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Reus gibt Richtung vor BVB startet in seine Mission Meisterschaft

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"Das kommt nicht nur von der Vereinsführung, sondern auch aus dem Team heraus": Marco Reus.

(Foto: imago images / Kirchner-Media)

Während sie beim FC Bayern in München langsam nervös werden, haben die Dortmunder ihre Fußballmannschaft für die neue Saison in der Bundesliga längst beisammen. Und die kann sich sehen lassen. Kapitän Marco Reus gibt gleich das Ziel vor. Und das lautet: Meisterschaft.

Neuer Kader, neuer Mut und siehe da: Bei Borussia Dortmund meiden sie das M-Wort nicht mehr. Mit dem Einstieg der Zugänge Nico Schulz, Thorgan Hazard und Julian Brandt in die Saisonvorbereitung startete der Fußball-Bundesligist in die Mission Meisterschaft. "Wir müssen jetzt damit anfangen, jeden Tag daran zu glauben, dass wir einiges erreichen können", sagte Kapitän Marco Reus. Der ambitionierte Plan ist klar. Der BVB will dem FC Bayern die seit sieben Jahren anhaltende Alleinherrschaft nun aber wirklich streitig machen.

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Und während in München die Transfer-Nervosität wächst, haben sie in Dortmund ihre Mannschaft zusammen. Dass die Meisterschaft erstmals seit Jahren als Ziel ausgegeben wurde, hält Reus für naheliegend: "Auch aufgrund der vergangenen Saison und aufgrund unserer Transfers muss es unser Ziel sein, am Ende ganz oben zu stehen und auch im Pokal und in der Champions League besser abzuschneiden. Das kommt nicht nur von der Vereinsführung, sondern auch aus dem Team heraus." Das 75 Millionen Euro teure Trio Schulz aus Hoffenheim, Hazard aus Mönchengladbach und Brandt aus Leverkusen gehörte zum Kreis diverser Nationalspieler wie Marco Reus, Jadon Sancho und Axel Witsel, die nach verlängertem Urlaub die erste Saisoneinheit bestritten und sich leistungsdiagnostischen Tests unterzogen.

Neben Schulz, Hazard und Brandt soll auch Mats Hummels zu einer größeren Schlagkraft als in der vergangenen Spielzeit verhelfen, in der sich die Borussia trotz monatelanger Tabellenführung am Ende mit Rang zwei begnügen musste. "Wir erhoffen uns viel von Mats. Es ist immer hilfreich, wenn du mehrere Spieler in der Mannschaft hast, die eine gewisse Persönlichkeit mit sich bringen", kommentierte Reus die Rückkehr des einstigen BVB-Kapitäns aus München nach Dortmund.

"Mats hat vielleicht das bessere Auge"

An der jüngsten Diskussion, ob der Münchner Niklas Süle oder Hummels der beste deutsche Innenverteidiger ist, wollte sich Reus nicht beteiligen: "Beide sind große Innenverteidiger. Niklas ist vielleicht ein bisschen schneller unterwegs, dafür hat Mats vielleicht das bessere Auge für den Gegner und für die Mitspieler." Dank der Rückkehr der Nationalspieler ist der Kader von Trainer Lucien Favre so gut wie komplett.

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Schon bald in Paris? Raphael Guerreiro, links, hier mit Axel Witsel.

(Foto: imago images / Kirchner-Media)

Es fehlen nur Achraf Hakimi, der am Freitag mit Marokko im Achtelfinale des Afrika-Cups gegen den krassen Außenseiter Benin ausgeschieden war, und die zuletzt in ihren nationalen U-Teams eingesetzten Mahmoud Dahoud, Jacob Bruun Larsen und Sergio Gomez. Auch Raphael Guerreiro startete trotz anhaltender Gerüchte über einen Wechsel zu Paris Saint-Germain in die Vorbereitung.

Anders als André Schürrle und Shinji Kagawa wurde der portugiesische Nationalspieler nicht für die Suche nach einem neuen Verein freigestellt. Nach Medienberichten soll das Interesse des französischen Meisters an einer Verpflichtung des 25-Jährigen allerdings nachgelassen haben. Dem Vernehmen nach wäre der BVB bereit, Guerreiro für 15 Millionen Euro ziehen zu lassen. Er war im Sommer 2016 für zwölf Millionen Euro vom FC Lorient gekommen.

Quelle: n-tv.de, Heinz Büse, dpa

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