Dienstag, 05. Mai 2020Der Sport-Tag

17:24 Uhr

Ex-HSV-Keeper wird Sportlicher Leiter

Personelle Überraschung beim Fußball-Regionalligisten Altona 93: Der langjährige Bundesligaprofi Richard Golz (51) wird neuer Sportlicher Leiter beim Hamburger Traditionsklub. Das verkündete Altona. Golz folgt auf Andreas Klobedanz, von dem sich der Klub getrennt hatte. Der frühere Torwart Golz hat selbst eine lange Hamburger Vergangenheit: Für den HSV bestritt Golz 273 Bundesligaspiele, zudem war er acht Jahre für den SC Freiburg aktiv.

"Kurzfristig wird jetzt wichtig sein, einen neuen Trainer zu finden und die Gespräche mit den Spielern über die Zukunft zu führen, vor dem Hintergrund einer auch für den Fußball sehr schwierigen Situation", sagte Golz. Der Klub hatte sich zuvor auch von Coach Berkan Algan getrennt.

16:55 Uhr

Gladbach hat zwei Corona-Fälle, aber minimale Quarantäne

Bei Borussia Mönchengladbach wurden zwei Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das berichtet die "Rheinische Post" mit Verweis auf Vereinskreise. Demnach sollen ein Spieler und ein Physiotherapeut positiv getestet worden sein, Namen werden nicht genannt. In häusliche Quarantäne geschickt worden seien dem Bericht nach nur die beiden Betroffenen. Der Trainingsbetrieb laufe weiter. Dabei gilt eigentlich die Maßgabe, dass Kontaktpersonen von Infizierten sich möglichst ebenfalls für 14 Tage isolieren sollen.

16:33 Uhr

Schalke entlässt seinen Medienchef

Fußball-Bundesligist Schalke 04 hat sich vom langjährigen Mediendirektor Thomas Spiegel (53) getrennt. Er beendet mit sofortiger Wirkung seine Tätigkeit für die Königsblauen, wird allerdings dem Klub weiter erhalten bleiben, wie S04 mitteilte.

"Wir freuen uns darüber, dass er seine Expertise in Zukunft in einem anderen Aufgabengebiet für Schalke weiter einbringen wird", sagte Alexander Jobst, Vorstand Marketing und Kommunikation der Schalker. Nach Vereinsangaben wird Spiegel zu einem späteren Zeitpunkt sein Arbeitsverhältnis in anderer Funktion wieder aufnehmen.

15:45 Uhr

Bericht: FC Bayern macht mit Thiago alles fix

Thiago Alcantaras aktueller Vertrag beim FC Bayern läuft bis 2021. Doch sowohl der 29-jährige Mittelfeldspieler als auch der Münchner Fußballklub sollen großes Interesse daran haben, die Zusammenarbeit zu verlängern. Wie die "Bild" berichtet, soll das nun fixiert worden sein. Über eine Laufzeit ist allerdings offenbar noch nichts bekannt, es wäre aber der nächste Schritt in unterschriftsreichen Wochen. Schließlich hatten jüngst erst Trainer Hansi Flick und FCB-Urgestein Thomas Müller bis 2023 verlängert.

15:19 Uhr

1. FC Köln bringt dem Erzbistum etwas bei

Fußball-Bundesligist 1. FC Köln unterstützt das Erzbistum Köln während der Corona-Pandemie beim Online-Ticketing, um die Messen gemäß der Hygieneregeln mit begrenzter Teilnehmerzahl zu gewährleisten. Das teilte das Erzbistum Köln mit. Seit dem 1. Mai ist in Nordrhein-Westfalen wieder der Besuch von Gottesdiensten möglich. "Wir sind dem 1. FC Köln sehr dankbar für die schnelle und unkomplizierte Unterstützung in dieser außergewöhnlichen Zeit. Das ist ein schönes Zeichen der Verbundenheit", sagte Generalvikar Markus Hofmann. Ein eingesetztes System wird vom Erstligisten auch im Rahmen seiner Fan-Kommunikation verwendet, zum Beispiel für die Koordination von Autogrammstunden. Der Verein hat deshalb Unterstützung bei der Schulung von Mitarbeitern der Pastoralbüros angeboten.

14:11 Uhr

Rot-Weiß statt Schwarzgelb: BVB verliert Poker um Sturm-Talent

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Seit 2019 spielt Antony auch für die brasilianische U23-Nationalmannschaft.

(Foto: imago images/Fotoarena)

Flügelstürmer Antony wechselt nicht zu Borussia Dortmund. Der 20 Jahre brasilianische U-Nationalspieler kommt zwar vom FC São Paulo nach Europa, hat sich jedoch für einen Verein in den Niederlanden entschieden. Wie sein Berater erklärt, schließt sich Antony nun Ajax Amsterdam an, die Ablösesumme soll bei 15,75 Millionen Euro liegen. Dazu kommen verschiedene Boni, wenn der Offensivspieler eine gewisse Anzahl Spiele für seinen neuen Klub macht, Topscorer der Eredivisie wird oder Ajax internationale Titel holt.

Neben dem BVB soll zudem der FC Chelsea den Kontakt zu Antony gesucht haben, auch dem FC Bayern und RB Leipzig wurde Interesse nachgesagt.

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12:56 Uhr

Gerhard Zebrowski ist tot

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Zebrowski feierte mit Werder eine Meisterschaft und einen DFB-Pokalsieg.

Fußball-Bundesligist Werder Bremen trauert um seinen früheren Meisterspieler Gerhard Zebrowski. Nach Angaben des Vereins starb das Mitglied der Bremer Meistermannschaft von 1965 nur wenige Tage nach seinem 80. Geburtstag.

"Mit Gerd Zebrowski haben wir einen erstklassigen Spieler und außergewöhnlichen Menschen der Meistermannschaft verloren", sagte Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald. "Als waschechter Bremer identifizierte er sich besonders mit dem SV Werder. Das zeigte sich auch daran, dass er bis zu seinem Tod Mitglied im Verein war - insgesamt 67 Jahre." Nach der Gründung der Bundesliga im Jahr 1963 schoss der schnelle und trickreiche Außenstürmer Zebrowski dort für die Bremer 40 Tore in 145 Spielen. Bereits 1961 wurde er mit Werder DFB-Pokalsieger.

11:17 Uhr

Corona-Test positiv: Zweitligist verschwindet in die Quarantäne

Bei Fußball-Zweitligist Erzgebirge Aue ist eine Person aus dem Funktionsteam im Zuge der zweiten Testreihe positiv auf Corona getestet worden. Der gesamte Spielerkader samt Trainer- und Funktionsteam hat sich daraufhin in häusliche Quarantäne begeben. Das gab der Klub bekannt.

Der Verein verwies zudem darauf, dass mit der Entscheidung auf häusliche Quarantäne die Vorsichtsmaßnahmen nochmals verstärkt worden seien. Die Veilchen stehen in engem Kontakt mit der Gesundheitsbehörde und haben diese umfassend über den Fall informiert. Die Quarantäne soll vorerst bis Donnerstag (7. Mai 2020) gelten. Für gewöhnlich sind 14 Tage Isolation empfohlen.

10:23 Uhr

Kalou bekommt Rüffel von Gesundheitsminister Spahn

Gesundheitsminister Jens Spahn hat die Suspendierung von Hertha-Profi Salomon Kalou nach dessen Kabinen-Video begrüßt. Das Hygienekonzept der Deutschen Fußball-Liga (DFL) müsse "natürlich auch gelebt werden und deswegen war es auch richtig, dass dieser Verein nach diesem Video auch Konsequenzen gezogen hat", sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk: "Und ich hoffe, dass jetzt alle verstanden haben, dass es hier um was geht."

Kalou war von Bundesligist Hertha BSC am Montag suspendiert worden, nachdem ein mit dem Handy selbst gedrehtes Video publik geworden war. Darin ist unter anderem zu sehen, wie der Stürmer von der Elfenbeinküste Mitspieler und Klub-Mitarbeiter per Handschlag begrüßt und die Abstandsregeln nicht eingehalten werden. Spahn lobte dennoch das DFL-Konzept, das "für andere Profisportbereiche" ein Vorbild sein könne. Auch der Profisport müsse "Schritt um Schritt in einen neuen Alltag" gehen dürfen, sagte der Gesundheitsminister: "Aber der muss dann auch gelebt werden und die Vereine müssen dann auch garantieren können, in der Lage sein, dass ihre Spieler, egal wie jung oder alt, das dann auch umsetzen."

09:27 Uhr

Liverpool will Timo Werner warten lassen

Der FC Liverpool hat einem Medienbericht zufolge um Bedenkzeit für einen möglichen Transfer von Nationalspieler Timo Werner gebeten. Die Vertreter des Stürmers von Fußball-Bundesligist RB Leipzig seien darüber informiert worden, dass man zunächst die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie abwarten wolle, berichtete die englische Tageszeitung "The Guardian". Demnach hofft Liverpool, in den kommenden Wochen ein schärferes Bild von seinen Möglichkeiten im anstehenden Transferfenster zu bekommen. Werner kann Leipzig aufgrund einer Klausel für etwa 60 Millionen Euro im Sommer verlassen.

Erst am vergangenen Wochenende hatte der 24-Jährige dem ebenfalls interessierten FC Bayern München eine Absage erteilt. Ihn reize ein Wechsel ins Ausland mehr als innerhalb der Bundesliga, hatte Werner verlauten lassen. Zudem sei seine Situation in Leipzig aktuell so, dass er nicht unbedingt wechseln müsse. Werner besitzt bei RB einen Vertrag bis 2023.

07:57 Uhr

Ronaldo ist zurück in Turin - und muss in Quarantäne

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Cristiano Ronaldo ist zurück in Turin.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Cristiano Ronaldo ist nach zwei Monaten auf seiner Heimatinsel Madeira wieder in Turin. Der Privatjet des Portugiesen landete laut Medienberichten am Montagabend gegen 22.20 Uhr in der Stadt, der Superstar muss nun aber in Quarantäne. Es ist aber noch unklar, ob diese wie üblich zwei Wochen dauert oder verkürzt werden kann, sollten seine Coronatests negativ ausfallen. Ronaldo war bereits Anfang März, vor Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen, nach Madeira geflogen, weil seine Mutter einen Schlaganfall erlitten hatte. Die Juve-Profis sollen heute mit dem Training in kleineren Gruppen von maximal drei Personen beginnen. Die italienische Meisterschaft ist seit dem 9. März unterbrochen. Wann sie wieder aufgenommen wird, ist unklar.

07:18 Uhr

Finalturnier der BBL soll in München stattfinden

Das Abschlussturnier der Basketball-Bundesliga zur Ermittlung des deutschen Meisters findet in München statt. Über einen Zeitraum von rund drei Wochen soll in zwei Fünfer-Gruppen mit anschließenden Playoffs der Meister ermittelt werden. Die BBL hat hierfür ein Hygiene- und Sicherheitskonzept entwickelt. Allerdings benötigt sie noch die Genehmigungen von Behörden und Politik. Spätestens bis zum 18. Mai muss die Liga nach eigenen Angaben die Genehmigung bekommen haben, "um die Planungen samt Trainings- und Quarantänephasen umsetzen zu können". Um den Titel spielen neben den Bayern die MHP Riesen Ludwigsburg, die Hakro Merlins Crailsheim, Alba Berlin, die EWE Baskets Oldenburg, Rasta Vechta, Brose Bamberg, BG Göttingen, ratiopharm ulm und die Fraport Skyliners aus Frankfurt.

06:32 Uhr

Kult-Coach Neururer beendet Trainerkarriere in Deutschland

Peter Neururer hat einen Schlussstrich unter seine Trainerkarriere in Deutschland gezogen. "Mit dem 1. Mai ist klar, dass ich in Deutschland nicht mehr als Trainer oder Sportdirektor in Frage komme", sagte der 65-Jährige bei Sky Sport News HD: "Ich habe mich der Stölting Service Group angeschlossen und bin da ab 1. Mai im Bereich Personal und Sportmanagement unterwegs." Ein kleines Hintertürchen lässt Neururer sich allerdings für seinen Herzensverein Schalke 04: "Die können jederzeit anrufen. Es gibt immer Ausnahmen, die man machen kann", sagte der Schalke-Trainer aus der Saison 1989/90 mit einem Augenzwinkern.