Formel1

Platz in der Nachwuchsakademie Mick Schumacher erhält Ferrari-Vertrag

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Bei Ferrari-Fans weckt Mick Schumacher Erinnerungen an bessere Zeiten.

(Foto: imago/Sven Simon)

Der Name Michael Schumacher steht wie kein zweiter für vergangene Erfolge von Ferrari in der Formel 1. In der kommenden Saison könnte erneut ein Schumacher am Steuer einer Roten Göttin sitzen. Sohn Mick rückt in die Nachwuchsakademie auf.

Der nächste Schritt auf den Spuren des Vaters: Rund 14 Jahre nach Michael Schumachers letztem WM-Triumph wird auch sein Sohn Teil des Ferrari-Universums. Mick Schumacher tritt der Talentschmiede der Scuderia bei. Der 19-Jährige werde schon ab der kommenden Woche "an den Aktivitäten zur Saisonvorbereitung" der Ferrari Driver Academy teilnehmen, erklärt der Formel-1-Rennstall.

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 "Es ist offensichtlich, dass Ferrari seit meiner Geburt einen großen Platz in meinem Herzen und auch in den Herzen unserer Familie hat", sagt der junge Schumacher. "Deshalb freue ich mich auch auf persönlicher Ebene über diesen Schritt."

Erinnerung an vergangene Dominanz

Der Name Michael Schumacher steht wie kein zweiter für die einstige Dominanz von Ferrari in der Formel 1. Der Rekordweltmeister hatte zwischen 2000 und 2004 fünf seiner sieben WM-Titel für die Roten gewonnen. Seitdem ist der Finne Kimi Räikkönen einziger Formel-1-Champion der Nach-Schumacher-Ära mit seinem Titel im Jahr 2007.

Der Vertrag für Sohn Mick lässt Schumacher- wie Ferrari-Fans von besseren Zeiten träumen. Allerdings sind alle Beteiligten darauf bedacht, den professionellen Aspekt dieser Zusammenarbeit zu betonen. "Das ist erneut ein Schritt in die richtige Richtung, und ich kann nur von dem immensen Know-how profitieren, das dort gebündelt ist", sagte Mick Schumacher nach seiner Unterschrift "Ich werde alles dafür tun, meinen Traum von der Formel 1 zu verwirklichen."

Auch der neue Ferrari-Teamchef Mattia Binotto räumte eine "spezielle emotionale Bedeutung" dieser Personalie ein, sagte aber auch: "Wir haben Mick aufgrund seines Talents sowie seiner menschlichen und professionellen Qualitäten ausgewählt."

Mercedes hält sich zurück

Den erwarteten Wettlauf mit dem Weltmeisterteam Mercedes um die Dienste des Formel-3-Europameisters gab es indes wohl nicht. Zwar hatte Motorsportchef Toto Wolff nie verhehlt, dass Schumacher auch für die Silberpfeile grundsätzlich ein höchst interessanter Fahrer ist. Doch "im Mercedes-Juniorprogramm haben wir derzeit wenig Platz", stellte der Österreicher zuletzt in der "Auto Bild Motorsport" klar.

Durch seinen Platz in der Ferrari Driver Academy kann Schumacher seine Qualitäten ab sofort in dem Formel-1-Rennstall schulen. Beispielsweise könnte er bei den Formel-1-Testfahrten der Scuderia in der anstehenden Saison zum Einsatz kommen, bei denen die Teams an zwei von vier Tagen Piloten einsetzen müssen, die nicht mehr als zwei Grands Prix bestritten haben. Bislang fuhr Antonio Giovinazzi solche Einsätze für Ferrari, der Italiener wechselte zu dieser Saison aber zu Sauber. Trotz der Zusammenarbeit mit Ferrari wird Schumacher nach seinem Aufstieg in die Formel 2 im Unterbau der Königsklasse weiter für das italienische Prema-Team im Cockpit sitzen.

Quelle: n-tv.de, Thomas Weitekamp, sid

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