Kane dankt deutschen Fans, Southgate lobt: "Unglaubliche Veranstaltung"
Englands Torjäger Harry Kane hat vor dem EM-Finale gegen Spanien auch den deutschen Fans gedankt. "Ob in den Hotels oder in den Stadien, überall spüre ich nicht nur die Unterstützung der englischen Fans, sondern auch die der deutschen. Das weiß ich sehr zu schätzen", sagte der Stürmer von Bayern München am Samstagabend: "Ich bin mir sicher, dass es viele Deutsche gibt, die mir die Daumen drücken."
Kane war vor einem Jahr von Tottenham Hotspur zu den Bayern gewechselt - allerdings nicht, "weil die Euro in Deutschland stattfindet", wie er mit einem Schmunzeln sagte. "Aber die Unterstützung, seit ich in Deutschland bin, ist unglaublich. Viele Jungs von Bayern haben mir auch schon Nachrichten geschickt und Glück gewünscht. Morgen ist eine tolle Gelegenheit, Danke zu sagen", so Kane.
Einen Dank an Deutschland äußerte am Tag vor dem Finale (Sonntag, 21 Uhr/ARD, MagentaTV und im Liveticker auf ntv.de) auch Nationaltrainer Gareth Southgate. "Wir haben uns überall willkommen gefühlt, alle waren super nett zu uns. Ich muss Deutschland gratulieren, sie haben eine unglaubliche Veranstaltung auf die Beine gestellt", sagte Southgate.
"Zeigt der Welt, …": Prinz William kann es nicht mehr abwarten
Prinz William hat die englische Fußball-Nationalmannschaft auf das EM-Finale gegen Spanien eingeschworen. "Wir sind so stolz auf euch alle. Nur noch einmal ins Zeug legen, um den Job zu erledigen. Geht da raus und zeigt der Welt, was in euch steckt. Wir glauben daran", schrieb der Thronfolger und Präsident des englischen Fußball-Verbandes FA vor dem Endspiel am Sonntag (21 Uhr/ARD und MagentaTV und im Liveticker auf ntv.de) in Berlin bei X.
Der älteste Sohn von König Charles III. wird die Partie live im Berliner Olympiastadion verfolgen, wenn die Three Lions nach ihrem ersten internationalen Titel seit 58 Jahren greifen. 1966 war England im Finale gegen Deutschland Weltmeister geworden.
Neuer-Vertrauter und HW4: Flicks Trainerteam ist komplett
Hansi Flick verstärkt sein Trainerteam beim FC Barcelona mit dem ehemaligen deutschen Fußball-Nationalspieler Heiko Westermann. Der 40-Jährige verlässt den Deutschen Fußball-Bund, wo er als Assistent von Christian Wörns in der U19 arbeitete. "Ich bin dankbar für fünf intensive Jahre beim DFB, in denen ich viel gelernt habe", sagte Westermann.
Auch Toni Tapalovic, bis 2023 Torwarttrainer beim FC Bayern und enger Vertrauter von Nationaltorwart Manuel Neuer, und Flicks ehemaliger Co-Trainer Marcus Sorg gehören zum Stab, den die Katalanen heute vorstellten.
Westermann spielte in seiner Karriere unter anderem bei Betis Sevilla und kennt deshalb den spanischen Fußball. Zuvor war der Innenverteidiger in der Bundesliga für Arminia Bielefeld, Schalke 04 und den Hamburger SV aktiv. Für die deutsche Nationalmannschaft lief Westermann 27-mal auf und erzielte vier Tore. In Anlehnung an Cristiano Ronaldos Markenzeichen CR7 verliehen im die Fans des HSV einst den Ehrentitel "HW4".
"Dass Heiko seine Trainerkarriere nun in Hansis Team beim FC Barcelona fortsetzt, erfüllt uns mit Stolz", sagte Kai Krüger, Leiter der Junioren-Nationalmannschaften: "Auch diese Personalie zeigt, dass wir beim DFB nicht nur unsere Talente eng begleiten, sondern auch Trainertalente entwickeln und für den Schritt auf die große Bühne vorbereiten."
"Aus dem Sessel haut das keinen": Matthäus sieht doppeltes, sehr prominentes Problem für England
England geht als einer der großen Favoriten in die Fußball-Europameisterschaft, begeistert im Laufe des Turniers nie - und steht doch im Endspiel gegen Spanien (Sonntag, 21 Uhr/ ARD, MagentaTV und im Liveticker auf ntv.de). Dort sieht Lothar Matthäus ein doppeltes Problem für die Mannschaft von Gareth Southgate: "Gerade die zwei ganz großen Namen, Harry Kane, Torschützenkönig der Bundesliga, und Jude Bellingham, Champions-League-Sieger mit Real, sind nicht in der Form, die England braucht, um so einen großen Titel zu gewinnen", schreibt der Rekordnationalspieler in seiner Kolumne für sport.de. "Dynamik und Spielfreude sind bei diesen Schlüsselspielern der Engländer zurzeit nicht da. Vielleicht sind Kane und Bellingham vor der EM verletzungsbedingt aus dem Rhythmus gekommen. Vielleicht sind sie auch überspielt."
Spanien sei auch deswegen klarer Favorit, schreibt Matthäus. "Im Großen und Ganzen spielt England unter Southgate einen kontrollierten, biederen Fußball. Vom Sessel hat das trotz der vielen tollen Spieler im Kader keinen gehauen." Was Matthäus von England erwartet, um nicht chancenlos zu sein, lesen Sie in Matthäus' Kolumne bei sport.de.
Nach sechs Jahren: Ein Weltmeister verlässt Berlin

Basketball-Weltmeister Johannes Thiemann wird den Bundesliga-Vizemeister Alba Berlin nach sechs Jahren verlassen. Über den neuen Klub des bisherigen Kapitäns der Berliner machte Alba keine Angaben. Der 30-Jährige war 2018 von den MHP Riesen Ludwigsburg in die Hauptstadt gewechselt.
"Es war eine wirklich schwere Entscheidung, ALBA zu verlassen. Denn ich habe in Berlin nicht nur viele Freunde gefunden, sondern auch eine Heimat. Ich bin der gesamten ALBA-Familie sehr dankbar für die Unterstützung und den bedingungslosen Support", sagte Thiemann, der mit dem Verein drei Meistertitel und zwei Pokalsiege feierte. 2023 gewann er mit der Nationalmannschaft WM-Gold und steht auch im Kader für die Olympischen Spiele in Paris und Lille.
DHB-Frauen starten mit herber Pleite in finale Olympia-Vorbereitung

Deutschlands Handballerinnen sind mit einer Niederlage in die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Frankreich gestartet. Die Auswahl von Bundestrainer Markus Gaugisch verlor in Dortmund gegen Brasilien 31:36 (17:20). Beste Werferin für das DHB-Team war Co-Kapitänin Alina Grijseels mit sieben Toren.
Vor allem in Defensive agierten die DHB-Spielerinnen über weite Strecken viel zu passiv. Die Angst, sich so kurz vor Olympia noch zu verletzten, schien groß. Beim Torabschluss fehlte oft die letzte Konsequenz. Nicht einmal im Spiel lagen die deutschen Spielerinnen in Führung.
Am kommenden Wochenende stehen für die Frauen die letzten beiden Testspiele vor dem Saison-Höhepunkt in Paris an. In Stuttgart treffen Emily Bölk und Co. auf Ungarn und erneut Brasilien. Die Männer absolvieren ihre Olympia-Generalprobe an gleicher Stelle.
Deutschlands Handballerinnen sind erstmals seit 2008 wieder bei den Olympischen Spiele dabei. In der Vorrunde trifft das DHB-Team in Paris auf Schweden, Dänemark, Slowenien, Norwegen und Südkorea.
"Werde den Weg frei machen": Hummels verlässt Baller League nach einem Jahr
Der frühere Fußball-Weltmeister Mats Hummels wird künftig nicht mehr für die Baller League arbeiten. "Ich habe die Liga mitgegründet, und von Anfang an war klar, dass es für mich in meiner Rolle als Präsident in erster Linie um Aufbauarbeit geht", schrieb Hummels bei Instagram: "Die Liga ist nun etabliert und steht auf eigenen Beinen. Deswegen werde ich mich nun anderen Projekten widmen und den Weg frei machen für neue Gesichter, die die Liga bereichern werden."
Der 35-Jährige bedankte sich für "unzählige geile Erlebnisse in der Halle, spannende Matches, spaßige Streams und zahlreiche Begegnungen".
Hummels hatte die Kleinfeldliga gemeinsam mit Lukas Podolski gegründet. Durch verschiedene Regelanpassungen und Extras soll dort dynamischerer, abwechslungsreicherer und unvorhersehbarer Sport geboten werden als beim "klassischen" Fußball.
Nicht nur Thomas Müller: Rücktrittsgerüchte um DFB-Schlüsselspieler
Thomas Müller, eine große DFB-Karriere
"Sky"-Informationen zufolge könnte Thomas Müller nicht der einzige Spieler bleiben, der sein Nationalmannschafts-Trikot nach der EM an den Nagel hängt. Demnach denken auch Manuel Neuer und Ilkay Gündoğan über ihr DFB-Karriereende nach. Eine Entscheidung stehe in beiden Fällen jedoch noch aus.
Für Bundestrainer Julian Nagelsmann wäre ein Rücktritt von Neuer und Gündoğan ungleich schwerer aufzufangen, als der von Müller, der hinter den Kulissen zwar als mehr oder minder unersetzlich galt, auf dem Rasen in den letzten Monaten allerdings nur eine Nebenrolle einnahm. Ganz anders als Neuer und Gündoğan, die bei der Europameisterschaft in der Startelf gesetzt waren.
Wann im Fall des Torhüters und des Mittelfeldspielers mit einer endgültigen Entscheidung zu rechnen ist, ist nicht bekannt. Bis zum nächsten Pflichtspiel der Nationalmannschaft aber nicht mehr viel Zeit. Schon am 7. September geht es für die Elf von Julian Nagelsmann mit dem 1. Spieltag der neuen Nations-League-Saison weiter. Gegner ist die Auswahl Ungarns.
Mehr zu den Rücktrittsgerüchten hier bei den Kollegen von sport.de
Wunderkind Yamal über Messi-Bild: "Ich wusste überhaupt nicht, was passiert"

Das seit heute 17-jährige Wunderkind Lamine Yamal wurde 2007 bekanntlich als Baby von dem damals 20-jährigen Lionel Messi in einer Zauberwanne gebadet. Dabei war das überhaupt nicht notwendig, denn der Lebensweg war ohnehin schon vorgezeichnet. "Als er geboren wurde, wusste ich bereits, dass er ein Star werden würde", erzählte sein ebenfalls knabenhaften Vater Mounir Nasraoui, der zwischen 32 und 34 Jahre alt sein soll, kürzlich in Spanien.
Die Bilder manifestierten somit ohnehin nur etwas, was nicht mehr aufzuhalten war. Sie wurden zu einem viralen Hit der ausgehenden EM-Tage. Verbreitet hatte sie zuerst von Yamals Vater. Am Tag vor dem 2:1 im Viertelfinale gegen Deutschland schrieb er "der Beginn zweier Legenden" auf Instagram und postete ein Bild aus der Serie. Es nahm das Internet im Sturm. Die Bilder wurden für einen Wohltätigkeitskalender der katalanischen Zeitung "Diario Sport" aufgenommen.
"Als die Bilder aufgenommen wurden, wusste ich natürlich aufgrund meines Alters nicht, was überhaupt passiert", erzählte Yamal am Freitag bei Jijantes. "Mein Vater hatte die Bilder aufbewahrt, aber sie wurde nie veröffentlicht, weil wir den Vergleich mit Messi nicht wollten. Sich mit dem besten Spieler der Geschichte zu messen, hilft einem nicht weiter. Ich werde nie so werden wie er."
Kurze Zeit nach der Veröffentlichung der Bilder erhob sich Yamal mit seinem Wundertreffer zum 1:1 gegen Frankreich in den Rang einer EM-Legende. Mit da immer noch nur 16 Jahre wurde er zum jüngsten Torschützen bei einer Europameisterschaft. Im ZDF wurde er Sekunden nach dem Treffer mit Messi verglichen.
Corona erfasst die Tour: Nächster Fahrer gibt auf
Die 111. Tour de France hat ihren nächsten prominenten Covid-Fall, die Corona-Problematik im Feld verstärkt sich zunehmend. Heute gab das Team Ineos Grenadiers bekannt, dass auch Thomas Pidcock die Frankreich-Rundfahrt aufgrund einer Infektion aufgeben müsse. Der britische Mountainbike-Olympiasieger trat die 14. Etappe von Pau nach Saint-Lary-Soulan nicht an.

Im Feld der Tour vergrößern sich derweil die Coronasorgen - auch bei den absoluten Topfahrern. Gestern war bereits Juan Ayuso, wichtiger Helfer des Gesamtführenden Tadej Pogacar im UAE Team Emirates, wegen einer Infektion ausgestiegen. Der erste Fahrer, der das Rennen aus diesem Grund beendete, war am Donnerstag der Däne Michael Morkov gewesen.
Zahlreiche Teams haben bereits auf die Problematik reagiert und lassen ihre Fahrer beim Start und im Zielbereich Masken tragen.
Fußballikone erkennt "Real Madrid" in einem der EM-Finalisten
In der EM-Gruppenphase war Gary Lineker einer der schärfsten Kritiker der englischen Fußball-Nationalmannschaft, vor dem Endspiel gegen Spanien hat der frühere Nationalstürmer seinen Frieden mit den Three Lions gemacht. "Es ist jetzt schon eine außergewöhnliche Leistung. Das Team erinnert mich an Real Madrid. Wegen dieser Last-Minute-Siege", sagte Lineker im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".

Doppelgänger: Deutscher Polizist amüsiert englische Fans
Er habe "ein Kollektiv gesehen, Zusammenhalt, magische Momente. Das ist, worum es im Fußball oft geht. Die Wichtigkeit des Wie nimmt ab, wenn du Erfolg hast", erläuterte der 63-Jährige, der als Kommentator für die BBC arbeitet: "Wenn sie gewinnen sollten, werden sie Heldenstatus erlangen. Es wäre für die ganze Nation ein unglaublicher Moment."
Sein "Bauchgefühl" sage ihm, dass Englands Teammanager Gareth Southgate unabhängig vom Ausgang des Endspiels in Berlin am Sonntag (21 Uhr/ARD, MagentaTV und im Liveticker bei ntv.de) abtreten wird. Sollte er die EM gar gewinnen, "kann er in den Sonnenuntergang gehen, seinen Ritterschlag entgegennehmen - und jeder wird ihn auf ewig lieben".
Cucurella wirft deutschen Fans "Verschwendung" vor
Spaniens EM-Star Marc Cucurella hat für die Pfiffe deutscher Fans gegen ihn wenig Verständnis. "Eigentlich war mir das egal. Aber gleichzeitig fühlte es sich auch ein wenig traurig an, dass einige Leute zu diesem Spiel kamen, nur um einen einzelnen Spieler auszubuhen", sagte der Linksverteidiger des FC Chelsea in einem Interview von "The Athletic". "Einige Leute haben damit Tickets verschwendet, die auch an Fans hätten gehen können, die das Spiel wirklich genossen hätten."
Der 25 Jahre alte Abwehrspieler mit der markanten Lockenfrisur wurde am Dienstagabend während des EM-Halbfinals zwischen Spanien und Frankreich (2:1) bei jedem Ballkontakt in München von deutschen Zuschauern ausgepfiffen. Hintergrund ist sein nicht geahndetes Handspiel in der Verlängerung des Viertelfinal-Spiels gegen Deutschland, in dem die DFB-Elf aus dem Turnier flog.
"2014 hatte DFB Weltklasse-Stürmer - anders als heute"
2014 wird Deutschland Weltmeister im Fußball. Der Jubel damals: gewaltig. Die zehn Jahre seither: trist. Mit der EM im eigenen Land wächst das Band zwischen DFB-Team und Fans wieder, meint Sportreporter Timo Latsch. Er sieht jedoch auch einige Dinge, die der Mannschaft heute gegenüber 2014 fehlen.

"2014 hatte DFB Weltklasse-Stürmer - anders als heute"
Flughafen benennt Terminal vor EM-Finale nach Nationaltrainer
Der Flughafen Gatwick hat kurz vor dem Finale der Fußball-Europameisterschaft zumindest zeitweise ein Terminal nach dem englischen Teammanager benannt. Das bisherige Terminal Süd trägt vorläufig den Namen von Gareth Southgate. Englands Nationaltrainer wuchs in Crawley, nur wenige Kilometer entfernt von Londons zweitgrößtem Flughafen, auf. "Alle in London Gatwick wünschen Gareth Southgate und den englischen Spielern viel Glück für das Finale am Sonntag", sagte Stewart Wingate, der Geschäftsführer des Flughafens.
DFB-Star darf auf Titel hoffen: UEFA klärt Frage nach EM-Torschützenkönig
Der Rekord gilt seit der Fußball-Europameisterschaft 2012: Damals teilten sich gleich sechs Spieler mit je drei Treffern den Titel des EM-Torschützenkönigs. Das gleiche Phänomen kann sich nun bei dieser EM, die mit dem Endspiel zwischen Spanien und England morgen in Berlin (21 Uhr/ARD, MagentaTV und im Liveticker bei ntv.de) endet, wiederholen.
Einer überfordert, einer glücklos - und ein ganz bitteres Ende
Cody Gakpo (Niederlande), Harry Kane (England), Georges Mikautadze (Georgien), Jamal Musiala (Deutschland), Dani Olmo (Spanien) und Ivan Schranz (Slowakei): Diese sechs Profis liegen im Rennen um den "Golden Boot", die Auszeichnung für den besten EM-Torschützen, aktuell vorn. Zwei weitere Finalisten haben mit je zwei Turniertoren aber auch noch gute Chancen: Englands Jude Bellingham und der Spanier Fabian Ruiz.
Die UEFA bestätigte auf Nachfrage: Die Anzahl der erzielten Tore ist das einzige Kriterium, das zählt. Es wird bei dieser EM also eher sechs oder noch mehr Torschützenkönige geben, als dass Torvorlagen oder Einsatzminuten in der Wertung berücksichtigt werden.
Spektakuläre Wende im Poker um Sancho: Plötzlich beste Freunde für immer?

Das Pokerspiel um die Zukunft von Jadon Sancho geht mit einem überraschenden Call seines aktuellen Klubs Manchester United in die nächste Runde. Der mittlerweile 24-jährige Engländer soll sich nach übereinstimmenden Medienberichten mit Trainer Erik ten Hag ausgesprochen haben und plötzlich wieder eine Kader-Option für die kommende Saison sein.
Sancho besitzt im Theater der Träume einen Vertrag bis 2026. Er war im Früh-Herbst 2023 nach einem Streit mit dem Niederländer suspendiert worden und hatte die Rückrunde bei seiner echten Liebe Borussia Dortmund verbracht. Die Leihe endete nach der Final-Niederlage in der Champions League gegen Real Madrid. Obwohl dem Bundesligisten weiterhin Interesse an einer Weiterbeschäftigung Sanchos nachgesagt wird und United den Flügelspieler abgeben will, scheint seine Zukunft nicht am Borsigplatz zu liegen.
Die exorbitanten Vorstellungen der Red Devils, die in etwa 50 Millionen Euro für Sancho fordern, und wohl auch die Gehaltsvorstellung des Engländers liegen außerhalb des Dortmunder Rahmens. Auch das Interesse des italienischen Traditionsklubs Juventus soll aufgrund der im Raum stehenden Ablösesumme erkaltet sein. Mit der Aussprache gewinnt United nun etwas Zeit. Noch steht das Transferfenster ohnehin sperrangelweit offen. Es schließt erst am 30. August.
Spaniens Wunder-Teenie feiert besonderen Tag schon vor EM-Finale
Am nachträglichen großen Geschenk kann er selbst mitwirken. Vorher gibt es für Lamine Yamal aber "wahrscheinlich" erstmal einen Geburtstags-Kuchen und ein Ständchen, kündigte Auswahlkollege Dani Olmo an. Denn heute feiert der Wunder-Teenager der Furia Roja seinen 17. Geburtstag. Am Sonntag (21 Uhr/ARD, MagentaTV und im Liveticker bei ntv.de) tritt der bereits jüngste Torschütze in der EM-Historie mit der spanischen Fußball-Nationalmannschaft dann gegen England im EM-Finale in Berlin an.
Wunderkind Yamal schießt Spanien mit Traumtor ins FinaleAnreisen zum Geburtstag seines bereits berühmten Sohnes will auch Vater Mounir Nasraoui, wie er spanischen Medien in Rocafonda, einem Stadtteil von Mataró gut 30 Kilometer von Barcelona entfernt, gesagt hat. Lamine Yamal wurde dort am 13. Juli 2007 geboren, beim FC Barcelona steht er aktuell unter Vertrag, gültig ist dieser bis Ende Juni 2026. Es soll darin eine Ausstiegsklausel geben, mit einer festgeschriebenen Ablösesumme von einer Milliarde Euro.
"Er ist ein erstaunlicher Fußballer", sagte Olmo über Yamal. "Was er mit 16 Jahren schon gezeigt hat, haben nicht viele Spieler in der Geschichte geschafft", betonte der 26 Jahre alte Profi von Bundesligist Rasenballsport Leipzig. Das Wichtigste sei aber seine Mentalität, seine Art zu denken. "Er ist ruhig, er ist ein guter Junge. Er arbeitet für die Mannschaft", sagte Olmo.
Baseball knockt Spieler aus - wilde Massen-Rauferei
Beim Baseball-Spiel der New York Yankees gegen die Baltimore Orioles kommt es zu chaotischen Szenen. Baltimore-Batter Heston Kjerstad geht zu Boden, als ihn ein Pitch mit 156 km/h am Kopf trifft. Aufgebrachte Spieler beider Teams stürmen den Platz und liefern sich eine wüste Rauferei.

Baseball knockt Spieler aus - wilde Massen-Rauferei
Paolini greift nach erstem Grand-Slam-Titel für eine Italienerin
French-Open-Finalistin gegen einstige Paris-Siegerin, Nummer sieben der Welt aus Italien gegen die WTA-25. aus Tschechien: Heute Nachmittag duellieren sich Jasmine Paolini und Barbora Krejcikova um den Titel in Wimbledon. Für beide Spielerinnen ist es das erste Endspiel bei dem Rasenklassiker (15 Uhr/Prime Video).
"Ich habe das Gefühl, dass ich vielleicht nervös sein werde", sagte Paolini: "Aber ich fühle mich auch entspannt." Es gehe für sie darum, besser als beim Halbfinalsieg gegen Donna Vekic aufzuschlagen und die Punkte zu kontrollieren. Die 28-Jährige könnte sich zur ersten italienischen Wimbledon-Siegerin krönen. Das French-Open-Finale hatte sie zuletzt gegen Iga Swiatek verloren.
Krejcikova könnte als dritte tschechische Spielerin in den vergangenen zehn Jahren triumphieren nach Petra Kvitova (2014) und Marketa Vondrousova, die im Vorjahr überraschend den großen Coup landete. "Wir werden beide kämpfen", sagte die Paris-Gewinnerin von 2021, die nach ihrem bisher größten Erfolg auch schwierige Zeiten durchmachen musste.
Bericht: Süle stimmt Borussia Dortmund um
Niklas Süle hinterlässt bei Borussia Dortmund während der Saisonvorbereitung einen positiven Eindruck. So positiv, dass der Innenverteidiger wohl über den Sommer hinaus beim BVB bleiben soll. Laut Sky ist ein Transfer von Süle (Vertrag bis 2026) aktuell "vom Tisch". Der 28-Jährige erhält bei den Schwarz-Gelben demzufolge eine neue Chance.

Süle zeigt sich beim BVB nach Sommerpause in Topform
In den vergangenen Wochen wurde Süle rund um den BVB derweil noch als möglicher Abgangskandidat gehandelt. Der 49-fache Nationalspieler musste sich in der Vorsaison zumeist hinter Nico Schlotterbeck und Mats Hummels anstellen. "Sky" zufolge hat Süle während seines Urlaubs zehn Kilo abgenommen und will um seinen Platz in Dortmund kämpfen.
"Wir haben uns mit ihm ausgetauscht. Niklas hat gezeigt, dass er verstanden hat und die Herausforderung annehmen möchte. Er hat im Urlaub hart gearbeitet, das war auch die Erwartungshaltung an ihn. Es ist ein klares Signal von Niklas, dass er sich verbessern möchte, dass er dauerhaft spielen möchte", lobte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl den Abwehrmann zuletzt gegenüber der "WAZ".
Pogacar trotz anspruchsvoller Ausgangslage optimistisch
Der berüchtigte Tourmalet, die erste Bergankunft, ein Helfer weniger - und trotzdem ist die Vorfreude Tadej Pogacars auf den Auftakt zum Pyrenäen-Doppelpack groß. "Ich mag die Anstiege", sagte der slowenische Gesamtführende vor der schweren 14. Etappe der Tour de France heute von Pau nach Saint-Lary-Soulan: "Ich kenne sie und freue mich sehr auf sie."
Auf den 151,9 Kilometern warten auf das Peloton drei Berge, darunter zwei der schwersten Kategorie. Nach zwei flacheren Etappen dürfte der Kampf um das Gelbe Trikot mit einem Knall entbrennen - und Pogacar mal wieder in das Visier der Konkurrenz um den dänischen Titelverteidiger Jonas Vingegaard und Remco Evenepoel rücken.
Vor allem, weil der Überflieger vom Team UAE Emirates einen wichtigen Mann bereits verloren hat. Pogacars spanischer Teamkollege Juan Ayuso musste im Rahmen des 13. Teilstücks aufgeben, Medienberichten zufolge war er vor dem Start positiv auf Corona getestet worden. "Es ist ein Rückschlag", sagte Pogacar nach dem Aus Ayusos: "Er war einer der Fahrer, bei dem ich mir vor der Tour dachte, dass er zum Schlüssel in den Bergen werden könnte."
Bericht: "Lose Anfrage" für Bayern-Profi mit ungewisser Aussicht
Mit Leroy Sané, Serge Gnabry, Kingsley Coman oder Neuverpflichtung Michael Olise tummeln sich derzeit viele Flügelspieler im Kader des deutschen Rekordmeisters. Dass Bryan Zaragoza und Mathys Tel viel Spielzeit beim FC Bayern erhalten, ist somit keinesfalls sicher. Das Duo will sich aber wohl dennoch unter dem neuen Cheftrainer Vincent Kompany beweisen.
Zaragoza liegen Sky zufolge "lose Anfragen" vor. Der 22-Jährige war im Winter vom FC Granada an die Säbener Straße gewechselt. Der Spanier erhielt unter Kompany-Vorgänger Thomas Tuchel allerdings lediglich 171 Minuten Einsatzzeit. Laut dem TV-Sender schließen die Verantwortlichen des FC Bayern ein Leih-Geschäft gegen Ende der Transferperiode aber noch nicht kategorisch aus.
Tel steht dagegen schon seit zwei Jahren im Kader des FC Bayern. Der 19-Jährige deutete seitdem sein großes Potenzial immer wieder an. Für einen Stammplatz reichte es für den Franzosen aber noch nicht. In der kommenden Saison dürfte im Angriff erneut kein Weg an Harry Kane vorbeiführen. Tel ist in der Offensive jedoch flexibel einsetzbar.
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NRW meldet 86 Polizeieinsätze wegen Drohnen bei EM-Spielen
Während der EM-Spiele in Nordrhein-Westfalen hat es 86 Polizeieinsätze wegen Drohnen an den Stadien gegeben. Das ergab eine dpa-Umfrage bei den zuständigen Polizeibehörden. In vielen Fällen erwischte man die Piloten. In keinem der Fälle gab es laut Polizei einen terroristischen Hintergrund.
Vielmehr waren es Privatpersonen, die ihre Fluggeräte trotz Verbots nahe den Stadien hatten steigen lassen. Spitzenreiter war Dortmund. Dort wurden während der EM laut einer Polizeisprecherin "49 Drohnen in der Nähe des Veranstaltungsbereiches detektiert beziehungsweise entdeckt". Kein Gerät habe es bis über das Stadion geschafft: "Dafür wurden teilweise anlassbezogene Maßnahmen durch die Drohnenabwehr eingeleitet." 13 Piloten wurden erwischt.
In Köln stellten die Einsatzkräfte laut einem Sprecher an den fünf Spieltagen 21 Drohnen fest. In Gelsenkirchen machte die Polizei zehn Drohnen im Umfeld des Stadions aus. In Düsseldorf gab es nach Angaben der Polizei lediglich sechs Einsätze wegen Drohnen. Alle seien abgefangen worden. Vor dem Turnier hatte NRW-Innenminister Herbert Reul bereits angekündigt, dass die Polizei "mit modernster Drohnenabwehrtechnik" an jedem EM-Stadion im Einsatz sein werde. Ein bundesweit abgestimmtes Konzept zur Abwehr sei in NRW entwickelt worden.
Lauf-Superstar knackt Europarekord - und kommt Weltrekord nah wie nie
Der norwegische Spitzenläufer Jakob Ingebrigtsen hat die nächste Bestmarke über 1500 Meter aufgestellt und nähert sich kurz vor den Olympischen Spielen dem Weltrekord an. Beim Meeting der Diamond League in Monaco verbesserte der 23-Jährige seine eigene europäische Bestzeit auf 3:26,73 Minuten und lag damit weniger als eine Sekunde über dem Weltrekord des Marokkaners Hicham El Guerrouj aus dem Jahr 1998 (3:26,00).
"Das ist außergewöhnlich", sagte Ingebrigtsen nach seinem Lauf: "Wenn du tolle Ergebnisse erzielst, ist es leichter, Selbstvertrauen für deine kommenden Wettkämpfe aufzubauen." Vor einem Monat hatte er bei der EM in Rom mit einem Wettkampfrekord den Titel über 1500 Meter gewonnen, zuvor hatte er schon über 5000 Meter triumphiert.
In Monaco gewann der Star-Läufer vor dem Duo Timotheus Cheruiyot (3:28:71) und Brian Komen (3:28,80) aus Kenia. Seine Bestleistung von 3:27,14 pulverisierte der Olympiasieger von 2021 und sammelte noch einmal ordentlich Selbstvertrauen für Olympia in Paris.
Hrubesch zählt DFB-Frauen an
Bundestrainer Horst Hrubesch hat seine DFB-Frauen nach der 0:3-Niederlage gegen Island in der Olympia-Vorbereitung ermahnt. "Vielleicht war es der richtige Warnschuss zur richtigen Zeit. Wenn wir nicht 100 Prozent auf die Platte bringen, wird es für uns gegen jeden Gegner schwer", sagte der 73-Jährige. Die Leistung sei "einfach schlecht" gewesen. Sportliche Auswirkungen hatte die Niederlage in Reykjavik nicht. Deutschland ist bereits für die Europameisterschaft 2025 in der Schweiz qualifiziert.
Hrubesch richtete den Blick 13 Tage vor dem Olympia-Auftakt in Marseille gegen Australien (25. Juli) nach vorne: "Wir sind ganz klar in der Verpflichtung, das beim nächsten Spiel komplett zu verändern - und in Richtung Olympia natürlich auch."
Schon am Dienstag gibt es die Chance zur Wiedergutmachung. "In Hannover erwarten uns 35.000 bis 40.000 Zuschauer", sagte Hrubesch im Hinblick auf die Partie gegen Österreich (19 Uhr/ARD und im Liveticker bei ntv.de): "Wir werden da ein anderes Gesicht zeigen."




