Mertesacker gibt Einblicke

Klopps Boss gesucht: DFB treibt nächste Schlüsselpersonalie voran

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19.07.2026 | 23:12 Uhr
Jürgen Klopp, Rudi Völler - und Per Mertesacker? Das könnte die neue sportliche Führung beim Deutschen Fußball-Bund werden. Der Weltmeister von 2014 redet vor dem WM-Finale über Gespräche mit dem Verband.

Der ehemalige Fußball-Weltmeister Per Mertesacker ist in Gesprächen mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und könnte demnächst als Geschäftsführer des Verbandes zum Chef des designierten Bundestrainers Jürgen Klopp werden. Auf diesem Posten könnte er Andreas Rettig, der seinen zum Jahresende auslaufenden Vertrag nicht verlängert, folgen.

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"Man muss dem DFB eins lassen: Der Kontakt zu mir ist irgendwie nie abgerissen. In der letzten Woche ist nochmal ein bisschen Dynamik reingekommen. Wir unterhalten uns sozusagen. Aber es gibt noch nichts zu verkünden", sagte Mertesacker im ZDF.

Mertesacker erstmals bei dieser WM vor Ort

Die Priorität liege für den Moment bei der Verpflichtung von Klopp, der als Nationaltrainer auf den bei der WM gescheiterten Julian Nagelsmann folgen soll. Das ZDF hatte seine Übertragung vor dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien in East Rutherford mit der Nachricht von Mertesacker eröffnet und ihn direkt nach dem Geschäftsführer-Posten befragt.

Der 41-Jährige, sein früherer Weltmeister-Kollege Christoph Kramer und Moderator Jochen Breyer waren für das 104. und letzte Spiel erstmals bei dieser WM im Stadion vor Ort.

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Schnell nach dem frühen WM-Aus im Sechzehntelfinale hatte Uli Hoeneß den Namen Mertesacker genannt. "Er hat als ehemaliger Profi große internationale Erfahrung. Er hat immer gezeigt, wie gut er mit Menschen umgehen kann", sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern München der "Bild".

Klopp: "Habe Einigung mit Red Bull"

"Und: Er würde es niemals des Geldes wegen machen, sondern weil es ihn reizt, mit seiner Leidenschaft etwas aufzubauen und voranzubringen. Genau diese Leute, die sich selbst hochgedient haben und bereit sind, hart zu arbeiten, brauchen wir jetzt", nannte Hoeneß weitere Gründe, die nach seiner Ansicht für den früheren Innenverteidiger vom FC Arsenal sprechen.

An einem Engagement von Klopp gibt es keine echten Zweifel mehr. Denn: Sein Vertrag mit Red Bull ist kein Hindernis mehr. "Ich habe eine Einigung und eine Regelung mit Red Bull gefunden, eine sehr, sehr großzügige Regelung, wenn man so will", sagte Klopp bei MagentaTV kurz vor dem Anpfiff des WM-Endspiels. Als Sportdirektor ist beim DFB Rudi Völler weiter in der Verantwortung.

Verwendete Quellen: ntv.de, tno/dpa