Politik

Kein "weiterer Tiananmen-Platz" Trump warnt China vor Gewalt in Hongkong

123239413.jpg

In den vergangenen Wochen kam es in Hongkong bereits zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Polizisten und Demonstranten.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Hongkong gehen erneut hunderttausende Menschen auf die Straßen. Sie protestieren gegen die pekingtreue Regierung. China indes droht immer unverhohlener. Das wiederum ruft nun US-Präsident Trump auf den Plan.

US-Präsident Donald Trump hat China vor einem gewaltsamen Vorgehen gegen die Demokratiebewegung in Hongkong gewarnt. Eine Niederschlagung der Proteste wie auf dem Pekinger Tiananmen-Platz 1989 würde die Handelsgespräche zwischen China und den USA schwer belasten, sagte Trump. Sollte es "einen weiteren Tiananmen-Platz" geben, wäre es "sehr schwierig", ein Handelsabkommen zu schließen.

In Hongkong waren am Sonntag trotz der Drohungen Chinas erneut hunderttausende Menschen gegen die pekingtreue Regierung auf die Straße gegangen. Die chinesische Regierung hat den Demonstranten zuletzt immer unverhohlener gedroht. So brachte sie die Demonstranten mit "Terrorismus" in Verbindung und schickte Truppen an die Grenze.

Inzwischen wächst die Angst vor einem chinesischen Militäreinsatz wie bei der Niederschlagung der chinesischen Demokratiebewegung 1989 auf dem Pekinger Tiananmen-Platz. Wie viele Menschen damals durch die Armee getötet wurden, ist bis heute unklar - Schätzungen reichen von mehreren hundert bis zu mehr als tausend Todesopfern.

Quelle: n-tv.de, bad/AFP

Mehr zum Thema