Fußball

Viertelfinalkracher im DFB-Pokal Der FC Bayern muss zum FC Schalke 04

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Ein altes, aber aktuelles Foto: Um diesen Pokal geht's auch im Jahr 2020.

(Foto: imago/Noah Wedel)

Im Viertelfinale des DFB-Pokals erwischt der FC Bayern ein schwieriges Los. Für die Münchner geht's zum Bundesliga-Konkurrenten FC Schalke 04. Pech hat Union Berlin. Der Aufsteiger muss wieder auswärts ran, bei Bayer Leverkusen. Fortuna Düsseldorf freut sich dagegen über eine "gute Möglichkeit".

Manuel Neuer gegen Alexander Nübel: Der Torwart des FC Bayern und der im Sommer nach München wechselnde Schalke-Keeper können im DFB-Pokal aufeinandertreffen. Der Titelverteidiger tritt im Viertelfinale beim Bundesligakonkurrenten in Gelsenkirchen an, wo Nübel wieder die Nummer eins ist. Das ergab die Auslosung. Beim 5:0 im Bundesligaspiel in München am 19. Spieltag war Nübel gesperrt, Markus Schubert vertrat ihm.

Viertelfinale DFB-Pokal

Bayer 04 Leverkusen -
1. FC Union Berlin


FC Schalke 04 -
FC Bayern München


Eintracht Frankfurt -
SV Werder Bremen


1. FC Saarbrücken -
Fortuna Düsseldorf

Fußball-Regionalligist 1. FC Saarbrücken, der einzige Amateurklub, empfängt Fortuna Düsseldorf. In zwei weiteren Bundesliga-Duellen gastiert der 1. FC Union Berlin bei Bayer 04 Leverkusen, die SG Eintracht Frankfurt empfängt den SV Werder Bremen. Das Viertelfinale wird am 3. und 4. März ausgespielt. Ziel ist das Finale am 23. Mai in Berlin.

"Irgendwie habe ich es geahnt", kommentierte Olaf Thon, der sowohl für Schalke als auch für die Bayern gespielt hat. "Gut ist, dass man ein Heimspiel hat, aber ich hätte mir eine andere Mannschaft gewünscht", sagte er. Zufrieden mit dem Los sind die Anhänger des Viertligisten 1. FC Saarbrücken. "Wenn man die Fans fragt, dann wollten alle nicht Bayern, sondern etwas Machbares", berichtete Geschäftsführer David Fischer. "So überheblich wollen wir nicht sein. Wir sind demütig und freuen uns auf die Partie."

"Gute Möglichkeit, eine Runde weiterzukommen"

"Diese Auslosung gibt uns gute Möglichkeiten, eine Runde weiterzukommen", sagte Fortunas Trainer Uwe Rösler. Da das Saarbrücker Ludwigsparkstadion wegen des Umbaus nicht zur Verfügung steht, wird der Spitzenreiter der Regionalliga Südwest wahrscheinlich wie in den bisherigen Runden ins benachbarte Völklingen ausweichen. Diese Option sei die erste Wahl, sagte Fischer. Die Umsetzung werde in den kommenden Tagen geprüft.

Frankfurt und Bremen treffen bereits am 1. März in der Bundesliga aufeinander. "Das wird eine Bremer Woche", sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic. "Wir freuen uns darauf und wollen natürlich ins Halbfinale einziehen. Leicht wird das nicht - aber vor unserem Publikum ist es unser großes Ziel." Werders Coach Florian Kohfeldt sagte: "Wir hätten natürlich lieber ein Heimspiel gehabt. Die Partie hat einen besonderen Reiz, da wir innerhalb weniger Tage zwei Mal gegen Frankfurt antreten müssen." Bayer-04-Sportdirektor Simon Rolfes sagte zum Los: "Ein Heimspiel, das haben wir uns für das Viertelfinale gewünscht." Der Anspruch sei "klar: Wir wollen unbedingt ins Halbfinale".

In Dortmund wurden derweil auch die Partien im Wettbewerb der Frauen ausgelost. Bayer Leverkusen empfängt die TSG Hoffenheim. Der FSV Gütersloh 2009 hat ein Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg. Außerdem spielen Turbine Potsdam gegen die SGS Essen und Arminia Bielefeld trifft auf den SC Sand. Die Duelle werden am 22. März ausgetragen. Das Finale findet am 30. Mai wie schon in den vergangenen Jahren in Köln statt.

Quelle: ntv.de, tno/dpa