Red Bull hat Wunsch

Jürgen Klopps Doppelrolle ist offenbar vom Tisch

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12.07.2026 | 21:53 Uhr
Der DFB hat seinen Bundestrainer gefunden, eine Einigung mit Jürgen Klopp ist getroffen. Nun geht es nur noch darum, wie der aus seinem Engagement bei Red Bull raus kommt - und wie es dann weitergeht.

Jürgen Klopp als Bundestrainer - und Red-Bull-Markenbotschafter? Eine mögliche Doppelrolle des 59-Jährigen sorgt dieser Tage für einige Diskussionen, laut Medienberichten ist es die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) präferierte Lösung, um bei der Auflösung von Klopps Vertrag als Fußballchef des Red-Bull-Imperiums (bis 2029) eine millionenschwere Ablöse zu sparen. Nach Informationen von Sky war diese Konstellation während der laufenden Gespräche zwischen den Parteien allerdings nie eine Option.

Eine Rolle als Markenbotschafter sei demnach nicht Teil der Überlegungen, Red Bull wünsche sich lediglich, "hin und wieder" auf Klopps Expertise zurückgreifen zu können. Dem "Kicker" zufolge ist denkbar, dass Klopp "abseits des nicht immer zeitaufwendigen Bundestrainer-Lebens mit seiner Expertise hin und wieder der umfangreichen Sport-Welt des Konzerns zur Verfügung stehen darf. Vor allem in Bereichen, die Klopp in den eineinhalb Jahren seines Wirkens maßgeblich angeschoben hat."

Die Kritik an einer Lösung, in der der Bundestrainer zugleich Werbeträger für Red Bull wäre, war in den vergangenen Tagen vielstimmig, kam unter anderem von Fanvertretern und auch aus den DFB-Landesverbänden.

"Gamechanger"

Die Lösung soll nun in der anstehenden Woche gefunden werden, laut "Kicker" wird sich die DFB-Spitze bereits am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen. Im Rahmen des WM-Finales in den USA soll dann Ende der Woche ein Treffen Mintzlaffs mit Klopp folgen.

Klopp hatte Anfang 2025 in der Fußballsparte des Brausekonzerns als "Global Head of Soccer" angeheuert. "Wir sind sehr stolz auf diese herausragende und sicherlich stärkste Verpflichtung in der Fußball-Historie von Red Bull", ließ Mintzlaff damals aus der Konzernzentrale funken. "Für uns ist er in seiner Rolle als Global Head of Soccer daher so etwas wie ein Gamechanger für unsere Engagements im internationalen Fußball und deren stetiger Weiterentwicklung."

Verwendete Quellen: ntv.de, ter/sid