Top-Favoritinnen Spanien nur mit großer Mühe weiter

Spaniens Fußballerinnen haben bei der Europameisterschaft in England als Gruppenzweite hinter der deutschen Mannschaft das Viertelfinale erreicht. Die favorisierten Spanierinnen gewannen in Brentford dank eines späten, aber verdienten Treffers durch Marta Cardona (90.) mit 1:0 (0:0) gegen Dänemark. Im Viertelfinale warten nun am Mittwoch die starken Gastgeberinnen aus England (21 Uhr/ARD und DAZN).
Beiden Teams war zunächst die Wichtigkeit des Spiels anzumerken. Im zweiten Durchgang entwickelte sich dann ein Sturmlauf der Spanierinnen, doch lange Zeit fehlte das Tor. Dänemark blieb damit in der Partie und versuchte immer wieder, Nadelstiche zu setzen. Am Ende war es dann Cardona, die per Kopf für spanischen Jubel sorgte.
Von Bayern und Dortmund umworben: Nimmersatt PSG krallt sich Ekitiké
Paris Saint-Germain hat für seine namhaft besetzte Offensive nun auch noch das französische Sturmtalent Hugo Ekitiké verpflichtet. PSG leiht den 20 Jahre alten Angreifer für die kommende Saison vom Ligarivalen Stade de Reims aus und hat nach eigenen Angaben eine Kaufoption.
Auch andere europäische Fußball-Klubs sollen Berichten zufolge auch Interesse an dem 1,89 Meter großen Offensivmann gehabt haben. Zu den Klubs sollen unter anderem der Scheich-Verein Newcastle United, aber auch die beiden deutschen Topmannschaften Bayern München und Borussia Dortmund gehört haben.
Neues von der Trainingsgruppe Schulz: BVB-Star muss auf den Nebenplatz
Nico Schulz ist Profi von Borussia Dortmund. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2024. Der Fußball-Bundesligist will das ändern, doch der ehemalige Nationalspieler nicht unbedingt. Zu gut verdient er beim BVB, zu wenig interessant waren womöglich die Angebote, die ihm bislang gemacht wurden.
So befindet sich Schulz momentan sogar noch im Trainingslager mit dem BVB, wird dort jedoch nicht unbedingt bevorzugt behandelt. Wie diverse Medien berichten, soll Schulz von Schon-Wieder-Trainer Edin Terzic beim Spiel Elf gegen Elf nicht eingeplant worden sein.
Stattdessen durfte er auf einem Nebenplatz die eine oder anderer Runde drehen und vielleicht über seine Zukunft nachdenken.
Einer der größten Schläge aller Zeiten: Nordire McIllroy zaubert bei den Open
Mit einem Zauber-Schlag hat Rory McIlroy bei den British Open die Golf-Fans verzückt und sich eine hervorragende Ausgangsposition für den Schlusstag verschafft. Der Nordire versenkte auf dem 10. Grün aus einem Bunker den Ball mit dem zweiten Schlag im Loch und löste auf dem berühmten Kurs von St. Andrews unter den Zuschauern Jubel wie auf dem Fußball-Platz aus. Dank des Gewinns von zwei Schlägen (Eagle) übernahm der 33-Jährige gemeinsam mit dem Norweger Viktor Hovland die Führung.
Auf dem Par-72-Platz spielten beide am Samstag eine 66er Runde. Vor der abschließenden Runde an diesem Sonntag haben die beiden Europäer auf dem schottischen Traditionsplatz vier Schläge Vorsprung auf Cameron Smith aus Australien und Cameron Young aus den USA.
Auf dem geteilten dritten Rang liegen Si Woo Kim aus Südkorea und der Weltranglisten-Erste Scottie Scheffler aus den USA, die jeweils fünf Schläge Rückstand auf das Führungsduo haben.
War das knapp: Europameisterin Gesa Krause macht es bei der WM spannend
Die zweimalige Hindernis-Europameisterin Gesa Felicitas Krause ist bei der Leichtathletik-WM in Eugene/Oregon hauchdünn ins Finale eingezogen. Die 29-Jährige aus Trier kam im zweiten und sehr schnellen Vorlauf in 9:21,02 Minuten auf Platz sieben - mit acht Hundertstelsekunden Vorsprung reichte das für das Endlauf-Ticket.
Die jeweils ersten drei der drei Vorläufe sowie die insgesamt sechs nächstbesten Athletinnen zogen ins Finale am Mittwoch (19.45 Uhr Ortszeit/4.45 MESZ am Donnerstag) ein. "Ich bin wirklich stolz auf das Rennen, im Moment kann ich nicht mehr mobilisieren", sagte Krause im ZDF.
Vorlaufschnellste war die für Kasachstan laufende Kenianerin Norah Jeruto, die im ersten Rennen auf 9:01,54 Minuten kam. Lea Meyer schied im gleichen Lauf als Achte (9:30,81) aus.
Krause hatte 2015 in Peking und 2019 und in Doha bei den Weltmeisterschaften jeweils Bronze geholt. 2017 blieb sie nach einem Sturz im Finale in Topform ohne Edelmetall.
Traumstart für Trainer Miroslav Klose
Miroslav Klose hat sein erstes Pflichtspiel als Trainer des SCR Altach gewonnen. Der österreichische Fußball-Bundesligist setzte sich in der ersten Runde des ÖFB-Pokals beim Drittligisten TWL Elektra aus Wien mit 3:1 (2:1) durch. Im vergangenen Jahr hatte sich Altach in Runde eins noch gegen den Drittligisten SC Kalsdorf (1:2) blamiert.
Kosovos ehemaliger Nationalspieler Atdhe Nuhiu (6., 20.) sorgte mit zwei schnellen Toren zunächst für klare Verhältnisse, ehe es nach dem Anschluss (40.) noch einmal spannend wurde. Amankwah Forson (74.) stellte den alten Abstand wieder her.
"Siege geben immer Ruhe", hatte Klose vor der Begegnung gesagt. Für den 44-Jährigen ist Altach die erste Station als Cheftrainer im Profibereich. Das erste Bundesligaspiel steht für Klose am 24. Juli beim TSV Hartberg an.
USA bleiben knallhart: Gündoğan (zweimal infiziert) darf nicht einreisen
İlkay Gündoğan fehlt im 26-köpfigen Kader von Manchester City für den Vorbereitungstrip in die USA. Der neue Club von Top-Stürmer Erling Haaland machte am Samstag auf seiner Homepage keine Angaben zu den Gründen, warum der deutsche Fußball-Nationalspieler von Trainer Pep Guardiola nicht berücksichtigt wurde oder werden konnte. Einem Bericht des Magazins "The Athletic" zufolge, kann Gündoğan wegen der Corona-Einreisestimmungen in den USA nicht mitkommen.
Gündoğan infizierte sich bereits zweimal mit dem Coronavirus. Erstmals im September 2020. "Ich hatte ziemlich alle Symptome. Angefangen mit Fieber, Halskratzen, Geschmacksverlust. Ich hatte mich so schlecht gefühlt, wie vorher noch nie", hatte der mittlerweile 31-Jährige danach einmal berichtet. Er ließ sich im vergangenen Sommer dann einmal impfen, galt damit in Deutschland als vollständig geimpft.
Eine zweite Impfung für die Reise in die USA sollte in diesem Sommer folgen. Im Juni wurde er aber erneut positiv auf das Virus getestet, die Ärzte hätten danach von einer weiteren Impfung vor dem Ablauf von drei Monaten nach dem ersten Negativergebnis abgeraten, berichtete "The Athletic". Damit ist eine Einreise in die USA aber nicht möglich. Gündoğan soll dem Magazin-Bericht zufolge nun am Sonntag mit der U23 von Manchester nach Kroatien reisen.
Kahn rechtfertigt legendäres Lewandowski-"Basta"
Bayern Münchens Klubchef Oliver Kahn hat die zunächst ungeplante Trennung von Torjäger Robert Lewandowski auch mit der Verpflichtung von Sadio Mané begründet. "Vor ein paar Wochen hatten wir weder ein Angebot für Robert noch die Möglichkeit, einen Spieler seiner Qualität zu finden", sagte er nach der offiziellen Mannschaftsvorstellung am Samstag. Aus diesem Grunde habe er mit seinem "Basta" einen Verkauf des Polen zunächst abgelehnt.
Die Ausgangsposition habe sich dann aber "erheblich verändert", erläuterte Kahn, "wir haben jetzt mit Sadio Mané einen absoluten Weltklassespieler verpflichtet, der in der Offensive alles spielen kann". Darüber hinaus habe der FC Bayern durch die Ablöse, die 45 Millionen Euro plus 5 Millionen Euro an Zusatzzahlungen betragen soll, nun "die Möglichkeit zu schauen: Was tut sich noch auf dem Transfermarkt. Wir beobachten weiterhin, was alles möglich ist".
Sportvorstand Hasan Salihamidžić sieht den FC Bayern trotz des Abgangs von Lewandowski sehr gut aufgestellt. Es gelte zwar, die "40 bis 50 Scorerpunkte" des treffsicheren Angreifers zu ersetzen, diese müssten nun eben aber "auf mehrere Schultern verteilt" werden. "Wir haben viele gute Spieler, die mehrere Positionen spielen können, die werden wir loslassen", sagte Salihamidžić.
McLaren, Aston Martin oder Rücktritt? Was passiert mit Sebastian Vettel?
Formel-1-Stall Aston Martin und Sebastian Vettel haben offiziell nur noch elf Rennen vor sich, ehe der Vertrag des vierfachen Weltmeisters ausläuft. Nun hat Teamchef Mike Krack verraten, welche Pläne man mit Vettel verfolgt.
Aston Martin hofft auf eine Zusammenarbeit mit Sebastian Vettel über die Saison 2022 hinaus. "Nun, wir sind in Gesprächen", bekannte dessen Vorgesetzter Mike Krack im Gespräch mit "formula1.com": "Sebastian ist sehr, sehr positiv, sehr konstruktiv. Von daher hoffe ich wirklich, dass wir weitermachen können."
Krack bezeichnete die Verpflichtung von Vettel als "Investition". Aus jener solle auch der Formel-1-Pilot seinen Nutzen ziehen, so der Luxemburger. "Wir sind zuversichtlich, dass wir das mit den Gesprächen, die wir führen, zu einem Erfolg machen können."
In der laufenden Saison rangiert Sebastian Vettel in der Fahrerwertung lediglich auf Platz 14. Der Ex-Champion hat bislang 15 Punkte einfahren können, ist seinem Teamkollegen Lance Stroll (19.) aber deutlich überlegen. Vettels beste Platzierung war Platz sechs beim Großen Preis von Aserbaidschan. Zuletzt gab es etwa Gerüchte, Vettel könnte nach der Saison bei McLaren anheuern.
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Chelsea investiert groß: Tuchel hat endlich einen Rüdiger-Ersatz
Der FC Chelsea hat den senegalesischen Fußball-Nationalspieler Kalidou Koulibaly vom SSC Neapel verpflichtet. Wie der Premier-League-Klub des deutschen Trainers Thomas Tuchel bekanntgab, unterschrieb der Verteidiger einen Vierjahresvertrag.
Der 31-Jährige soll in der Innenverteidigung die Lücke schließen, die durch den Wechsel von Nationalspieler Antonio Rüdiger zu Real Madrid und den Abgang von Andreas Christensen zum FC Barcelona entstanden ist. Chelsea soll Berichten zufolge eine Ablösesumme von 40 Millionen Euro an Neapel gezahlt haben.
Nagelsmann: Lewandowski-Wechsel "große Herausforderung" für den FC Bayern
Trainer Julian Nagelsmann hat es "als große Herausforderung" bezeichnet, den zum FC Barcelona abgewanderten Robert Lewandowski bei Bayern München zu ersetzen. "Es ist eine große Aufgabe für mich und mein Trainerteam, auch für Oliver Kahn und Hasan Salihamidžić", ergänzte er im Rahmen der offiziellen Mannschaftsvorstellung am Samstag im Bayerischen Rundfunk.
Grundsätzlich sei es gut, dass nun Klarheit herrsche, sagte Nagelsmann, er sei allerdings auch nicht froh, wenn ein Spieler von der Qualität wie Lewandowski den Verein verlassen - "aber wir werden versuchen, das Beste daraus zu machen".
Hinzu komme, dass ausreichend Personal für die Offensive zu Verfügung stehe. Da werde er die "Qual der Wahl" haben.
Platzsturm, Spielabbruch, Polizei: Instagram-Star spielt Hertha durch
2347 Fans beim Testspiel eines Viertligisten. Diesen Ansturm fand auch die Social-Media-Abteilung von Hertha BSC ganz erstaunlich. "Wahnsinn!" hieß es am Samstag auf dem Twitter-Account der "@Hertha-Bubis". So viele Besucher wie beim 3:1 gegen den Oberliga-Club Tasmania Berlin hatte das Reserve-Team des Fußball-Bundesligisten zuletzt bei Punktspielen in der Regionalliga Nordost bei weitem nicht. In der Vorsaison lag der Schnitt bei knapp über 400 Zuschauern.
Der Hintergrund: Hertha-Neuzugang Nader El-Jindaoui ist ein Internet-Star. Als Influencer hat der 25 Jahre alte Offensivspieler, der diesen Sommer ablösefrei vom Berliner AK kam, mehr als eine Million Follower bei Youtube und Instagram.
Viele seiner Fans wollten ihn offenbar nun im Hertha-Trikot spielen sehen. Und beendeten das Spiel wenige Minuten vor Schluss mit einem Platzsturm. Das Spiel wurde abgebrochen. Der Influencer zeigte sich später wenig einsichtig und ärgerte sich auf Instagram über die Polizei.
Ein Umzug vom Amateur- ins Olympiastadion ist bei der Hertha für die Spiele des Reserveteams aber noch nicht geplant.
Huch, Lewandowski-Berater findet plötzlich die Bayern toll
Der Berater von Weltfußballer Robert Lewandowski, Pini Zahavi, sieht den Transfer seines Klienten vom FC Bayern zum FC Barcelona als positiv für alle Beteiligten an. "Am Ende denke ich, dass jeder als Gewinner aus dieser Geschichte hervorgeht. Robert hat es verdient, nach so vielen tollen Jahren und treuen Diensten für den FC Bayern München mit erhobenem Haupt eine neue Herausforderung anzunehmen. Und die Bayern haben finanziell eine sehr gute Entschädigung bekommen", sagte Zahavi (78) am Samstag Sky.
"Dieser tolle Verein wird immer einer der größten der Welt bleiben und ich wünsche ihnen viel Glück und Erfolg für die nächste Saison."
Im langen Poker haben sich der FC Bayern und Barcelona auf einen Wechsel verständigt. Dieser soll den Münchnern bis zu 50 Millionen Euro Ablöse einbringen. Der Pole soll vier Jahre bei den Katalanen spielen.
"Ich möchte dem FC Bayern - und besonders Oliver und Hasan - dafür danken, dass sie Roberts Traum von einer neuen Herausforderung in seiner Karriere letztendlich verstanden und respektiert haben", sagte Zahavi. Man sei bis "Mitternacht non-stop miteinander am Telefon" gewesen, "um eine gute Lösung für alle Seiten zu finden".
"Wählerischer" BVB-Star lehnt Angebote ab
Den Ersatz für Innenverteidiger Manuel Akanji, der seinen bis 2023 laufenden Vertrag bei Borussia Dortmund nicht verlängern wollte, hat der BVB in Niklas Süle und Nico Schlotterbeck bereits verpflichtet. Nun wartet man beim Ruhrgebietsgiganten darauf, dass der Schweizer Akanji den Klub verlässt. Doch nach "Sport1"-Infos hat der Schweizer gleich mehrere Angebote aus Italien ausgeschlagen, der Spieler sei "wählerisch". Der BVB erhofft sich eine Ablöse in Höhe von 25 Millionen Euro.
Huch, Lewandowski schwärmt vom FC Bayern
Die Weltfußballer-Festspiele bei ntv.de gehen weiter: Robert Lewandowski hat nach seinem feststehenden Abgang von Fußballmeister Bayern München seine Zeit an der Isar in den höchsten Tönen gelobt. "Diese acht Jahre waren besonders und das vergisst man nicht. Ich hatte eine tolle Zeit in München", sagte der 33-Jährige, der zum FC Barcelona wechselt, im Sky-Interview. In den vergangenen Wochen hatte er dagegen heftig gegen den Klub gepestet, davon berichtet, dass etwas in ihm "gestorben" sei. Nunja. Er werde zeitnah nach Barcelona fliegen, "aber nach dem Trainingslager werde ich noch einmal kommen und mich richtig verabschieden und noch ein paar Dinge organisieren", meinte der Torjäger. In der Nacht zum Samstag war es zu einer mündlichen Einigung zwischen den Bayern und den Katalanen gekommen. Lewandowski will sich allerdings auch "bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern richtig verabschieden. Ich hatte jetzt auch keine lange Zeit, mich darauf vorzubereiten".
Die sportlichen Schlagzeilen am Mittag
Nix mehr mit "Basta!": So erklärt der FC Bayern den Lewandowski-Wechsel
Für Bayern Münchens Vorstandschef Oliver Kahn war seine "Basta"-Aussage im Fall Robert Lewandowski im Mai angebracht. "Mit 'Basta' beendet man eine Diskussion. Und genau das wollte ich zum damaligen Zeitpunkt, denn wir hatten vor zwei Monaten weder ein Angebot für Robert noch Alternativen in Aussicht. Seitdem hat sich die Lage grundlegend geändert", sagte er im "Bild"-Interview über den Wechsel des zweimaligen Weltfußballs zum FC Barcelona. Die Katalanen hätten "am Ende eine Summe geboten, bei der ein Verkauf für uns absolut sinnvoll ist. Außerdem haben wir zuletzt sehr erfolgreich auf dem Transfermarkt agiert und in Sadio Mane einen absoluten Weltklassespieler für die Offensive verpflichtet. Daher haben wir uns nun mit dem FC Barcelona geeinigt. Bisher allerdings nur mündlich, das Vertragswerk steht noch aus", betonte der 53-Jährige. Laut Kahn habe der FC Bayern stets "im Driver’s Seat" gesessen "und immer aus der Position der Stärke heraus agiert. Und am Ende war es unserer Meinung nach das Beste, Robert die Freigabe zu erteilen. Wir als FC Bayern können mit dieser Entwicklung sehr gut leben".
Viele Ausfälle, viel Euphorie: DFB-Team muss kräftig verändert gegen Finnland ran
Zweite Reihe der DFB-Damen steht gegen Finnland im Fokus

Im letzten Gruppenspiel der EM treffen die Damen des DFB auf Finnland. Eines ist schon vorher klar - die Startaufstellung wird anders aussehen als in den bisherigen Partien. Gleich auf vier Spielerinnen muss Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg verzichten.
Poker um de Ligt nimmt Fahrt auf: Juventus will dem FC Bayern in die Parade fahren
Im Transfer-Poker zwischen Juventus Turin und dem FC Bayern München um Juve-Verteidiger Matthijs de Ligt wollen die Italiener einem Medienbericht zufolge ihr Angebot ändern. Die Turiner Vereinsführung wolle den Niederländer und seine Beraterin mit einer Gehaltserhöhung überzeugen, seinen Vertrag bis 2025 zu verlängern, berichtete die "Gazzetta dello Sport". Bisher galt es als ausgemacht, dass de Ligt lieber zum deutschen Fußball-Rekordmeister wechseln würde.
Die Bianconeri wären dem Bericht zufolge aber auch bereit, die Ausstiegsklausel von 120 Millionen Euro auf 90 Millionen Euro zu senken. Damit würde sie aber immer noch über dem Angebot der Münchener für den 22-Jährigen (60 Millionen Euro plus 10 Millionen Euro Bonus) liegen.
"Totales Statement für die Bundesliga": Bundestrainerin freut sich über Österreichs Erfolg
Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hat Österreichs EM-Team ein großes Kompliment für den Einzug ins Viertelfinale gegen ihr Team gezollt. ""Gratulation an Österreich! Ich finde es absolut verdient, sie haben es gegen England schon sehr gut gemacht", sagte die 54-Jährige nach dem 1:0 des Austria-Team am Freitagabend gegen Norwegen. Damit spielen die Österreicherinnen am kommenden Donnerstag in London-Brentford gegen die DFB-Frauen um den Einzug ins Halbfinale.
"Wir freuen uns auf ein Nachbarschaftsduell und ein totales Statement für die Frauenfußball-Bundesliga, weil extrem viele Spielerinnen in dieser Liga unterwegs sind. Man kennt sich gut", sagte Voss-Tecklenburg. "Jetzt spielen wir erstmal gegen Finnland, dann werden wir alle Augen auf Österreich richten."
"Wenn, müssen wir sehr kreativ mit umgehen": Bobic hält frisches Windhorst-Geld für möglich
Fredi Bobic sieht keine Differenzen mehr zwischen Hertha BSC und Millionen-Investor Lars Windhorst. "Wichtig ist erst mal, dass Dinge, die am Ende der vergangenen Saison für unnötigen Trubel gesorgt haben, in guten Gesprächen mit Lars Windhorst ausgeräumt worden sind. Allen ist klar, dass es nur gemeinsam geht", sagte der Geschäftsführer des Berliner Fußball-Bundesligisten in einem Interview der Zeitung "Welt am Sonntag".
Mögliche weitere finanzielle Zuschüsse zu den seit 2019 von Windhorst getätigten Zahlungen in Höhe von rund 375 Millionen Euro hält Bobic zumindest für möglich. "Ob es noch einmal Kapital gibt, wird sich zeigen - und wenn, müssen wir sehr kreativ damit umgehen", forderte der 50-Jährige. Im Frühjahr hatte Windhorst mit seinen Rücktrittsforderungen gegen Ex-Präsident Werner Gegenbauer für Aufsehen gesorgt und sein Investment öffentlich bereut.
Heute Barcelona, Sonntag USA: Lewandowski steht vor Blitz-Abschied aus München
Weltfußballer Robert Lewandowski will laut Medienberichten wegen seines erwarteten Wechsels zum FC Barcelona noch heute nach Spanien fliegen. Spätestens morgensoll der Pole dann seinen Vertrag bei den Katalanen unterschreiben. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hatten sich der FC Bayern München und Barcelona in der Nacht auf Samstag auf einen Transfer des Weltfußballers geeinigt. Demnach erhält der deutsche Rekordmeister von den Katalanen eine Ablöse in Höhe von 45 Millionen Euro sowie bis zu fünf Millionen Euro an Bonuszahlungen. In Barcelona soll der polnische Nationalspieler einen Vierjahresvertrag bis 2026 erhalten.
Der 33-Jährige soll auch nicht mehr an der Team-Präsentation der Bayern am Nachmittag (15 Uhr) in der Allianz Arena teilnehmen. Am Morgen dagegen trainierte er sogar noch mit der Mannschaft. Bilder der Trainingseinheit zeigte am Vormittag der TV-Sender Sky.. Bereits am Sonntag soll es dann für den Weltfußballer mit dem FC Barcelona auf US-Tour gehen.
"Alles ist möglich": Sprint-Königin will Fabel-Weltrekord angreifen
Olympiasiegerin Elaine Thompson-Herah hält den 34 Jahre alten 100-Meter-Weltrekord von Florence Griffith-Joyner bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Eugene in den USA für schlagbar. "Alles ist möglich", sagte die 30 Jahre alte Jamaikanerin am Freitag (Ortszeit) über den Rekord von 10,49 Sekunden, den Griffith-Joyner im Juli 1988 aufstellte. "Ich denke, dass er gebrochen werden kann." Sollte es ihr gelingen, in allen Phasen des Rennens eine perfekte Leistung abzurufen, "dann ist das etwas, das ich angreifen werde", sagte die fünfmalige Olympiasiegerin. Dazu müsse sie allerdings bis ins Ziel Gas geben und nicht schon vorher, wie bei ihrem olympischen Rekord von 10,62 Sekunden in Tokio, mit einer Hand auf die Videowand zeigen. "Ich muss wissen: Es geht gegen die Uhr", sagte sie. Dass sie ihre persönliche Bestzeit von 10,54 Sekunden im vergangenen Sommer auf der Bahn in Eugene gelaufen sei, sei eine "große Motivation".
"Wollte es nicht als Angeklagter sagen": Platini verkündet persönliche Entscheidung
Nach seinem Freispruch vor einem Schweizer Gericht will der frühere UEFA-Präsident Michel Platini nicht mehr als Funktionär in den Fußball zurückkehren. Das erklärte der 67-Jährige in einem am Freitagabend ausgestrahlten Interview des französischen Fernsehsenders LCI. Platini war ebenso wie der frühere FIFA-Chef Joseph Blatter eine Woche zuvor vom Bundesstrafgericht der Schweiz in Bellinzona freigesprochen worden. In dem Prozess war es um eine umstrittene Zahlung des Weltverbandes FIFA zu Blatters Amtszeit an den einstigen Präsidenten der Europäischen Fußball-Union gegangen.
"Ich möchte nach 50 Jahren Medienrummel in Ruhe leben", sagte Platini in dem Interview. "Ich denke, dass ich und meine Familie eine wichtige mediale Pause verdient haben." Daher strebe er weder bei FIFA, UEFA, dem französischen Verband oder der Spielergewerkschaft FIFPro ein Amt an. "Das ist eine Entscheidung, die ich schon vor langer Zeit getroffen habe. Aber ich wollte das erhobenen Hauptes sagen, nicht als Angeklagter."
"Das ist so cool": Sogar Google würdigt Rekord-Leichtathletin
WM-Rekordmedaillengewinnerin Allyson Felix hat im letzten großen Rennen ihrer Karriere ihre Sammlung vergrößert und mit der 4x400-Meter-Mixed-Staffel der USA Bronze geholt. Für die 36 Jahre alte Mutter einer Tochter war es die 19. WM-Medaille ihrer Karriere, niemand auf der Welt hat mehr. 13 Mal wurde Felix Weltmeisterin.
Der Internet-Gigant Google würdigte die herausragende Karriere der Leichtathletin, die insgesamt 30 Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften gewann, am Freitagabend (Ortszeit) mit einer Animation und den Worten "Olympian. Mother. Advocate" (deutsch etwa: Olympionikin. Mutter. Fürsprecherin).
Die Animation zeigte Felix zunächst als Comic-Figur, die über den Bildschirm rennt, und nach einer Gratulation zur 20 Jahre langen Karriere dann, wie sie lachend ein Kind im Arm hält und winkt. "Das ist so cool", sagte die 36-Jährige.







