Panorama

Anhaltender Schneefall Wintereinbruch sorgt im Norden für viele Unfälle

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In Flensburg hatte es bereits am Nachmittag begonnen zu schneien.

(Foto: dpa)

Wie vorhergesagt hat eine Kaltfront von Norden her Deutschland erreicht. Aus Schleswig-Holstein melden die Einsatzkräfte Dutzende Unfälle auf glatten und verschneiten Straßen. In den meisten Fällen blieb es bei Blechschäden.

Anhaltende Schneefälle haben Autofahrern in weiten Teilen Schleswig-Holsteins Probleme bereitet. Die Regionalleitstellen berichteten von rund 950 Unfällen bis zum späten Abend. Allein im Bereich Stormarn, Herzogtum Lauenburg, Ostholstein und Lübeck gab es am Nachmittag knapp 70 glättebedingte Unfälle, wie eine Sprecherin der Regionalleitstelle Süd sagte. "Fast alles Blechschäden, wenige Leichtverletzte."

Im Bereich Kiel, Plön, Neumünster und Rendsburg-Eckernförde registrierte die Leitstelle ab 14 Uhr 66 glättebedingte Unfälle. Bei mindestens sieben Unfällen seien mindestens zehn Menschen leicht verletzt worden, sagte ein Sprecher.

Auch an der Westküste und im nördlichen Schleswig-Holstein gab es zahlreiche Unfälle. Allein im nördlichen Landesteil gab es mehr als 50 glättebedingte Einsätze - die meisten davon Verkehrsunfälle, wie ein Sprecher sagte. Schneefall setzte am Abend auch in Mecklenburg-Vopommern, in Teilen Brandenburgs und in Berlin ein.

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Bei der Bahn sorgte das Wetter für Zugausfälle und Verspätungen im Fern- und Regionalverkehr. Am späten Nachmittag und Abend kam es im Großraum Kiel/Lübeck auf Grund von Schneeverwehungen zu einzelnen Weichenstörungen, wie ein Bahnsprecher mitteilte. Die Deutsche Bahn gehe davon aus, dass zu Betriebsbeginn am Freitag der Zugverkehr ohne Behinderungen anläuft, so der Sprecher.

In der Nacht sollte sich der Schneefall weiter Richtung Südosten bewegen. An Heiligabend sind dann von Schleswig-Holstein bis nach Vorpommern und in den Norden Brandenburgs und Berliner Raum auch Schneeregen oder Schneefall, wie ntv-Meteorologe Björn Alexander sagt. Im Norden und Nordosten könnte es an den folgenden Tagen dann Dauerfrost geben.

Quelle: ntv.de, jwu/jpe/dpa

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