Wechsel vor Abschluss

João Palhinha verlässt den FC Bayern Richtung Heimat

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Joao Palhinha zieht es in die portugiesische Heimat zurück. (Foto: IMAGO/Sven Simon)
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21.08.2026 | 12:06 Uhr
Der FC Bayern steht kurz davor, João Palhinha abzugeben. Der Mittelfeldspieler ist sich mit Benfica Lissabon einig und auch die Vereine sind auf einem guten Weg, wie Sportvorstand Max Eberl am Freitag erklärt.

Der FC Bayern München hat in der Endphase des Sommer-Transferfensters doch noch einen Abnehmer für João Palhinha gefunden. Der 31 Jahre alte Portugiese steht kurz vor einer Rückkehr in sein Heimatland zu Benfica Lissabon, nachdem sich ein Transfer in die englische Premier League zu Europa-League-Sieger Aston Villa zuvor zerschlagen hatte.

Bayern-Sportvorstand Max Eberl bestätigte in der Pressekonferenz zum Finale um den Franz-Beckenbauer-Supercup an diesem Samstagabend in Dortmund (20.30 live bei Sky), dass "sehr viel Bewegung" in dem programmierten Transfer sei. "Trotzdem sind noch ein paar Dinge zu klären", äußerte Eberl. Im Gespräch ist eine fixe Ablösesumme um die 15 Millionen Euro zuzüglich möglicher Bonusbeträge.

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Palhinha wechselt zu Benfica

Palhinha spielt beim deutschen Rekordmeister trotz eines Vertrags bis 2028 in den sportlichen Planungen von Bayern-Coach Vincent Kompany keine Rolle. Er war bereits in der vergangenen Saison an Tottenham Hotspur ausgeliehen. Ein Transfer kam im Anschluss nicht zustande.

Wunschspieler verpasste Tuchel in München

Der Mittelfeldspieler, der beim großen Benfica-Rivalen Sporting ausgebildet wurde, war im Sommer 2024 mit einjähriger Verspätung als Wunschspieler von Thomas Tuchel für rund 50 Millionen Euro vom FC Fulham nach München gewechselt. Das Problem für den Portugiesen war jedoch, dass Tuchel da schon gar nicht mehr im Amt war und von Vincent Kompany ersetzt wurde.

Zum Kompany-Fußball passt der klassische Defensiv-Sechser wiederum nicht. Aston Villa hatte als möglicher Abnehmer für Palhinha in diesem Sommer nur ein Leihangebot mit einer Kaufoption gemacht. Das hatte nach Angaben von Eberl aber nicht funktioniert.

Damit ist ein Spieler von der internen Abgabeliste weg, fehlen noch Rechtsverteidiger Sacha Boey und der spanische Flügelflitzer Bryan Zaragoza, für dies es Abnehmer zu finden gilt. Zaragoza war in der Vorsaison zunächst an Celta Vigo in der Hin- und die AS Rom in der Rückrunde verliehen worden. Und Boey verbrachte die Rückrunde der Vorsaison bei seinem früheren festen Klub Galatasaray in Istanbul.

"Wir haben noch fast zweieinhalb Wochen Zeit", sagte Eberl. "Wir haben von Anfang an sehr klar kommuniziert, sowohl intern als auch extern, wie die Situation ist. Es ist immer nicht leicht, solche Entscheidungen zu fällen, solche Mitteilungen zu geben, aber es ist halt auch Teil des Business."

Verwendete Quellen: ntv.de, mbl/dpa