Fußball

Barça als "mahnendes Beispiel" Bayern-Boss empört über Gehaltsexplosion

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Herbert Hainer will mit dem FC Bayern kein zweiter FC Barcelona werden.

(Foto: imago images/Oryk HAIST)

Der FC Bayern steht sportlich sehr gut da - und wirtschaftlich ebenfalls. Das betont Präsident Herbert Hainer. Zugleich aber sorgt er sich um die Konkurrenz und den Fußball im Allgemeinen. Dass trotz der Corona-Pandemie die Spielergehälter weiter explodieren, gefällt ihm gar nicht.

Bayern Münchens Präsident Herbert Hainer warnt vor einer weiteren Explosion der Spielergehälter und der Honorare für Fußballberater. Die Corona-Pandemie habe das Problem im Fußball, in dem viele Vereine hoch verschuldet sind, noch mal "deutlich offensichtlicher" gemacht. "Wir alle reden über Barcelona, weil es dort so offensichtlich ist und öffentlich gemacht wurde. Es gibt aber sicherlich mehr Vereine, die finanzielle Schwierigkeiten haben. Und trotzdem steigen die Gehälter der Spieler und die Beraterhonorare werden immer größer. Das kann nicht gesund und gewollt sein", sagte Hainer der "Münchner Abendzeitung".

Vor allem der hoch verschuldete FC Barcelona sollte allen "ein mahnendes Beispiel sein, dass man versuchen muss, die Dinge besser zu regulieren, um auch die besondere Rivalität der Klubs langfristig sicherzustellen", sagte Hainer. Derweil könnte der deutsche Rekordmeister eine Inspiration für andere sein: "Der FC Bayern München hat das in den letzten 20 Jahren gut geschafft, sportliche Ambitionen zu haben und trotzdem auch wirtschaftliche Stabilität."

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Andere Klubs würden trotz finanzieller Schieflagen weiter viel investieren: "Man muss darüber nachdenken, wie man das zum Wohle aller vernünftiger gestalten kann." Für Hainer ist dabei eine Umsetzung des Financial Fairplay und bei Verstößen dagegen eine konsequente Sanktionierung wichtig. "Es wurde in den letzten Jahren allerdings auch durch Covid aufgeweicht und teilweise außer Kraft gesetzt", sagte der 67-Jährige.

Über neue Überlegungen werde gesprochen und nachgedacht: "Ich bin der festen Überzeugung, dass es kommen wird. Wie schnell, das kann ich nicht sagen. Da spielen ja unter anderem auch die europäischen Gesetzgebungen mit rein."

Quelle: ntv.de, ara/dpa

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