Der Sport-Tag
21. Juni 2026
23:11 Uhr

Bei Senegal brodelt vor "Finale" der Streit

Trainer Pape Thiaw hat Berichte bestätigt, wonach es rund um das senegalesische Fußball-Nationalteam Unstimmigkeiten gibt. Es sei wahr, dass ein paar Dinge geklärt werden müssten, sagte der 45-Jährige auf die Frage unter anderem nach Prämien. Die volle Konzentration - auch der Spieler - gelte aber dem zweiten Gruppenspiel der Westafrikaner bei der WM am Dienstag (2 Uhr/MagentaTV und bei ntv.de im Liveticker) gegen Norwegen. Das Duell mit den Skandinaviern sei immerhin eine Art "Finale" für Senegal, sagte der Coach.

Mehrere Medien hatten zuletzt berichtet, dass senegalesische Spieler noch auf ausstehende Prämien des Verbandes warten würden. Zudem sollen sie sich über die Ausstattung ihres WM-Quartiers in New Jersey beschwert haben. Manche Profis hätten sich Essen liefern lassen, hieß es beim Portal "Sport News Africa".

22:26 Uhr

Hoeneß lobt DFB-Elf - und Nagelsmann

Uli Hoeneß hatte sich vor der WM als Kritiker von Bundestrainer Julian Nagelsmann und der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hervorgetan. Nach dem 2:1-Sieg über die Elfenbeinküste und dem vorzeitigen Einzug in die K.-o.-Runde ist der Patron des FC Bayern voll des Lobes für die DFB-Elf.

Edel-Joker Undav schießt DFB-Elf in die K.-o.-Runde

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"Man muss festhalten, dass Deutschland gestern kämpferisch Unglaubliches geleistet hat. Es sind aber noch schwere Brocken bis zum Titel", sagte Hoeneß zu Sport1. "Wenn sie allerdings so zu einer Mannschaft zusammenwachsen und der Trainer immer so gut wechselt wie gestern, kann es was werden", äußerte sich der Weltmeister von 1974 optimistisch und lobte auch Nagelsmann.

21:54 Uhr

Williams feiert Wimbledon-Comeback - auch im Einzel

Tennis-Königin Serena Williams feiert in Wimbledon ihr Einzel-Comeback. Wie die Veranstalter des am 29. Juni beginnenden Rasen-Klassikers mitteilten, erhält die 23-malige Major-Siegerin die letzte verbliebene Wildcard. Die 44 Jahre alte Williams hatte zuletzt bei den US Open 2022 ein Einzelmatch bestritten.

"This is not a drill" - es ist keine Übung. Dies schrieben die Wimbledon-Organisatoren bei X. Williams, die an der Church Road bei 21 Teilnahmen im Einzel zwischen 1998 und 2022 siebenmal triumphiert hatte, war zur Rasensaison nach mehrjähriger Pause in London und Berlin auf die Tour zurückgekehrt, zunächst aber nur als Doppelspielerin. "Oh mein Gott, es gibt noch eine?", hatte Williams lachend in Berlin auf die Reporter-Frage geantwortet, ob sie eine Wildcard für Wimbledon annehmen würde. Eine konkrete Aussage zum Thema vermied sie aber.

Der Wimbledon-Veranstalter hatte bereits am Dienstagmittag bekannt, dass Serena und ihre ältere Schwester Venus (45) eine Wildcard für den Doppel-Wettbewerb des Grand-Slam-Klassikers annehmen.

21:05 Uhr

Nächste Spitze gegen Klopp von DFB-Legende

Olaf Thon hat den 2:1-Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft über die Elfenbeinküste genutzt, um gegen Magenta-Experte Jürgen Klopp auszuteilen. "Da sieht man mal, was man bewegen kann auf den entscheidenden Positionen auf dem Weg nach vorne: Tempo, Frische. Jürgen Klopp kann sich das mal genau anschauen, was der Julian Nagelsmann für tolle Sachen macht. Denn Nagelsmann hat die Wende herbeigeführt durch die Einwechslungen", sagte der Weltmeister von 1990 im "Doppelpass" von Sport1 an die Adresse Klopps.

Klopp: "Da, wo das Tor fallen soll, ist kein Mensch"

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Nagelsmann hatte in der 60. Minute nicht nur Matchwinner Deniz Undav eingewechselt, sondern auch den Vorlagengeber zum 1:1 Nadiem Amiri sowie Flügelstürmer Jamie Leweling. Klopp hatte vor dem WM-Start der DFB-Elf bei MagentaTV gewitzelt, "noch" stelle Nagelsmann die Mannschaft auf. Ein Wörtchen, das ein gewaltiges mediales Echo auslöste. Für den "flapsigen" Spruch entschuldigte sich der 59-Jährige später beim Bundestrainer und nannte sich selbst "dämlich".

19:47 Uhr

Neue Gerüchte um Wechsel von DFB-Star Wirtz

Seit Xabi Alonso den FC Chelsea übernommen hat, wird in England über eine mögliche Wiedervereinigung mit Nationalspieler Florian Wirtz spekuliert. Ein solcher Hammer-Transfer innerhalb der Premier League ist angeblich weiterhin nicht komplett vom Tisch. Wie das Portal "Football Insider" schreibt, hat Chelsea den Offensivspieler des FC Liverpool noch immer im Auge. Die Reds sollen demnach sogar grundsätzlich verhandlungsbereit sein, sofern das Angebot stimmt. 

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Dennoch scheinen die Hürden für einen Wirtz-Wechsel an die Stamford Bridge gewaltig. Dem Bericht zufolge wäre ein solcher Mega-Transfer für Chelsea nur zu stemmen, wenn vorher Enzo Fernández verkauft werden sollte. Der Argentinier wird derzeit mit Real Madrid in Verbindung gebracht. Damit das Rechenspiel aufgeht, müssten für den Spielmacher aber rund 140 Millionen Euro nach London fließen, heißt es.

18:58 Uhr

Rad-König spricht vor Tour de France beängstigendes Machtwort

Der beste Radfahrer der Welt hat ein Machtwort gesprochen, Tadej Pogacar reist als hoher Favorit zur Tour de France. Der slowenische Weltmeister gewann zum Abschluss der Tour de Suisse auch die hammerharte Königsetappe und holte sich nach drei Siegen an fünf Renntagen auch die Gesamtwertung der traditionellen Generalprobe für die am 4. Juni in Barcelona beginnende Große Schleife - mit dem größten Vorsprung seit dem Kölner Hennes Junkermann vor 67 Jahren.

Der 27 Jahre alte Kapitän des UAE Team Emirates-XRG setzte sich auf dem finalen Abschnitt mit der dreifachen Überquerung des 1722 m hohen Col de la Croix mit sieben Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Lenny Martinez (Bahrain Victorious) durch. Pogacar hatte sich am Sonntag lange zurückgehalten, erst auf dem letzten Anstieg drehte er auf und sammelte die letzten Ausreißer des Tages ein. 

In der Gesamtwertung lag Pogacar, der erstmals in der Schweiz am Start war, 6:32 Minuten vor Tokio-Olympiasieger Richard Carapaz (Ecuador/EF Education-EasyPost) auf Platz zwei. Unter Pogacars 18 Ergebnissen in diesem Jahr - Etappen plus Gesamtwertung - finden sich 13 Siege.    

18:18 Uhr

Investor weg: Präsident sieht "größte Chance für den TSV 1860 München"

1860 München setzt voll auf eine erfolgreiche Zukunft ohne Investor Hasan Ismaik. "Vor uns liegt die größte Chance für den TSV 1860 München in vielen, vielen Jahren", sagte Präsident Gernot Mang bei der Mitgliederversammlung in München. "Wir haben die einmalige Chance, die Zukunft unseres Vereins selbst in die Hand zu nehmen." Einen ersten Schritt dazu machten die Löwen mit der Gründung einer neuen Spielbetriebsgesellschaft, die künftig den Profifußball organisieren soll. Mit einer großen Mehrheit stimmten die Mitglieder für eine entsprechende GmbH - mehr als 1000 waren dafür, nur sechs votierten dagegen. Die neue Struktur soll auch formal das Ende der Ismaik-Ära in München-Giesing symbolisieren.

Eingeleitet hatte der Investor die Entwicklung selbst, indem er den Löwen zuletzt ein Millionen-Darlehen kündigte. Es folgte der Zwangsabstieg in die Regionalliga. Dagegen liegt eine Beschwerde beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) vor, eine Entscheidung steht aus. Die Chancen auf Erfolg gelten als gering. Der TSV-Stammverein kündigte den Kooperationsvertrag mit Ismaik.

Der jordanische Millionär beteuerte in dieser Woche, das Geld für die Drittliga-Lizenz habe bereitgelegen. Sein Anwalt Peter Gauweiler wirft dem Verein vor, eine Insolvenz der gemeinsamen Spielbetriebsgesellschaft, der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, bewusst zu provozieren, um den Investor loszuwerden.

17:42 Uhr

Zverev-Schreck verliert Finale von Halle

Wichtigster Karrieretitel für Frances Tiafoe: Der 28-Jährige hat das US-Finale beim Rasenturnier im ostwestfälischen Halle für sich entschieden und erstmals eine Konkurrenz der 500er-Serie gewonnen. Tiafoe setzte sich am Sonntag im Finale der Terra Wortmann Open mit 6:4, 6:4 gegen Zverev-Bezwinger Taylor Fritz durch. Tiafoe, der im Halbfinale den Kempener Daniel Altmaier ausgeschaltet hatte, verbuchte in Halle seinen dritten Sieg gegen einen Top-10-Spieler, nachdem er bereits den French-Open-Finalisten Flavio Cobolli und den Weltranglistenvierten Félix Auger-Aliassime besiegt hatte. 

Fritz war mit einem Dreisatzsieg gegen den körperlich angeschlagenen Paris-Champion Alexander Zverev ins Finale eingezogen, verpasste aber wie eine Woche zuvor in Stuttgart den Triumph und seinen sechsten Turniersieg auf Rasen. In der neuen Weltrangliste klettert Fritz immerhin von Platz neun auf sieben, der frühere Top-10-Spieler Tiafoe kehrt als Nummer 19 in die Top 20 zurück.

17:09 Uhr

Spanien atmet auf: Superstar zurück in Startelf

Superstar Lamine Yamal kehrt beim zweiten WM-Gruppenspiel in die Startelf der spanischen Fußball-Europameister zurück. Der 18-Jährige beginnt beim Duell mit Saudi-Arabien in Atlanta am Sonntag (18 Uhr MESZ/MagentaTV sowie im ntv.de-Liveticker). Der Hoffnungsträger, gerade erst von einer Oberschenkelblessur genesen, war beim peinlichen 0:0 Spaniens gegen Kap Verde zum Auftakt erst nach 70 Minuten ins Spiel gekommen.

Trainer Luis de la Fuente nimmt im Vergleich zum Kap-Verde-Spiel insgesamt vier personelle Änderungen vor. Neben Yamal rücken Pedro Porro, Dani Olmo und Alex Baena für Marcos Llorente, Fabian Ruiz, Ferran Torres und Gavi in die Mannschaft. Spanien steht nach dem Ausrutscher unter Zugzwang. Auch Saudi-Arabien holte zum Auftakt einen Punkt, beim 1:1 gegen Uruguay hatte der Außenseiter lange geführt.

16:21 Uhr

Basler sicher: "Klopp wird im September Bundestrainer" - ja wirklich

Für Mario Basler steckt in der "Noch"-Posse um MagentaTV-Experte Jürgen Klopp mehr als ein "flapsiger Spruch", für den sich die Trainer-Legende bei Julian Nagelsmann entschuldigt hat. Der Spruch, den Klopp im Gespräch mit Moderator Johannes B. Kerner und Thomas Müller raushaute, sei vielmehr "ein Schuss in Richtung Nagelsmann" gewesen, sagte Basler im "Doppelpass" von Sport1. Für den Europameister von 1996 steht fest, dass sich Klopp mit der Aussage, "noch. Noch" stelle Nagelsmann die Nationalmannschaft auf, in Stellung gebracht hat, um den Bundestrainer nach der WM tatsächlich abzulösen.

Nagelsmann singt Lobeshymne auf Deniz Undav

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 "Wir können davon ausgehen, dass Jürgen Klopp im September Nationaltrainer wird. Ich glaube, dass Julian Nagelsmann das richtig gedeutet hat. Ich gehe davon aus, dass wir ab September einen neuen Bundestrainer haben", sagte Basler. Klopp habe sich beim Bundestrainer auch nur wegen des "medialen Drucks" entschuldigt. "Wenn Nagelsmann im Viertelfinale oder Achtelfinale rausfliegt, dann wird die Trainerposition, denke ich, neu besetzt und sie wird mit Jürgen Klopp besetzt", urteilte der frühere Profi des FC Bayern.

15:41 Uhr

Lipowitz triumphiert in Slowenien und ist bereit für Tour de France

Florian Lipowitz hat in eindrucksvoller Manier die Slowenien-Rundfahrt gewonnen und sich zwei Wochen vor dem Beginn der Tour de France in starker Form gezeigt. Der 25 Jahre alte Ulmer vom Team Red Bull-Bora-hansgrohe, der am Samstag mit dem Gewinn der Königsetappe die Gesamtführung übernommen hatte, triumphierte auch auf dem letzten Stück von Litija nach Novo Mesto. Bei der letzten Bergwertung auf der 169,4 km langen Passage am Sonntag griff Lipowitz an und siegte nach der finalen Abfahrt als Solist vor einer größeren Verfolgergruppe mit 24 Sekunden Vorsprung.

Für den letztjährigen Tour-Dritten Lipowitz ist es der dritte Rundfahrt-Sieg nach der Czech Tour 2023 und der Sibiu Tour 2024. Ein Sieg auf World-Tour-Level fehlt Lipowitz noch, allerdings fährt er eine konstant starke Saison mit Podestplätzen auch bei der Katalonien-Rundfahrt, der Baskenland-Rundfahrt und der Tour de Romandie.

Lipowitz hatte die kleine Rundfahrt in Slowenien als Härtetest für die am 4. Juli in Barcelona beginnende Tour de France gewählt. Neben Red Bull war in Bahrain Victorious nur ein weiteres World-Tour-Team am Start. Topstar Tadej Pogacar, der mit zwei Siegen zu den Rekordgewinnern der Slowenien-Rundfahrt gehört, fehlte diesmal bei seinem Heimrennen und bestritt parallel die Tour de Suisse.

14:40 Uhr

Land unter in Berlin - Tennisturnier vorerst gestoppt

Der Finaltag beim WTA-Turnier in Berlin droht buchstäblich ins Wasser zu fallen und das Spiel des Tages wurde vorerst nach hinten verschoben. Dies teilten die Veranstalter nach einem Gewitter am Sonntag mit. Vor 16 Uhr kann das Duell zwischen der US-Amerikanerin Jessica Pegula und der Tschechin Linda Noskova demnach nicht starten. Anschließend soll auch noch das Endspiel im Doppel stattfinden. 

"Aufgrund eines Unwetters mussten wir das Turniergelände vorsorglich räumen. Die starken Wassermassen haben Teile der Infrastruktur auf dem Gelände beschädigt", hieß es in einer Stellungnahme bei Instagram: "Trotz eines intensiven Austauschs mit dem Deutschen Wetterdienst trat das Unwetter in dieser Intensität überraschend ein." Die Organisatoren baten die Fans zudem, aus Sicherheitsgründen zunächst nicht anzureisen. 

Unter anderem seien die Elektro- und Stromversorgungssysteme der Anlage zu Schaden gekommen. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, das Turnier fortzusetzen, und prüfen aktuell die Vorgehensweise", sagten die Veranstalter, die für die kommenden Stunden weitere Informationen ankündigten.

14:05 Uhr

"Unerwarteter Verlust" - Fußball-Legende Hughes trauert um Sohn

Der ehemalige walisische Fußball-Nationalspieler Mark Hughes trauert um seinen Sohn. Wie die League Managers Association (LMA) laut Medien im Namen von Mark Hughes mitteilte, ist sein Sohn Alex im Alter von 38 Jahren gestorben. Mark Hughes absolvierte eine große Fußballkarriere, in der er außer beim FC Bayern vor allem für Manchester United, aber auch für den FC Chelsea und den FC Barcelona auflief. 72 Länderspiele bestritt die Fußball-Legende für Wales.

"Jill und ich sind zutiefst erschüttert über den plötzlichen und unerwarteten Verlust unseres geliebten Sohnes Alex", heißt es in dem Statement. "Alex war ein wunderbarer Sohn, ein Bruder von Curtis und Xenna, ein hingebungsvoller Ehemann für Jessica und Vater ihrer beiden wundervollen Kinder Sebastian und Leonardo."

Alex Hughes arbeitete bei Grimsby Town FC und war dort für die Kaderplanung in leitender Funktion mitverantwortlich. "Alle beim Grimsby Town Football Club sind tief erschüttert über die Nachricht vom plötzlichen und unerwarteten Tod", hieß es im Club-Statement.

13:22 Uhr

Deutschlands verrückte Last-Minute-Statistik bei der WM

Deutschland jubelt - mal wieder - über einen Last-Minute-Sieg im zweiten WM-Gruppenspiel. Ein Hauch des 2006er-Sommermärchens weht durch Toronto, als Deniz Undav in der vierten Minute der Nachspielzeit zum 2:1-Siegtor gegen die Elfenbeinküste trifft. Damit setzt das DFB-Team eine verrückte Statistik bei WM-Endrunden fort. Seit der Heim-Weltmeisterschaft 2006 hat Deutschland jetzt in drei der sechs WM-Turniere im zweiten Gruppenspiel einen Last-Minute-Sieg gefeiert: 2006 in Dortmund gegen Polen traf Oliver Neuville auf Vorlage von David Odonkor. 2018 sorgte Toni Kroos mit seinem verwandelten Freistoß gegen Schweden für den einzigen lichten DFB-Moment in Russland. Das Elfenbeinküste-Spiel reiht sich ein - und ist generell erst der dritte Sieg im zweiten Gruppenspiel nach 1990. Die Statistik zeigt: Wenn Deutschland bei einer WM ausnahmsweise das zweite Gruppenspiel gewinnt - dann nicht ohne Drama.

Die Analyse der Elfenbeinküste-Partie, Eindrücke aus Toronto und von den weiteren Partien des Spieltags, hören Sie auch in der heutigen Podcastfolge von "ntv Sport".

ntv Sport - der WM-Podcast

"ntv Sport - der WM-Podcast" ist das tägliche Audio-Briefing zur Fußball-WM. Das Format bringt die wichtigsten Entwicklungen der WM-Nacht, alle Ergebnisse, zentrale Stimmen und aktuelle Reporter-Informationen jeden Morgen schnell, klar und relevant auf den Punkt.

Alle Folgen finden Sie in der ntv-App, RTL+, Apple Podcasts und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden.

12:39 Uhr

Diese 15 Gegner sind für das DFB-Team jetzt möglich

Nach dem 2:1 (0:1) im zweiten WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste sowie dem 0:0 zwischen den Vorrundenrivalen Ecuador und Curacao ist der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Platz eins in Staffel E nicht mehr zu nehmen. Damit tritt der viermalige Weltmeister im Sechzehntelfinale am 29. Juni (22.30 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) in Foxborough bei Boston im Stadion des Football-Teams New England Patriots gegen einen Dritten an. Dieser kommt aus den Gruppen A, B, C, D oder F.

Damit gibt es noch 15 mögliche Gegner für das erste deutsche K.o.-Spiel bei einer WM seit dem Finale 2014. Das FIFA-Reglement sieht für die Festlegung aller Duelle einer Mannschaft mit einem Dritten 495 (!) Kombinationsmöglichkeiten vor.

Für Deutschland ist die Lage dagegen fast schon übersichtlich. In der Gruppe A könnten Südkorea, Tschechien oder Südafrika noch Dritter werden. In der Gruppe B gilt dies für Kanada, die Schweiz, Bosnien und Herzegowina sowie Katar. Aus der Gruppe C sind Rekordweltmeister Brasilien, Marokko oder Schottland mögliche Dritte, aus der Gruppe D Australien und Paraguay. Und in der Gruppe F kämen noch Schweden, Japan oder Niederlande infrage.

12:09 Uhr

Matthäus adelt Undav - "Neuer Bomber der Nation"

Beim 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste trifft Deniz Undav gleich doppelt. Lothar Matthäus zeigt sich nach der Partie begeistert vom Stürmer. Im Interview erklärt Matthäus, warum der Torschütze so erfolgreich ist, und zieht einen Vergleich zu einer deutschen Legende.

Matthäus adelt Undav - "Neuer Bomber der Nation"

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11:33 Uhr

Trainer Fae wirft DFB-Team mangelndes Fairplay vor 

Emerse Fae war sauer. Nicht nur über die unglückliche 1:2 (1:0)-Niederlage der Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der WM, sondern auch über das Verhalten des Gegners. "Glückwunsch an Deutschland zum Sieg. Von so einer großen Nation, an der wir uns ein Beispiel nehmen, erwarte ich aber mehr Fairplay", sagte der Coach der Ivorer und betonte: "Ich bin enttäuscht."

Der Hintergrund seiner Kritik? Der 42-Jährige hatte am Spielfeldrand eine Auseinandersetzung mit Mitgliedern des deutschen Stabs und lieferte sich ein Wortgefecht mit Verteidiger Nathaniel Brown. Er warf dem Frankfurter vor, eine Verletzung von Wilfried Singo missachtet zu haben, als er mit einem Einwurf einen Angriff einleitete, anstatt den Ball dem Gegner zuzuwerfen.

"Ich habe ihm gesagt, er solle demütig bleiben", erklärte Faé. "Er hat großartig gespielt und es nicht nötig, schlecht mit uns zu reden, nur, weil er gewinnen will." Die Elfenbeinküste zittert nach der Niederlage noch um das erstmalige Weiterkommen bei der vierten WM-Teilnahme. Ein Unentschieden gegen Außenseiter Curacao wäre aber bereits gleichbedeutend mit dem Einzug ins Sechzehntelfinale. "Wir haben unser Schicksal selbst in den Beinen", sagte Faé. Stürmer Amad Diallo betonte: "Wir wollen Geschichte schreiben." Ganz fair.

10:47 Uhr

Undav überflügelt in neuer Wertung sogar Messi

Super-Joker, Matchwinner, Turnier-Topscorer - Deniz Undav ist bisher einer der hervorstechenden Akteure der Fußball-Weltmeisterschaft. Geht es nach dem neuen "FIFA Power Ranking" des Weltverbandes, ist der 29-Jährige gar der bislang beste Angreifer des Turniers - und verweist keinen Geringeren als Weltstar Lionel Messi auf Platz zwei.

Das neue Ranking-System, das auf Datenbasis objektiv die Leistungen der Profis bewerten soll, zeigt für Undav nach zwei erfolgreichen Partien gegen Curacao (7:1) und die Elfenbeinküste (2:1) den Bestwert von 9,22 an. Messi, der beim Auftakt Argentiniens mit drei Toren überragt hatte, steht nach erst einer absolvierten Partie bei 7,75. Es folgen Neuseelands Elijah Just (7,46), der niederländische Shootingstar Crysencio Summerville (7,34) und Brasiliens Ausnahmekönner Vinicius Junior (7,32). 

Undav, der gegen die Elfenbeinküste nach seiner Einwechslung in der 60. Spielminute doppelt traf (68., 90.+4), führt die Scorerwertung mit drei Toren und zwei Assists an. Einige Teams, darunter Messis Argentinien, haben aber erst eine Partie absolviert. 

10:05 Uhr

Thomas Müller übt Kritik an Joshua Kimmich

Die deutsche Nationalmannschaft hat nach dem Rückstand gegen die Elfenbeinküste Moral bewiesen und sich so das Ticket für die K.-o.-Phase gesichert. Kritik gab es nach dem 2:1 (0:1) dennoch, etwa an DFB-Kapitän Joshua Kimmich - von seinem langjährigen Mitspieler beim FC Bayern, Thomas Müller.

"Josh muss die Longline-Linie schließen und dann auch aggressiver in den Zweikampf rausstechen", betonte der 36-Jährige in der Analyse bei MagentaTV zur Szene in der 30. Minute. Kimmich, in der Nationalmannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann als Rechtsverteidiger aufgestellt, hatte das Duell auf dem Flügel gegen Leipzigs Shootingstar Yan Diomande verloren. Dessen Flanke kam gefährlich vor das deutsche Tor, Franck Kessié staubte letztlich ab und ließ die Ivorer jubeln.

Der deutsche Plan sah eigentlich vor, dass der Außenverteidiger bei der Abwehrarbeit Unterstützung aus dem Mittelfeld erfährt - doch BVB-Regisseur Felix Nmecha agierte in dieser einen Situation zu passiv. "Da braucht es dann auch kein Zwei-gegen-eins, wenn das Zwei-gegen-eins nicht ausgenutzt wird", urteilte Müller. Auch sein "MagentaTV"-Kollege Mats Hummels befand: "Das ist ein Zwei-gegen-eins, aber wie Josh und Felix Nmecha es verteidigen, ist es kein Zwei-gegen-eins. Nmecha lässt Josh auf einer Insel."

09:15 Uhr

WM-Blitzwechsel fliegt Tunesien krachend um die Ohren

"Feuerwehrmann" Hervé Renard ist auf seiner Rettungsmission mit Tunesien krachend gescheitert. Die Nordafrikaner unterlagen im 1000. Spiel der WM-Geschichte hochverdient 0:4 (0:2) gegen Japan und haben keine Chance mehr auf die K.o.-Runde. Die Adler von Karthago hatten sich nach der deutlichen Auftaktniederlage gegen Schweden (1:5) von Trainer Sabri Lamouchi getrennt und unter Renard auf die Wende gehofft.

Japan-Traumtor bei Tor-Gala gegen Tunesien

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Diese blieb aber aus. Daichi Kamada (4.), Ayase Ueda (31., 84.) mit einem Doppelpack und Junya Ito (69.) trafen in Monterrey zum Sieg für Japan, das nach dem gelungenen Auftakt gegen die Niederlande (2:2) nun vier Punkte auf dem Konto hat und einen riesigen Schritt in Richtung Sechzehntelfinale machte. Für die Tunesier steht hingegen schon nach dem zweiten Spieltag das siebte Vorrundenaus bei der siebten WM-Teilnahme fest.

"Es ist schwer. Aber die Spieler haben sich bemüht, sie haben nicht aufgegeben. Wir sind auf eine Mannschaft getroffen, die uns deutlich überlegen war", sagte Renard sichtlich enttäuscht: "Für das dritte Spiel brauchen wir nun ein bisschen Stolz, um es so gut wie möglich zu bestreiten." Zum Abschluss müssen die Tunesier am Donnerstag gegen die Niederlande ran. 

08:36 Uhr

Spielen Sie bald von Anfang an, Herr Undav?

Deniz Undav sichert Deutschland als Joker den Einzug ins Sechzehntelfinale - und wird in der Mixed Zone von seinen Teamkollegen gefeiert. Dabei wird an den Matchwinner auch die Frage gerichtet, ob es für ihn nun ein Platz in der Startelf geben sollte.

Spielen Sie bald von Anfang an, Herr Undav?

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07:57 Uhr

Real Madrid macht deutliche Ansage zu Bayern-Star Michael Olise

Real Madrid hat Spekulationen über ein Werben um Bayern Münchens französischen Star Michael Olise zurückgewiesen. Man wolle "klarstellen, dass weder direkter noch indirekter Kontakt zu dem genannten Fußballer, seinen Vertretern oder Personen aus seinem Umfeld bestanden hat", teilte der spanische Rekordmeister auf seiner Homepage mit.

Die Königlichen betonten "die ausgezeichneten institutionellen Beziehungen" zum FC Bayern, mit dem sie "eine lange Geschichte gegenseitigen Respekts, der Zusammenarbeit und der Wertschätzung" verbinde. Man bedauere die "Verbreitung von Spekulationen, die nicht der Realität entsprechen".

Der wiedergewählte Real-Präsident Florentino Perez hatte immer wieder damit für sich geworben, ein Angebot über 150 Millionen Euro für die Verpflichtung eines Stammspielers eines Champions-League-Klubs abgeben zu wollen. Medienberichten zufolge sollte es sich dabei um Bayern-Star Olise gehandelt haben. Der Rekordmeister bemühte sich stattdessen um den Argentinier Julián Álvarez des Stadtrivalen Atlético - allerdings ohne Erfolg.

07:25 Uhr

WM-Held aus dem Nichts: Das "Beast" macht die Niederlande verrückt

Brian Brobbey schoss fleißig Fotos mit seiner Familie auf der Tribüne, später holte er sich noch eine persönliche Gratulation von der Königsfamilie ab. "Sie haben gesagt, dass ich es gut gemacht habe", sagte der Doppelpacker der Niederlande über das Gespräch mit König Willem-Alexander und Königin Máxima.

Zwei Doppelpacker sichern Niederlande den Kantersieg

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Das furiose 5:1 (2:0) gegen Schweden gebe "einen zusätzlichen Boost", sagte der ehemalige Leipziger, der die Elftal mit seinen frühen Treffern (5./17.) nicht nur auf die Siegerstraße gebracht, sondern damit auch die Treffer 99 und 100 der niederländischen WM-Historie erzielt hatte. "Das ist sehr besonders, ich wusste das gar nicht", sagte der 24-Jährige. Aus der Heimat gab es viel Lob. Brobbey sei ein "Beast" und "bestialisch wichtig" für das Spiel der Niederlande gewesen, schrieb "De Telegraaf". Der Stürmer vom AFC Sunderland habe sich "als das fehlende Puzzlestück" von Bondscoach Ronald Koeman entpuppt.

Dabei war Brobbey in der WM-Qualifikation komplett außen vor, nun darf er auf weitere Einsätze hoffen. "Sobald du die Chance hast, musst du sie auch nutzen. Eigentlich wollte ich einen Hattrick schießen, da war ich nah dran", scherzte er, war letztlich aber doch zufrieden: "Es ist schon besonders, wenn der König zuschaut."

06:45 Uhr

Halbfinal-Drama: Alexander Zverev spritzt sich viel zu viel Insulin

Als drei Stunden Marter in Bullenhitze ein Ende hatten, konnte Alexander Zverev zumindest optimistisch auf Wimbledon blicken. Die Falsch-Anzeige seines Insulinsensors, sagte der Diabetiker, habe ihm zwar das Halbfinale des Tennisturniers von Halle/Westfalen zur Hölle gemacht, bleibe aber wohl ohne Auswirkungen auf den Rasen-Grand-Slam: "Ich denke nicht, dass es wegen der Sache Probleme geben wird."

Beim 7:6 (7:4), 4:6, 5:7 gegen seinen Angstgegner Taylor Fritz hatte es den French-Open-Champion gleich doppelt erwischt. Zunächst machte der Rücken zu, dann hatte Zverev auch noch Schwierigkeiten mit seinem Sensor für die Insulin-Zufuhr. "Ich hatte extreme Probleme mit meinem Zucker, weil der Sensor einen falschen Wert angezeigt hat", berichtete er. "Ich habe viel zu viel Insulin gespritzt. Ich habe mich scheußlich gefühlt."

Kurz vor dem Match habe er schon gewusst, dass es "ein schwieriger Tag" werden würde. "Das Gerät zeigte extrem hohen Zucker an, aber ich habe mich eher gefühlt, als hätte ich niedrigen Zucker." Er habe per Piekser selbst nachgemessen, "und er war tatsächlich sehr niedrig". Zverev nahm also in den ersten 45 Minuten des Duells "knapp 350 Gramm Zucker über Glukose-Gels" zu sich, er hatte keine Wahl: "Sonst wäre ich die ganze Zeit unterzuckert gewesen." 

05:58 Uhr

Curacao-Torwart vollbringt historische Leistung

Eloy Room hat als Fußball-Nationaltorhüter von Curacao im Gruppenspiel gegen Ecuador WM-Geschichte geschrieben. Der 37-Jährige kam beim 0:0 auf 15 Paraden - seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 1966 hatte nie ein Keeper mehr während der regulären Spielzeit. Der im niederländischen Nijmegen geborene Schlussmann bescherte dem Debütanten damit den ersten Punkt seiner WM-Geschichte.

Die Bestmarke in einem WM-Spiel bleibt aber weiter bei Tim Howard. Der Torhüter der USA verzeichnete bei der WM 2014 im Achtelfinale gegen Belgien (1:2) sogar 16 Paraden, durfte aber dank Verlängerung damals eben 120 Minuten lang spielen. Room hätte auch diesen Rekord dennoch fast eingestellt, doch beim Lattentreffer von Angelo Preciado (90.) musste der Torhüter des FC Miami nicht mehr eingreifen.

05:10 Uhr

Nagelsmann kritisiert "krasse" Situation mit Fotografen

Bundestrainer Julian Nagelsmann teilt den Ärger des englischen Teammanagers Thomas Tuchel über die Position der Fotografen bei der Fußball-WM. "Ich muss Thomas Tuchel beipflichten. Das ist schon krass, sie sind schon supernah. Ich habe das Gefühl, dass das Superrohr mir die Nasenhaare fotografiert", sagte Nagelsmann nach dem zweiten Gruppensieg der DFB-Auswahl gegen die Elfenbeinküste (2:1) und kam zu dem Schluss: "Da gibt es bessere Lösungen, um auch für die Spieler die Connection zum Trainerteam herzustellen."

Tuchel hatte nach dem Auftaktsieg der Three Lions gegen Kroatien (4:2) beim Weltverband FIFA "inständig" um eine Änderung gebeten. "Es war heute ein ganz, ganz besonderer Moment. Aber ich stand einen halben Meter vor einer Wand aus 50 Fotografen und konnte keinen einzigen meiner Spieler sehen. Das hat mir das Erlebnis ein wenig verdorben", hatte der frühere Trainer des FC Bayern über das Abspielen der Hymnen bei seinem WM-Debüt erklärt. 

Nach der Kritik hatte die FIFA zunächst offenbar eingelenkt. Um den Trainern während der Nationalhymnen vor den WM-Spielen eine freiere Sicht zu ermöglichen, sollten laut Medienberichten die Fotografen näher an der Mittellinie aufgestellt werden. In Toronto war dies am Samstag nicht der Fall. Sehr zum Leidwesen von Nagelsmann.

04:06 Uhr

Kane mutiert zum England-DJ

Die englische Fußball-Nationalmannschaft bekommt im Mannschafsquartier in Kansas City/Missouri regelmäßig Country-Musik zu hören - zumindest, wenn Harry Kane das Sagen hat. "Harry ist ein großer Fan von Country-Musik. Es gibt einen Plattenspieler im Hotel, und wenn der Kapitän die Musik auswählt, ist vieles davon Country", berichtete Abwehrspieler Dan Burn.

"DJ Kane" beließ es allerdings nicht beim Auflegen von Platten. Gemeinsam mit Burn und Ersatztorhüter Jason Steele besuchte er am freien Tag ein Konzert von Country-Musik-Star Ella Langley im nahegelegenen Independence. "Wir wurden gefragt, ob wir uns Ella Langley anschauen wollen", berichtete Burn. "Ich war der Einzige mit Cowboyhut und Jeans - das volle Programm".

02:04 Uhr

Neymar vor Rückkehr - aber Brasilien bangt um Raphinha

Der Altstar steht vor dem Comeback, dafür ist ein anderer Leistungsträger verletzt: Während die Rückkehr von Neymar in die brasilianische Fußball-Nationalmannschaft offenbar unmittelbar bevorsteht, muss die Selecao vorerst auf Flügelflitzer Raphinha verzichten. Der Verband CBF teilte nach Untersuchungen am Samstag mit, dass der 29-Jährige "eine Muskelverletzung an der Rückseite des rechten Oberschenkels" erlitten habe und ein "intensives Behandlungsprogramm" absolvieren muss. Wie lange Raphinha ausfällt, ist offen.

Ex-Bundesliga-Star schießt Brasilien zum Sieg

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Der Flügelspieler hatte sich beim 3:0 gegen Haiti sich nach 40 Minuten ohne erkennbare Fremdeinwirkung plötzlich auf den Rasen gesetzt und war daraufhin sogleich von Rayan ersetzt worden. Zum Vorrundenabschluss trifft Brasilien in der Nacht zu Donnerstag (0 Uhr/MagentaTV) in Miami auf Schottland. Es sei "sehr traurig für Raph. Eine Verletzung zu erleiden, ist immer sehr kompliziert", sagte Torschütze Vinícius Júnior: "Raph ist ein sehr wichtiger Spieler für uns, und er hat in dieser Saison schon sehr unter Verletzungen gelitten."

Neymar werde am Samstag "individuell trainieren, am Montag mit dem Team trainieren und für das Spiel gegen Schottland zur Verfügung stehen", kündigte Trainer Carlo Ancelotti nach dem Sieg gegen Haiti an.

00:41 Uhr

Schlotterbeck droht das WM-Aus

Fußball-Nationalspieler Nico Schlotterbeck hat sich im zweiten WM-Spiel der deutschen Mannschaft gegen die Elfenbeinküste eine Verletzung am Knie zugezogen. "Er hat irgendwas im Innenband, ich weiß noch nicht, was", sagte Nagelsmann nach dem 2:1 gegen die Elfenbeinküste in Toronto. "Er muss morgen ins MRT, es sieht leider nicht ganz so gut aus."

Der 26 Jahre alte Innenverteidiger verletzte sich schon nach einer knappen Viertelstunde im Zweikampf und musste behandelt werden. Der Profi von Borussia Dortmund hielt dennoch bis zur Halbzeitpause durch. Dann brachte Bundestrainer Julian Nagelsmann für ihn Antonio Rüdiger von Real Madrid in die Partie. Schlotterbeck hatte im vergangenen Jahr fast ein halbes Jahr wegen eines Meniskusrisses im linken Knie gefehlt.

22:59 Uhr

Insta-Ätze von Spielerfrau gegen Ronaldo wohl KI-Manipulation

Die Freundin von Portugals Fußball-Nationalspieler Joao Neves wird im Internet weiterhin massiv von Anhängern seines Teamkollegen Cristiano Ronaldo beschimpft. Unter einem Instagram-Post der Schauspielerin Madalena Aragao stehen mittlerweile mehr als 7000 Kommentare mit teils beleidigendem Inhalt.

Allerdings gibt es inzwischen Hinweise, dass der Ausgangspunkt dieser Beschimpfungen eine dreiste Fälschung war. Unter einem Foto von Aragao und Neves hatte ein Ronaldo-Fan nach dem 1:1 der Portugiesen im ersten WM-Spiel gegen die Demokratische Republik Kongo geschrieben: "Dein Freund ist ein Idiot. Sag ihm, er soll den Ball zu meinem GOAT (Der Größte aller Zeiten) passen." Die Antwort darauf: "Sag deinem goat, er soll in Rente gehen. Er ist sehr eigensinnig!"

Was zunächst wie eine Rücktritts-Aufforderung der Schauspielerin aussah, war aber nach Medienberichten in Portugal offenbar eine KI-Manipulation. Demnach wurde für die Antwort ein Instagram-Account angelegt, der Aragaos Auftritt täuschend ähnlich sieht. Die Folgen dieser Fälschung und der Berichterstattung über Aragaos vermeintliche Aussagen sind aber gravierend: Wegen der Hasskommentare hat sie die Kommentarfunktion auf ihrem Account eingeschränkt.

22:31 Uhr

Jetzt ist Neuer auch WM-Rekordmann

Manuel Neuer hat seiner beeindruckenden Karriere eine weitere Bestmarke hinzugefügt. Mit seinem 21. Spiel bei einer Weltmeisterschaft rückte der 40-Jährigebeim Duell der deutschen Nationalmannschaft mit der Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) zum alleinigen WM-Rekordtorwart auf. Neuer löste den Franzosen Hugo Lloris ab, der 2018 Weltmeister wurde, aber nicht mehr für die Équipe Tricolore aktiv ist.

Auf Platz drei der Torhüter-Liste folgen Sepp Maier, der Weltmeister von 1974, und der Brasilianer Claudio Taffarel, der den Titel 1994 gewann. Beide bestritten "nur" 18 Partien. Neuer ist der einzige Torwart im Top-Quartett, der auf Einsätze bei fünf Weltmeisterschaften kommt. Der älteste deutsche Nationalspieler und der älteste jemals bei einer WM eingesetzte DFB-Akteur ist Neuer schon. Auch stand niemand häufiger im deutschen Tor als er - jetzt 126-mal. Kein deutscher Nationalspieler bestritt mehr Begegnungen bei großen Turnieren (41 - 21 WM-, 20 EM-Spiele).

Um zum deutschen WM-Rekordspieler aufzusteigen, müsste Neuer mit der DFB-Elf ins Viertelfinale einziehen. Nur Miroslav Klose (24 Einsätze) und Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (25) liegen noch vor ihm.

21:53 Uhr

WM-Leader der MotoGP nach unfassbarem Ausraster gesperrt

WM-Spitzenreiter Marco Bezzecchi ist nach einem mutmaßlichen Ausraster mit einem Startverbot für das MotoGP-Rennen in Tschechien am Sonntag belegt worden. Der Italiener war nach Angaben der Rennleitung nach einem Sturz am Samstag mit Streckenposten aneinandergeraten und hatte diese dabei auch körperlich attackiert. Sein Aprilia-Team kann noch Einspruch gegen die Sperre einlegen.

Bezzecchi war am Samstag im Sprintrennen auf der rutschigen Strecke ausgeschieden. Laut Anklage habe er anschließend "die Streckenposten geschubst und geschlagen, die versuchten, die Maschine zu bergen." Nach einer Anhörung bestätigten die Verantwortlichen die Sperre. Der Grand Prix startet am Sonntag um 14.00 Uhr (Sky). Bezzecchi liegt mit 180 Punkten in der WM nur noch 15 vor dem Spanier Jorge Martín (165/Aprilia).