Politik

US-Präsident geht es "großartig" Leibarzt: Trump hat keine Symptome mehr

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Trump fühlt sich wieder "großartig".

(Foto: REUTERS)

Nach nur drei Tagen im Krankenhaus kehrt US-Präsident Trump ins Weiße Haus zurück. Und nun hat er schon keine Symptome mehr, wie sein Leibarzt bekannt gibt. Trump selbst meldet sich über sein Lieblingsmedium zu Wort.

Der mit dem Coronavirus infizierte US-Präsident Donald Trump hat nach Angaben seines Leibarztes "keine Symptome" mehr. Der Präsident habe nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus eine "erholsame erste Nacht" im Weißen Haus verbracht, erklärte Sean Conley. Der 74-Jährige zeige keine Krankheitssymptome mehr, seine Werte seien "stabil" und es gehe ihm alles in allem "äußerst gut". Angaben zu einer möglichen weiteren medikamentösen Behandlung des Präsidenten machte Conley nicht.

Trump hält auch ungeachtet seiner Corona-Infektion an dem zweiten Fernsehduell mit seinem Herausforderer Joe Biden kommende Woche fest. "Ich freue mich auf die Debatte am Donnerstagabend, dem 15. Oktober, in Miami", schrieb Trump bei Twitter. "Es wird großartig!" Er fühle sich auch "großartig".

Derweil begab sich der Generalstabschef der US-Armee, Mark Milley, in Quarantäne, nachdem er mit einem Corona-Infizierten in Kontakt gekommen war. Das verlautete aus Militärkreisen. Das Verteidigungsministerium bestätigte, dass der Vize-Kommandeur der US-Küstenwache, Charles Ray, positiv auf das Virus getestet worden sei. Er habe sich vergangene Woche im Pentagon aufgehalten. Alle "potenziellen engen Kontaktpersonen" hätten sich deswegen in Quarantäne begeben und seien am Morgen getestet worden. Bislang habe keine der Kontaktpersonen Krankheitssymptome gezeigt. Das Verteidigungsministerium betonte, die Einsatzfähigkeit der Armeeführung sei in keiner Weise eingeschränkt.

Am Montag war er noch nicht über den Berg

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Auch Generalstabschef Milley ist in Quarantäne.

(Foto: REUTERS)

Präsident Trump war am Montagabend nach dreitägiger Behandlung aus dem nahe der Hauptstadt Washington gelegenen Militärkrankenhaus Walter Reed entlassen worden. Über den Gesundheitszustand des Präsidenten hatte es in den Tagen zuvor schwammige und widersprüchliche Angaben seiner Ärzte und des Weißen Hauses gegeben.

Bekannt ist aber, dass Trump zwischenzeitlich hohes Fieber und zwei Mal eine zu niedrige Sauerstoffsättigung im Blut hatte. Der 74-Jährige, dessen Übergewicht neben dem Alter ein zusätzlicher Risikofaktor ist, bekam zur Behandlung einen experimentellen Antikörper-Cocktail, das entzündungshemmende Steroid Dexamethason und das antivirale Mittel Remdesivir.

Sein Leibarzt Conley erklärte am Montag, Trump sei zwar noch "nicht vollkommen über den Berg", erfülle aber alle medizinischen Kriterien für eine Entlassung. Im Weißen Haus werde es zudem 24 Stunden am Tag eine "medizinische Betreuung auf Weltklasse-Niveau" für den Präsidenten geben.

Quelle: ntv.de, vpe/AFP