona-Verschwörungstheoretiker ist, welche Rolle das Internet für die Verbreitung der kruden Theorien spielt und warum auch immer mehr Promis wie Attila Hildmann oder Xavier Naidoo mitmischen, hören Sie im Podcast.

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"Wieder was gelernt" ist ein Podcast für Neugierige: Warum werden Pandemien immer wahrscheinlicher? Was bedeutet die Corona-Krise für die deutschen Brauereien? Führt Corona zu mehr "Made in Germany"? Hören Sie rein und werden Sie dreimal die Woche ein bisschen schlauer.

Quelle: ntv.de, sks