"Ungerechtigkeit": Algerien reicht wegen Messi Beschwerde ein
Der algerische Fußballverband hat nach der nicht gegebenen Roten Karte gegen Lionel Messi Beschwerde bei der FIFA "wegen unfairer Schiedsrichterentscheidungen" eingereicht. Das teilte eine Quelle des Verbandes der Nachrichtenagentur AFP mit. Beim 3:0 des Titelverteidigers zum WM-Auftakt hatte der argentinische Superstar in der 31. Minute Algeriens Kapitän Aissa Mandi mit offener Sohle an der Wade erwischt, durfte aber weiterspielen.
Zum Zeitpunkt des Fouls hatte Messi seine Mannschaft schon in Führung geschossen. Im weiteren Verlauf der Begegnung zog er mit seinen zwei weiteren Treffern in der Liste der Rekordtorjäger bei Weltmeisterschaften mit Miroslav Klose gleich (je 16 Tore).
Schiri-Experte: Hier hätte Messi Rot sehen müssen

"Die Beschwerde betrifft in erster Linie Messis Tackling, das nach allgemeiner Meinung eine Rote Karte verdient hätte. Außerdem gab es zwei Vorfälle mit Ellbogenstößen. Beide hätten einen Platzverweis rechtfertigt", sagte die Quelle des Verbandes: "Wir sagen nicht, dass die argentinische Mannschaft nicht stark war, aber wir können angesichts von Ungerechtigkeiten nicht schweigen. Es gab drei Vorfälle, die glasklar waren, und der VAR hat nicht eingegriffen."
Für ihn sei es "eine Rote Karte", hatte auch der Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich nach dem Spiel bei MagentaTV gesagt.
Superstar im "Homeoffice": Brasiliens Präsident spottet über Neymar
Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat mit einem scherzhaften Kommentar über Fußballstar Neymar für Aufmerksamkeit gesorgt. "Neymar ist der erste Spieler der Welt, der in die Nationalmannschaft berufen wird, um im Homeoffice zu arbeiten", witzelte der Staatschef am Freitag bei einer Veranstaltung in einem Krankenhaus in Belo Horizonte über den derzeit verletzten Offensivspieler, der bei der Weltmeisterschaft noch nicht zum Einsatz gekommen ist.
Neymar (34), der wegen einer Wadenverletzung pausiert, verpasst auch das Spiel gegen Haiti am Samstag (2.30 Uhr MESZ/ARD, MagentaTV und im Liveticker auf ntv.de) in Philadelphia. "Neymar? Er spielt ja nicht einmal!", sagte Lula, als ein Junge den Namen des Angreifers erwähnte.
Der Rekordtorschütze der Selecao (79 Treffer) hatte beim enttäuschenden 1:1 zum Auftakt gegen Marokko ebenfalls gefehlt und das Spiel nur von der Bank aus verfolgt. Am Mittwoch hatte er zumindest das Aufwärmprogramm wieder zusammen mit seinen Teamkollegen auf dem Platz absolviert. Danach trainierte er wieder etwas abseits der Mannschaft.
Ewiger Tenniskrimi: Deutschem Profi gelingt Rasen-Überraschung
Tennisprofi Daniel Altmaier hat beim ATP-Turnier in Halle/Westfalen seinen überraschenden Siegeszug fortgesetzt und ist Alexander Zverev ins Halbfinale gefolgt. Der 27-Jährige aus Kempen setzte sich gegen den Russen Daniil Medwedew, Halle-Finalist von 2022 und 2025, nach 2:45 Stunden Spielzeit 6:4, 6:7 (6:8), 6:4 durch.
Altmaier steht erstmal seit Juli 2021 in Kitzbühel in einem Halbfinale auf der ATP-Tour. Die Vorschlussrunde hatte er zuvor in Halle noch nie erreicht. Im Duell um das Endspiel bei den Terra Wortmann Open trifft der Deutsche am Samstag auf den kanadischen Weltranglistenvierten Félix Auger-Aliassime, gegen den er bei den French Open nach fünf Sätzen in der ersten Runde gescheitert war, oder den US-Amerikaner Frances Tiafoe.
Schlechte Nachrichten: USA müssen auf Starspieler verzichten
Co-Gastgeber USA muss in seinem wichtigen zweiten WM-Gruppenspiel auf Starspieler Christian Pulisic verzichten. Das bestätigte Nationaltrainer Mauricio Pochettino vor der Partie gegen Australien (21 Uhr MESZ/ARD, MagentaTV und im Liveticker auf ntv.de) in Seattle gegenüber Fox Sports. Pulisic stehe aufgrund seiner Wadenprobleme demnach "nicht zur Verfügung", mache aber "gute" Fortschritte, betonte der Argentinier: "Ich hoffe, dass er sobald wie möglich wieder bereit ist."
Pulisic war beim Auftaktspiel der Amerikaner gegen Paraguay (4:1) in der Halbzeitpause wegen Problemen mit der linken Wade ausgewechselt worden. Zwei Tage zuvor hatte er dort bereits einen Schlag abbekommen. Im Trainingscamp der USA in Irvine südlich von Los Angeles absolvierte der 27-Jährige zuletzt nur individuelle Einheiten.
"Sie dürfen mir glauben": Musiala pfeift auf Experten-Meinungen
Nationalspieler Jamal Musiala blendet die Nebengeräusche bei der Fußball-WM komplett aus. "Sie dürfen mir glauben: Ich sehe und lese davon nichts, was Experten sagen", berichtete der 23-Jährige in der "Bild"-Zeitung.
Er könne sich "auch so gut vorstellen, was gesagt wird, ich bin ja nun schon eine Weile im Fußballgeschäft. Aber ich bleibe bewusst lieber weg von diesen Dingen, die über mich gesagt oder geschrieben werden. Ich fokussiere mich nur auf mich."
Warum? "Für mich ist das Wichtigste, dass mein Kopf immer frei ist. Nur dann kann ich mich auf dem Platz frisch fühlen." Was dort für ihn wichtig sei, sage ihm Bundestrainer Julian Nagelsmann, da brauche es keinen Experten-Rat.
Dass sein früherer Mitspieler Thomas Müller wie dessen Experten-Kollege Jürgen Klopp vor dem WM-Auftakt gegen Curacao (7:1) vorgeschlagen hatte, lieber Deniz Undav als Musiala in die deutsche Startelf zu stellen, hat der Münchner trotzdem mitbekommen. Müller habe ihm eine Nachricht geschickt, sagte Musiala, "und viel Glück gewünscht. Er gibt mir auch manchmal Tipps, aber das machen wir nur, wenn wir uns persönlich sehen."
"Nicht der richtige Zeitpunkt": Spaniens Hoffnungsträger bremst Hoffnungen aus
Nach dem peinlichen 0:0 zum WM-Auftakt gegen Kap Verde steht Europameister Spanien am zweiten Gruppenspieltag gegen Saudi-Arabien (Sonntag, 18 Uhr, live bei MagentaTV und im ntv.de-Liveticker) schon unter Druck. Die Hoffnungen der Spanier ruhen auf Superstar Lamine Yamal. Gegen Saudi-Arabien müsse "die Stunde von Lamine Yamal" schlagen, forderte etwa die Zeitung "Marca": "Spanien braucht seinen Star, damit er bei einer Weltmeisterschaft, bei der die Stars von Beginn an glänzen, nun sein Können unter Beweis stellt."
Weil der 18-Jährige vom FC Barcelona gerade erst eine Oberschenkelverletzung überstanden hat, war er gegen Kap Verde lediglich nach 71 Minuten ins Spiel gekommen. Einige gute Dribblings reichten angesichts der spanischen Offensivschwäche schon, damit vor Saudi-Arabien nun die Forderungen nach einem Startelfeinsatz lauter werden. Aber: Yamal selbst hält sich noch nicht fit genug für die volle Spielzeit. "Es ist noch zu früh, und es ist nicht nötig. Ich befinde mich gerade in der Eingewöhnungsphase, und es ist nicht der richtige Zeitpunkt für ein komplettes Spiel", sagte er dem Sender TVE
Uni geht vor: Public Viewing in der Türkei verboten
Ruhe bitte, die Uni geht vor: Das türkische Innenministerium hat für Samstag landesweit Großbildübertragungen des richtungsweisenden WM-Duells gegen Paraguay unter freiem Himmel untersagt. Hintergrund ist die zeitgleich stattfindende landesweite Hochschulzugangsprüfung YKS. Lärm und mögliche Verkehrsprobleme sollen minimiert werden, um die Kandidaten nicht zu beeinträchtigen. Die Gouverneure der Provinzen wurden daher angewiesen, keine Leinwände für die Partie am Samstagmorgen (6 Uhr in der Türkei) zu genehmigen.
Mehrere Kommunen hatten im Vorfeld geplant, das Spiel auf großen Leinwänden zu zeigen. Nach der ministeriellen Direktive wurden diese Vorhaben jedoch wieder abgesagt. Die Behörden verwiesen darauf, dass insbesondere die frühe Anstoßzeit ein erhöhtes Risiko für Störungen durch Menschenansammlungen berge. Die am Samstagmorgen beginnende YKS zählt zu den wichtigsten Prüfungen des Landes und wird jährlich von Hunderttausenden absolviert.
Die Auftaktpleite gegen Australien (0:2) hatten in der Türkei vielerorts große Menschenmengen auf öffentlichen Plätzen, Parks und sogar in einem antiken Amphitheater in der Provinz Antalya verfolgt. Nach der Niederlage steht die Auswahl bereits unter Druck, will sie in einer Gruppe mit Gastgeber USA noch die K.o.-Runde erreichen.
Elfenbeinküste im Check: D-Züge rollen auf DFB-Elf zu
Nach kurzem Straucheln gerät der WM-Auftakt gegen Curacao für Deutschland zum lockeren Schützenfest. Nun aber kommt mit der Elfenbeinküste ein Gegner von ganz anderem Format. In seinen Reihen trumpft einer der besten Spieler der Bundesliga groß auf - doch er ist nicht die einzige Waffe der Westafrikaner.
Expertin warnt FC Bayern vor Verlust von Olise
Klub-Patron Uli Hoeneß hat kategorisch ausgeschlossen, dass Starspieler Michael Olise den FC Bayern verlässt - obwohl Real Madrid laut Berichten bereit sein soll, den Geldkoffer ganz weit auf zu machen (von 150 bis 200 Millionen Euro war die Rede). Geht es nach MagentaTV-Expertin Julia Simic sollten sich die Münchner aber nicht zu sicher sein und noch diesen Sommer für mögliche Angebote der Königlichen wappnen.
"Es ist total verständlich, dass große Klubs Olise auf dem Radar haben. Deshalb ist es verständlich, dass da was kommt und wahrscheinlich auch über die WM hinaus noch kommen wird, in Bezug auf Angebote", sagte Simic bei Sport1. "Wenn Uli Hoeneß den Riegel so vorschiebt, ist es, glaube ich, eher so ein erster Impuls, ohne dass es ganz final sein muss. Weil am Ende gehören immer drei Parteien dazu. Die Entscheidungsmacht liegt eben auch beim Spieler."
Unglaublicher Olise-Pass leitet Mbappé-Tor ein

Simic verwies dabei auf den Fall von Olises französischem Nationalmannschaftskollegen Ousmane Dembélé. "Der hat sich damals aus Dortmund mehr oder weniger rausgestreikt. Mittlerweile hat der Spieler eine unheimliche Macht. Und wenn er irgendwann das Gefühl hat, im Laufe der nächsten zwei, drei, vier, fünf Wochen, er muss wechseln, dann schaffen es die Spieler häufig auch, sich aus diesen Vertragssituationen rauszulösen. Dann wird man bestimmt auch eine sehr hohe Ablösesumme aufrufen können", sagte die Co-Trainerin der Schweizer Nationalmannschaft. So sehr der FC Bayern finanziell auch profitieren könne, gelte es, "unbedingt zu versuchen, ihn zu halten. Vielleicht zum Beispiel über eine Vertragserneuerung." Olises Vertrag in München läuft bis 2029.
"Alles ist extrem, alles ist gewaltig. Auch das Wetter"
Die deutsche Nationalmannschaft reist nicht nur aus Winston-Salem nach Toronto, sondern auch aus der Hitze im US-Bundesstaat North Carolina in die angenehme Milde nach Toronto. "Anfang der Woche war es hier sogar noch ganz angenehm, 25 bis 27 Grad. Am Mittwoch war es brutal, 32 bis 33 Grad, am Donnerstag dann unfassbar schwül", berichtet ntv-Reporter Sebastian Schneider in der heutigen Podcastfolge von "ntv Sport" aus dem deutschen WM-Basislager. "Das sind eben die USA. Das heißt, alles ist extrem, alles ist groß, alles ist gewaltig. So ist es auch beim Wetter."
In Toronto erwarten die deutsche Mannschaft dagegen deutlich angenehmere Temperaturen um die 20 Grad. Das zweite Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste wird am Samstagabend um 16 Uhr Ortszeit (22 Uhr MESZ) angepffifen.
Ungeachtet der klimatischen Bedingungen wartet auf Deutschland in jedem Fall ein deutlich stärkerer Gegner als Curaçao: Die Elfenbeinküste feierte am ersten Spieltag einen späten 1:0-Sieg gegen Ecuador. Gelingt Deutschland der perfekte Sechs-Punkte-Start, wäre das vor allem mit Blick auf die Weltmeister-Ambitionen ein gutes Omen: Nach Siegen im ersten WM-Spiel hat das DFB-Team erst in vier von zwölf Fällen auch die zweite Partie gewonnen, darunter aber die Weltmeister-Jahre 1974 und 1990.
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Gerücht: Real Madrid hat Auge auf Freiburg-Star
Geht es nach Thomas Müller, sollte der FC Bayern unbedingt in Betracht ziehen, Johan Manzambi vom SC Freiburg zu verpflichten. Womöglich ist Real Madrid aber schneller als die Münchner. Wie das Portal "fichajes.net" berichtet, ist Real Madrid an einer Verpflichtung Manzambis interessiert. Klub-Präsident Florentino Pérez sähe in dem zentralen Mittelfeldspieler "eine ideale Ergänzung für das Santiago Bernabéu, sowohl kurz- als auch langfristig", heißt es. Trainer José Mourinho soll ebenfalls vom 20-Jährigen angetan sein.
Müller sieht Schweizer Joker als Bayern-Kandidat

Manzambi brillierte bei der Fußball-WM am Donnerstag mit einem Doppelpack gegen Bosnien-Herzegowina (4:1). "Er ist für mich einer - und jetzt können wir auch mal eine Schlagzeile machen - den sich auch der FC Bayern mal genauer anschauen sollte", sagte Bayern-Ikone Müller danach bei MagentaTV.
Kurioser Spielverlauf: Herbe Enttäuschung für deutsche Tennis-Spielerin
In der Vorbereitung auf Wimbledon hat Tennisspielerin Tatjana Maria beim WTA-Turnier in Nottingham den Sprung ins Halbfinale verpasst. Nach einem ungewöhnlichen Spielverlauf zog die 38 Jahre alte Schwäbin im Viertelfinale gegen die favorisierte Tschechin Marie Bouzkova mit 5:7, 0:6 den Kürzeren.
Gegen die Nummer vier der Setzliste lag Maria schnell mit 0:4 hinten, drehte dann aber zwischenzeitlich die Partie und führte dank fünf Spielgewinnen in Serie 5:4. Dies konnte die deutsche Tennisspielerin aber nicht nutzen, um den ersten Durchgang für sich zu entscheiden. Sie verlor neun Spiele nacheinander - und nach dem Satzverlust ging das Match deutlich an die Kontrahentin.
Für Maria sind die Turnier-Wochen auf Rasen eine wichtige Saison-Phase. Nach ihrem Titel-Coup im Londoner Queen's Club vor einem Jahr schied sie dort in der vergangenen Woche im Achtelfinale aus und rutschte dadurch in der Weltrangliste deutlich von Platz 52 auf 117 ab. In der kommenden Woche tritt Maria noch in Eastbourne an, ehe am 29. Juni der Rasenklassiker in Wimbledon losgeht.
Wie Haaland und Co.: Norwegens Parlament macht Ruder-Jubel
Die norwegischen Fußball-Fans haben einen besonderen Gemeinschaftsjubel mit zur WM gebracht. Bei Spielen von Haaland und Co. wird auf den Tribünen gemeinschaftlich "gerudert". Videos der Choreografien auch abseits der Spiele gehen viral. Jetzt erfasst das Ruder-Fieber auch Norwegens Parlament.
"Ro! Ro! Ro!" - Ganzes Parlament macht viralen WM-Jubel

Kritik an Harry Kanes Anlauf: "Das sollte verboten werden!"
Superstar Harry Kane vom FC Bayern erzielte eins seiner beiden Tore bei Englands WM-Auftaktsieg gegen Kroatien im zweiten Versuch per Elfmeter. Die Ausführung des Strafstoßes stößt bei Ex-Profi Kevin-Prince Boateng auf Kritik. Im Fokus des 39-Jährigen: Kanes verzögerter Anlauf, mit dem er Kroatiens Torhüter Dominik Livakovic irritierte, im ersten Versuch von der Linie lockte und so nach seinem Fehlschuss bei der ersten Ausführung noch eine zweite Chance erhielt. "Das sollte verboten werden!", forderte Boateng im Rahmen der WM-Berichterstattung beim US-Sender "CBS".
Klar ist: Gegen die aktuell gültigen Regeln verstößt Kanes Elfmeter-"Trick" nicht. Ein abruptes Abstoppen während der Ausführung ist zwar verboten. Solange ein flüssiger Bewegungsablauf erkennbar ist, ist ein Verlangsamen des Anlaufs aber nicht irregulär - ein Nachteil für die Torhüter, welchen versierte Elferschützen wie Kane und Co. gnadenlos ausnutzen können.
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Dass der 32-Jährige gegen Livakovic bewusst auf diese Taktik setzte, offenbarte er nach der Partie selbst. Beim Videostudium des kroatischen Keepers im Vorfeld sei ihm aufgefallen, "dass er gerne früh herausläuft", schilderte Kane. "Daher wusste ich, dass die Chance bestand, dass er bei einem verzögerten Anlauf von der Linie abkommen würde."
Trotz Bruch: Thomas Müller kann Rot "nicht ganz nachvollziehen"
Das Foul am Kanadier Ismael Koné beim 6:0-Sieg gegen Katar, bei dem er sich mutmaßlich den Unterschenkel gebrochen hat, hat eine Diskussion über die Schiedsrichterlinie bei der Fußball-WM entfacht. "Man muss den Spielern Grenzen setzen. Es ist nicht immer Absicht. Es ist meistens Fahrlässigkeit. Aber man muss manchmal eben präventiv agieren. Hier waren die FIFA und Pierluigi Collina zu nachsichtig", sagte Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe der "Bild" in Richtung des Chefs der Schiedsrichterkommission.
Seit Collinas Amtsantritt 2017 habe es bei Weltmeisterschaften nur wenige Rote Karten gegeben, sagte Gräfe und verwies auf einige Platzverweise nach Notbremsen und Handspielen sowie einen nach einer Tätlichkeit, aber keinen für ein brutales oder ernsthaftes Foulspiel. "Wenn dermaßen gesundheitsgefährdend agiert wird, von hinten auf die Wade getreten wird, in den Achillessehnenbereich, auf Kniehöhe oder noch höher, mit den Stollen - dann muss es zum Schutz aller Rote Karten geben", sagte Gräfe
"Alle konnten hören, wie die Knochen brechen"

Nicht alle Experten sahen den Platzverweis jedoch als zwingend an. "Die Rote Karte können wir nicht ganz nachvollziehen, weil es nach einer sehr unglücklichen Verletzung aussieht, auch wenn sie sehr schwer wiegt. Ich sehe da maximal ein normales Foul, weder Gelb noch Rot", sagte MagentaTV-Experte Thomas Müller. Auch sein Kollege Mats Hummels sprach von einem "08/15-Foul", das "sehr unglücklich ausging".
Sandro Wagner winkt Job in der Premier League
Gut ein halbes Jahr nach seinem Abgang beim FC Augsburg könnte Sandro Wagner eine neue Trainerstelle übernehmen - und zwar in der stärksten Fußball-Liga der Welt. Laut "Sky" hat Premier-League-Aufsteiger Ipswich Town ein Auge auf den 38-Jährigen geworfen. Dort könnte Wagner die Nachfolge von Kieran McKenna antreten. Der Aufstiegscoach hatte sein Amt vor einigen Tagen aus persönlichen Gründen niedergelegt.
Wie wahrscheinlich ein Wagner-Engagement in Ipswich ist, geht aus dem Bericht nicht hervor. Es heißt allerdings, grundsätzlich sei der frühere Assistent von Bundestrainer Julian Nagelsmann bereit, einen neuen Trainerjob anzutreten. Wagner habe demnach in den zurückliegenden Monaten an seinen Stärken, aber auch seinen Schwächen gearbeitet. Auch Gespräche mit Klubs aus dem In- und Ausland habe der Ex-Profi geführt. Demnach wolle Wagner einen Kader übernehmen, der vom Spielermaterial her zu seiner Fußballphilosophie passt.
FC Liverpool scheitert mit Mega-Angebot für Diomande
Fußball-Bundesligist RB Leipzig soll eine 100-Millionen-Euro-Offerte des FC Liverpool für Stürmerstar Yan Diomande abgelehnt haben. Das berichtet der Bezahlsender Sky. Demnach hätten die Reds den Sachsen 90 Millionen Euro plus 10 Millionen Euro Boni geboten. Diomande, der gegenwärtig mit der Nationalmannschaft der Elfenbeinküste das WM-Turnier spielt und am Samstag in Toronto auf das DFB-Team trifft, hat bei den Sachsen einen Vertrag bis 2030, der keine Ausstiegsklausel enthält.
Der 19-jährige Diomande war die Entdeckung der vergangenen Bundesliga-Saison. RB hatte das Talent für 20 Millionen Euro vom spanischen Zweitligisten CD Leganes verpflichtet. Durch seine Leistungen wurden schnell die europäischen Top-Klubs aufmerksam und es kamen immer wieder Gerüchte auf, dass der Ivorer schon nach der ersten Saison die Bundesliga wieder verlassen könnte. Zumal Diomande keinen Hehl daraus macht, dass Klubs wie Liverpool und Champions League-Sieger Paris Saint-Germain zu seinen Lieblingsmannschaften zählen.
Leipzigs Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer hatte dem aber konsequent eine Absage erteilt. Vielmehr möchte RB Diomande gern in der Champions League für sich spielen lassen und zu besseren Bezügen mit ihm vorzeitig verlängern. Ob RB bei Angeboten jenseits der 120 Millionen-Marke schwach wird, muss abgewartet werden. Zunächst soll der Shooting-Star durch seine WM-Auftritte seinen Marktwert weiter steigern.
Michael Olise sorgt mit Instagram-Aktion für Aufsehen
Mit einem Kahlschlag bei Instagram hat Frankreichs WM-Star Michael Olise die Gerüchte um einen möglichen Abgang vom FC Bayern angeheizt. Olise löschte in seinem Account in dem sozialen Netzwerk alle Fotos, also auch diejenigen, die mit dem FC Bayern in Verbindung stehen. Zu sehen ist dort derzeit nur eine Bilderstrecke von Frankreichs 3:1-Auftaktsieg bei der Endrunde gegen Senegal.
Spannend: 2023 während seiner Zeit bei Premier-League-Klub Crystal Palace hatte Olise sein Instagram-Profil auch schon einmal komplett geleert. Rund ein Jahr später folgte der Wechsel zum FC Bayern. Dort ist Olise zwar vertraglich noch bis 2029 gebunden (und das ohne Ausstiegsklausel). Die Spekulationen, er könne den deutschen Rekordmeister vorher verlassen, reißen allerdings nicht ab.
Großes Interesse an dem 24 Jahre alten Flügelstürmer soll bei Real Madrid bestehen. Zuletzt hieß es in Medien gar, die Königlichen könnten mit einer Ablöse-Offerte für Olise in Weltrekord-Dimensionen vorstoßen.
Horrorfoul bei WM: "Alle konnten hören, wie die Knochen brechen"
Kanadas Ismael Koné wird im WM-Spiel gegen Katar rüde gefoult und muss verletzt per Trage vom Platz. Nationaltrainer Jesse Marsch spricht über die Verletzung und sein Unverständnis gegenüber der katarischen Bank.
"Alle konnten hören, wie die Knochen brechen"

Ole Werner reagiert auf Rauswurf bei RB Leipzig
Einen Tag nach dem Rauswurf bei RB Leipzig hat sich Trainer Ole Werner mit Worten des Dankes und ohne Groll öffentlich gemeldet. An seine ehemaligen Spieler gerichtet schrieb der 38-Jährige auf der Plattform LinkedIn: "Eure Professionalität und Leidenschaft haben uns auch durch schwierige Phasen getragen. Ihr seid im wahrsten Sinne ein Team! Ich habe jeden Moment mit euch genossen, es war mir eine Ehre!" Werner musste beim sächsischen Fußball-Bundesligisten nach nur einer Saison schon wieder gehen - und das, obwohl er als Tabellendritter die Champions League erreicht hatte.
Der Coach schrieb von einem Jahr, "auf das ich sehr positiv zurückblicke". Sein Auftrag sei gewesen, RB in den Europapokal zurückzuführen, das Auftreten der Mannschaft zu verändern und eine nachhaltige Hierarchie in der Kabine zu formen. "Viele Veränderungen wurden vorgenommen. Ein Jahr später können wir festhalten, dass wir es gemeinsam geschafft haben, diesen Auftrag zu erfüllen. Vieles von dem Erreichten fühlt sich heute selbstverständlich an. Vor einem Jahr gab es viele, die uns das nicht zugetraut hätten. Der Verein ist wieder auf Kurs!"
Ganzes Stadion brüllt: Der größte Gänsehaut-Moment der WM
Vor dem vorentscheidenden Duell um den Gruppensieg stimmen sich Mannschaft und Fans der Mexikaner im WM-Heimspiel gemeinsam ein. Während der Hymne sorgen sie für eine Gänsehaut-Atmosphäre - denn das ganze Stadion brüllt leidenschaftlich mit.
Ganzes Stadion brüllt: Mexiko-Fans sorgen für Gänsehaut

Katarer verletzt Kanadier schwer, Übeltäter reagiert geschockt
Schrecksekunde für Kanada: Im zweiten WM-Spiel des Co-Gastgebers gegen Katar kommt es nach der Halbzeitpause zu einem rüden Foul von Madibo an Ismael Koné. Das Team von Trainer Jesse Marsch muss nun um seinen Mittelfeldmann zittern.
Gegner verletzt Kanadier schwer, Übeltäter reagiert geschockt

Hunderte stürmen auf gigantisches Fanfest in Mexiko
Hunderte Fußball-Anhänger sind vor dem WM-Spiel zwischen Mexiko und Südkorea auf das Gelände beim bereits überfüllten Fanfest in der westmexikanischen Stadt Guadalajara gestürmt. Nachdem sie einen Zugang aufgebrochen hatten, wurden sie Berichten örtlicher Medien zufolge von der Polizei gestoppt. Mögliche Verletzte und Festnahmen wurden zunächst nicht gemeldet.
Das Fanfest im historischen Zentrum der Stadt habe seine Kapazitätsgrenze von mehr als 50.000 Menschen erreicht, teilte der Zivilschutz mit. Die Behörden riefen die Fans dazu auf, das Spiel an einem der anderen vorgesehenen Orte oder in Restaurants und Bars zu verfolgen. "Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe bei der Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit aller", hieß es vom Zivilschutz bei X.
Auch in Mexiko-Stadt versammelten sich trotz zwischenzeitlichen Regens Tausende Fans auf den Straßen, um die Partie gemeinsam auf dem riesigen Zócalo-Platz und an elf weiteren Orten mit Großbildschirmen im historischen Zentrum zu verfolgen. Gleichzeitig demonstrierten Angehörige der rund 130.000 Menschen, die im Land vermisst werden, in der mexikanischen Hauptstadt und in Guadalajara friedlich.
Kane und Tuchel wechseln spontan die Sportart
Nach dem fulminanten Start in die Fußball-WM mit dem 4:2 gegen Kroatien hat Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel auch beim Baseball eine gute Figur abgegeben. Beim Heimspiel der Kansas City Royals gegen die St. Louis Cardinals durfte der 52-Jährige den ersten Wurf ausführen.
In einem weiß-blauen Royals-Trikot mit der Nummer 26 und seinem Namen wusste Tuchel durchaus zu überzeugen. Englands Kapitän Harry Kane klatschte begeistert mit seinem Coach ab. "Großartiger Erholungstag mit den Jungs beim Baseball", schrieb der Bayern-Torjäger bei X. "Ich würde es eines Tages liebend gerne einmal mit dem Schlagen versuchen."
Während Kane und der Rest der Stammspieler am Tag nach dem ersten Sieg entspannen konnten, stand für die Ersatzspieler ein kurzes Testspiel gegen die US-Amateure von Sporting KC im Trainingscamp Swope Soccer Village an. Beim 5:1 über zweimal 25 Minuten erzielte Ivan Toney drei Treffer.
Marokko-Coach äußert sich zu kolportiertem Bayern-Neuzugang
Marokkos Nationaltrainer Mohamed Ouahbi würde den offenbar bevorstehenden Wechsel von Ismael Saibari zum deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern begrüßen. "Ich freue mich sehr, wenn Vertreter Marokkos in großen Vereinen spielen können. Bayern München gehört selbstverständlich dazu", sagte Ouahbi vor dem zweiten WM-Gruppenspiel gegen Schottland (Samstag, 0 Uhr MESZ/MagentaTV und bei ntv.de im Liveticker).
Der 25 Jahre alte Offensivspieler vom niederländischen Meister PSV Eindhoven, der laut Medienberichten rund 55 Millionen Euro inklusive Boni kosten soll, hatte beim 1:1 der Marokkaner zum Auftakt gegen Brasilien getroffen. Am Dienstag soll bereits in den USA der Medizincheck stattgefunden haben.
Dass Saibari aufgrund des Transfers abgelenkt sein könnte, befürchtet Ouahbi nicht. "Er versteht, dass die Priorität im Moment auf Marokko liegt und wir sind sehr gelassen. Es wird ein großartiger Verein werden, und wir wollen, dass unsere Spieler in den besten Klubs vertreten sind", sagte der 49-Jährige bei der Pressekonferenz in Foxborough.
Thomas Müller hat Verstärkung für den FC Bayern im Blick
Den Schweizer Nationalspieler Johan Manzambi sollte sich der FC Bayern München genauer anschauen, findet Thomas Müller - und das nicht nur wegen der beiden Tore gegen Bosnien-Herzegowina. "Er ist insgesamt ein guter Spieler. Wir haben ihn schon länger auf der Liste", sagte Müller in seiner Funktion als TV-Experte für Magenta. "Das ist für mich einer - und jetzt können wir eine Schlagzeile machen - den auch der FC Bayern anschauen sollte", sagte Müller über den Mittelfeldspieler des SC Freiburg.
Manzambi war beim 4:1 der Schweiz in der 72. Minute eingewechselt worden und hatte in der 74. Minute das 1:0 erzielt. In der 90. Minute traf der 20-Jährige dann auch noch zum 3:0.
"Ich hab sein Alter nicht genau drauf. Aber man spürt die Flexibilität. Man spürt auch diese Unbekümmertheit. Gleichzeitig sieht man in seinen Aktionen schon eine gewisse Reife, in der Entscheidungsfindung, Arbeitsmoral", sagte Müller. "Er ist jetzt in Freiburg in einem Team, in dem wirklich geschuftet wird. Ich finde seine Entwicklung sehr, sehr gut."
Müller sieht Schweizer Joker als Bayern-Kandidat

WM-Trainer wettert gegen futuristische WM-Arena
Südafrikas Trainer Hugo Broos kann mit dem futuristischen WM-Stadion von Atlanta nichts anfangen. "Wenn ich ehrlich sein darf: Das ist kein Fußballstadion", sagte der Belgier. "Es ist fantastisch, aber nur der Rasen ist Fußball. Der ganze Rest nicht. Es ist eine Halle. Ich fühle die Atmosphäre nicht." Das Stadion verfügt über ein bewegliches Dach, das während der WM geschlossen bleibt. Grund dafür ist das Klima im US-Bundesstaat Georgia, das im Sommer von hohen Temperaturen, hoher Luftfeuchtigkeit und starken Regenfällen geprägt ist. Durch ein konstant geschlossenes Dach soll die Temperatur in dem Stadion besser kontrolliert sowie der Zustand des Rasens erhalten werden.
Broos betonte, das Stadion sei "für Fans fantastisch, weil sie alles sehen." Er selbst bevorzuge klassische Stadien. "Wenn ich das mit dem Aztekenstadion vergleiche - das ist ein Stadion", sagte der 74-Jährige. In der legendären Arena in Mexiko-Stadt hatte Südafrika das Eröffnungsspiel gegen Co-Gastgeber Mexiko verloren.
Die Stimmung im fast 70.000 Fans fassenden Stadion ist nicht mit der europäischen Atmosphäre vergleichbar. Während des Spiels ist es oft ruhig, Unterhaltungen sind problemlos möglich. Lediglich bei Toren oder großen Chancen wird es etwas lauter.
"Kenne das nicht anders": Xhaka rechnet mit Kritikern ab
Granit Xhaka lief an, traf vom Elfmeterpunkt zum Endstand - und drehte mit einer eindeutigen Jubelgeste ab. Der Schweizer Kapitän bildete mit seiner rechten Hand einen Schnabel und ließ ihn schnattern, "lass sie reden", sollte das wohl heißen. Und kurz nach dem erlösenden 4:1 (0:0) über Bosnien-Herzegowina äußerte sich Xhaka ausführlicher.
"Es gibt immer viel Unruhe über mich, es wird viel geschrieben - das wird von meiner Seite auch ein bisschen provoziert", sagte er: "Vielleicht könnte man auch einfach stolz sein auf einen Spieler, der schon so viele Spiele für die Nationalmannschaft gemacht hat? Aber für mich passt das, für mich zählt es auf dem Platz: Dass die Mannschaft hinter mir steht, dass der Trainer hinter mir steht."
Schweizer Kapitän rechnet mit seinen Kritikern ab

Nach dem äußerst enttäuschenden 1:1 zum WM-Auftakt gegen Katar hatte es Berichte über eine negative Atmosphäre im Schweizer Lager gegeben, im Mittelpunkt: Der Kapitän. Die Boulevardzeitung Blick stützte sich auf "mehrere Quellen", nach denen einige Spieler der Eidgenossen aufgrund der strengen Ansagen des Anführers "verunsichert seien oder sich nicht wohlfühlen im Camp". Laut Blick gehe es gar in eine "toxische Richtung".
Das ist der Weg der Eintracht in die Champions League
Die Fußballerinen von Eintracht Frankfurt müssen in der Qualifikation zur Champions League erst mal gegen AC Omonia Nikosia aus Zypern ran. Dies ergab die Auslosung der UEFA in Nyon. Im Halbfinale des Zweitunden-Miniturniers geht es am 5. August los. In der zweiten Partie treffen Vålerenga IF aus Norwegen und Malmö FF aus Schweden aufeinander.
Der Sieger aus dem Quartett erreicht die dritte Qualifikationsrunde, für die Verlierer und Drittplatzierten geht es im Europa Cup weiter. Dort spielte der hessische Bundesliga-Dritte der abgelaufenen Saison bereits in der vergangenen Spielzeit. Der Spielort für das Miniturnier steht noch nicht fest. Die Eintracht hofft auf den Einzug in die Ligaphase der Königsklasse.
Parreira auf Intensivstation: Brasilien bangt um Weltmeister-Trainer
Brasiliens WM-Ikone Carlos Alberto Parreira ist einen Tag nach der Einlieferung in eine Krankenhaus auf die Intensivstation verlegt worden. Der frühere Weltmeister-Coach leide an einer Lungeninfektion, das teilte das Hospital Samaritano Barra in Rio de Janeiro mit. Der 83-Jährige werde beatmet, sein Zustand sei stabil.
Parreira hatte die Selecao 1994 zum WM-Triumph in den USA geführt. Seit knapp drei Jahren kämpft er gegen das Hodgkin-Lymphom, einen bösartigen Tumor des Lymphsystems. Der Rekordtrainer mit den meisten WM-Teilnahmen machte im Januar 2024 über den Verband CBF seine Erkrankung publik, nachdem er sich bereits vier Monate lang Chemotherapie unterzogen hatte.
Parreira betrat als Konditionstrainer von Mario Zagallo bei Brasiliens Triumph 1970 erstmals die WM-Bühne. Als verantwortlicher Coach betreute er neben der Selecao (1994, 2006) bei Weltmeisterschaften noch Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Südafrika. Beim WM-Turnier 2014 erlebte der damalige Technische Direktor der Selecao das 1:7-Debakel gegen Deutschland als bitteren Karriere-Schlussakt.
Nach WM-Gala: So steht es um Kanes Bayern-Zukunft
Während Harry Kane gerade bei der WM für England auf Torejagd geht, laufen parallel erste Gespräche über seine Zukunft beim FC Bayern. Florian Plettenberg verrät, wie der aktuelle Stand ist.
So steht es um Kanes Bayern-Zukunft

Kehrtwende: DFB-Gegner darf doch einreisen
Die Elfenbeinküste kann im WM-Gruppenspiel gegen Deutschland in Toronto nun doch auf Stürmer Elye Wahi zurückgreifen. Der ivorische Verband teilte am Abend auf X mit, dass sich "die administrative Situation" um den Angreifer "positiv entwickelt" habe. Die Genehmigungen zur Einreise seien erteilt worden, Wahi könne "mit der Delegation der Elefanten nach Kanada reisen".
Der Profi des Bundesligisten Eintracht Frankfurt, der an OGC Nizza ausgeliehen ist, kann damit bei der zweiten WM-Partie am Samstag (22 Uhr/ZDF, MagentaTV und im Liveticker auf ntv.de) in der kanadischen Millionenmetropole gegen die DFB-Elf mitwirken. Zuvor hatte der ivorische Verband mitgeteilt, dass dem 23-Jährigen die Einreise in das Land des Co-Gastgebers verweigert werde. Laut der Nachrichtenagentur AFP habe Kanada die Genehmigung zunächst verzögert und zusätzliche Informationen zur Situation des Spielers angefordert.
In Frankreich läuft gegen Wahi laut "The Athletic" ein Ermittlungsverfahren "wegen des Verdachts auf organisierten Betrug, organisierte Korruption im Sport, Hehlerei und Geldwäsche". Es geht um Auffälligkeiten rund um das Ligue-1-Spiel zwischen Nizza und dem FC Metz (0:0) am 17. Mai. Wahi soll sich dabei absichtlich eine Gelbe Karte abgeholt haben.





