Panorama

Verfahren in NRW eingeleitet Rechtsextremismus-Verdacht gegen drei Lehrer

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Gegen die drei Lehrer aus verschiedenen Städten sind Disziplinarverfahren eingeleitet worden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Lehrerinnen und Lehrer haben den Auftrag, ihren Schülern neben Wissen auch umfassende Werte zu vermitteln. Die Schulaufsichtsbehörden in Nordrhein-Westfalen untersuchen nun drei Fälle, bei denen womöglich das Gegenteil der Fall ist.

In Nordrhein-Westfalen sind drei Lehrer in den Verdacht geraten, Rechtsextremisten zu sein. Gegen sie seien Disziplinarverfahren eingeleitet worden, hieß es auf Anfrage aus dem NRW-Schulministerium. Für die Vorgänge in Bonn, Duisburg und dem Kreis Minden-Lübbecke seien die Bezirksregierungen Köln, Düsseldorf und Detmold als Schulaufsichtsbehörden zuständig.

Dabei gehe es um rechtsextremistische und rassistische oder antisemitische Äußerungen und Verhaltensweisen. Die Bewertung sei teilweise noch nicht abgeschlossen, betonte das Ministerium. Zuvor seien auch schon Verdachtsfälle aus dem Bereich der sogenannten Reichsbürger bekannt geworden.

Nicht jeder Verdachtsfall habe sich bestätigt. In den bestätigten Fällen seien die dienstrechtlichen Konsequenzen gezogen worden: Die Personen befänden sich nicht mehr im aktiven Schuldienst. Zugehörigkeiten von Lehrkräften zu anderen extremistischen Vereinigungen seien aktuell nicht bekannt.

Quelle: ntv.de, mdi/dpa

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