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Knallharter Plan für FinalabendAngst vor Eskalation: Paris wird von 8000 Polizisten bewacht

29.05.2026, 06:19 Uhr
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Vor einem Jahr wurde Paris von schweren Ausschreitungen nach dem Champions-League-Finale erschüttert. (Foto: IMAGO/ABACAPRESS)

Paris wird zur Hochsicherheitszone: Mit 8000 Polizisten und strengen Kontrollen soll es rund um das Champions-League-Finale, das in Budapest stattfindet, friedlich bleiben. Was Fans am Samstag erwartet.

Paris rüstet sich mit einem Großaufgebot an Polizeikräften und weitreichenden Beschränkungen für das Finale der Champions League zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal am Samstag. Im Großraum Paris sollen 8000 Polizeibeamte und 2500 Feuerwehrleute eingesetzt werden, um jegliche Störung der öffentlichen Ordnung zu verhindern, kündigte Innenminister Laurent Nuñez an. Frankreichweit werden 22.000 Polizisten mit Blick auf das Königsklassen-Endspiel im fernen Budapest (18 Uhr/ZDF und im ntv.de-Liveticker) eingesetzt.

Verhindert werden sollen massive Ausschreitungen wie beim Finalsieg von PSG im vergangenen Jahr. Damals gab es zwei Tote, knapp 200 Verletzte sowie 559 Festnahmen. Die Behörden zählten zudem knapp 700 Brände, insbesondere von Autos. Krawalle am Rande der Feiern gab es besonders in Paris. Vor allem auf den später von der Polizei geräumten Champs-Élysées und in der Nähe des Prinzenparks, wo sich Zehntausende Fußballfans zum Public Viewing versammelt hatten, gab es Ausschreitungen.

Beschränkungen auf den Champs-Élysées

Deshalb gelten am Wochenende auf den Champs-Élysées und am Parc des Princes besondere Einschränkungen. Es gibt Absperrungen von Straßen, Parkverbote und Zugangskontrollen, eine Videoüberwachung kritischer Bereiche und die Schließung bestimmter Metro-Stationen. Die Gastronomie auf den Champs-Élysée muss vor Anpfiff des Spiels schließen und ihr Mobiliar nach drinnen bringen. 

Bereits nach dem Finaleinzug von Paris Anfang Mai war es in der französischen Hauptstadt zu einzelnen Ausschreitungen gekommen. Im Großraum Paris gab es 123 Festnahmen und elf Verletzte. Vereinzelt setzte die Polizei Tränengas ein.

Quelle: ntv.de, tno/dpa

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