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Wieder was gelernt - Asteroiden So verhindern wir den Einschlag auf der Erde

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In dieser Darstellung der Europäischen Raumfahragentur (Esa) steht der Einschlag kurz bevor.

(Foto: picture alliance / -/ESA Science)

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Ein Asteroid hat vor 66 Millionen Jahren ausgereicht, um die Dinosaurier auszurotten und schon heute ist klar: Es wird wieder passieren. Planetenforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) untersuchen deshalb, wie wir solche Objekte ablenken können - ganz falsch lag der Hollywood-Film "Armageddon" nicht.

Wie wir mit Atomwaffen Asteroiden ablenken können und warum Planetenforscher eine andere Methode bevorzugen, erfahren Sie in dieser Folge von Wieder was gelernt. Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwann wieder ein Asteroid auf die Erde zurast, liegt bei 100 Prozent. Die wichtige Frage ist also nicht, ob es passiert, sondern: Wann und wie groß wird der Asteroid sein? Das hat uns Alan Harris vom DLR gesagt.

Alan Harris, Senior-Professor am Institut für Planetenforschung des DLR

Alan Harris, Senior-Professor am Institut für Planetenforschung des DLR

(Foto: Alan Harris)

"Bei 50 Metern ist die Grenze erreicht, wo man überlegen würde: Soll man was unternehmen? 50 Meter wären sehr unbequem. So einen Asteroiden würde man nicht auf die Erde fallen lassen wollen."

Im planetaren Maßstab sind 50 Meter große Asteroiden Winzlige, aber auf der Erde können selbst so kleine Objekte großen Schaden anrichten.

"Es gibt ein sehr gutes Beispiel und das war im Jahr 2013: Das Objekt, das in der Luft über Tscheljabinsk in Russland explodiert ist. Diese Explosion in der Luft hat zu Schäden an Tausenden von Gebäuden geführt. Hauptsächlich sind Glassplitter und Bruchstücke von Gebäuden durch die Luft geflogen. Damals haben 1500 Leute medizinische Hilfe aufgesucht."

Dieser Asteroid war im Durchmesser aber nur 20 Meter groß. Ein 50 Meter großes Objekt könnte beim Einschlag auf der Erde eine ganze Stadt auslöschen.

"Man kann sich vorstellen, über einer Großstadt wie Berlin oder London oder Paris oder so könnte es im schlimmsten Fall zu Millionen von Todesopfern führen."

Wie Alan Harris und andere Planetenforscher gefährliche Asteroiden am Himmel aufspüren und warum sie gegen Atomwaffen sind, um sie abzulenken, erfahren Sie hier, direkt bei Soundcloud und überall dort, wo es Podcasts gibt:

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Quelle: n-tv.de

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