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Ermittlungen zu Russland Trump beantwortet Muellers Fragen

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"Man muss vorsichtig sein bei Leuten, die böse Absichten haben", sagt US-Präsident Trump.

REUTERS

Seit Monaten untersucht Sonderermittler Mueller, ob es russische Einmischungen in den US-Wahlkampf 2016 gab. Auch das Team des amtierenden US-Präsidenten steht dabei im Fokus. Trump spricht von "Hexenjagd" und ist sich sicher, ihm wird eine Falle gestellt.

US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben Antworten auf eine Reihe von Fragen des Sonderermittlers zur Russland-Affäre niedergeschrieben, diese jedoch noch nicht übermittelt. Die Beantwortung der Fragen von Sonderermittler Robert Mueller sei "sehr leicht" gewesen, sagte Trump im Gespräch mit Journalisten im Weißen Haus. Er betonte, dass nicht seine Anwälte, sondern er selbst die Antworten formuliert habe.

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Übermittelt habe er seine Antworten an den Sonderermittler zur Russland-Affäre aber noch nicht, da er "ein bisschen beschäftigt" gewesen sei. Trump sagte auch, er sei sich sicher, dass in den Fragen Muellers Fallen versteckt seien: "Man muss vorsichtig sein bei Leuten, die böse Absichten haben". Der Präsident bezeichnete die Mueller-Ermittlungen erneut als "Hexenjagd", die "nie hätte stattfinden dürfen". Der Sonderermittler untersucht die mutmaßlichen russischen Einmischungen in den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 und mögliche diesbezügliche Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Moskau.

Trump äußerte sich nicht zum Inhalt von Muellers Fragen. In Washington wird heftig darüber spekuliert, dass die Mueller-Ermittlungen schon bald zu weiteren Anklageerhebungen führen könnten und die Untersuchungen des früheren Direktors der Bundespolizei FBI sich möglicherweise dem Abschluss nähern. Bislang hat der Sonderermittler Anklagen gegen vier frühere Trump-Mitarbeiter und 26 russische Staatsbürger erwirkt.

Sessions-Nachfolger kritisiert Ermittlungen

Trump hat seit den Kongress- und Gouverneurswahlen vom 6. November seine verbalen Angriffe auf Mueller erneut verschärft. In einer Serie von Twitter-Botschaften am Donnerstag bezeichnete er dessen Untersuchung als "totale Hexenjagd wie keine andere in der amerikanischen Geschichte" und "Schande für unsere Nation". Er warf Mueller vor, eine "Bande" von "Schurken" aus den Reihen der Demokratischen Partei anzuführen, die "Leute vernichten".

Kurz nach den Wahlen hatte Trump den Rücktritt von Justizminister Jeff Sessions erzwungen und als vorübergehenden Nachfolger Sessions' bisherigen Stabschef Matthew Whitaker installiert. Da Whitaker die Mueller-Ermittlungen in der Vergangenheit heftig kritisiert hatte, schürte Trumps Personalmanöver unter seinen Kritikern die Sorge, er könnte mit Hilfe des Interimsministers die Mueller-Ermittlungen abwürgen oder einschränken.

Quelle: n-tv.de, fzö/AFP

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