Panorama

20 Fahrzeuge verunglückt Eisregen sorgt für Mega-Crash auf der A6

Auf der A6 setzt am Abend plötzlich Eisregen ein. Die Folge: Dutzende Fahrzeuge geraten auf der glatten Fahrbahn in eine Massenkarambolage. Mehrere Personen werden verletzt.

Plötzlich einsetzender Eisregen hat am Abend auf der Autobahn 6 für eine Massenkarambolage gesorgt. Wie die Polizei berichtete, sind 20 Autos bei Amberg in Bayern verunglückt. Nach Angaben der "Bild"-Zeitung registrierte die Polizei neun Unfälle auf einem Streckenabschnitt von etwa einem Kilometer Länge. Zuvor war von 50 verunfallten Fahrzeugen die Rede gewesen. Sechs Menschen sollen mit leichten Verletzungen in Krankenhäuser gebracht worden sein.

"Wir haben das Problem, dass in der ganzen Oberpfalz Eisregen heruntergekommen ist. Die Kollegen haben selbst Schwierigkeiten zur Unfallstelle zu kommen", so ein Polizist in Regensburg gegenüber der Zeitung. Die A6 ist wegen des Unfalls zwischen Amberg-Süd und Amberg-Ost gesperrt.

Insgesamt kam es in der Oberpfalz zu 69 witterungsbedingten Verkehrsunfällen. Darunter war auch ein Linienbus, der in Regensburg in geparkte Autos rutschte. Dabei wurden drei Fahrgäste leicht verletzt, teilte die Polizei mit. Auf der A93 kam es zu zwei Unfällen mit insgesamt zwölf beteiligten Fahrzeugen, wobei drei weitere Menschen leicht verletzt wurden.

Neben Bayern hat das Wetter auch im Norden Autofahrer auf die Probe gestellt. In weiten Teilen Schleswig-Holsteins sorgten Schneefälle für zahlreiche Unfälle. Bis zum späten Abend berichteten die Regionalleitstellen von rund 190 Unfällen. Allein im Bereich Stormarn, Herzogtum Lauenburg, Ostholstein und Lübeck gab es am Nachmittag knapp 70 glättebedingte Unfälle, wie eine Sprecherin der Regionalleitstelle Süd sagte. "Fast alles Blechschäden, wenige Leichtverletzte."

Bei der Bahn sorgte das Wetter für Zugausfälle und Verspätungen im Fern- und Regionalverkehr. Bis zum späten Abend kam es im Großraum Kiel/Lübeck aufgrund von Schneeverwehungen zu einzelnen Weichenstörungen, wie ein Bahnsprecher mitteilte. Man gehe davon aus, dass zu Betriebsbeginn am Freitag der Zugverkehr ohne Behinderungen anläuft, so der Sprecher.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa

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