Fußball

Tod seines Beraters und Transfer Haaland spricht über "harte Monate"

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Haaland steht als nächstes erst einmal für Norwegen auf dem Platz.

(Foto: AP)

Zwischen dem BVB und Manchester City liegt für Erling Haaland die Zeit bei der Nationalmannschaft. Mit Norwegen spielt er drei Partien in der Nations League. Bei der Pressekonferenz aber geht es mehr um ihn persönlich. Dabei gibt er einen Einblick in sein Seelenleben.

Norwegens Star-Stürmer Erling Haaland hat nach eigenen Worten eine schwere Zeit hinter sich. "Es waren harte Monate, es war nicht einfach", sagte der 21-Jährige bei einer Pressekonferenz der norwegischen Nationalmannschaft in Oslo. Der von Borussia Dortmund zum englischen Meister Manchester City wechselnde Angreifer trifft mit der Auswahl in der Nations League auf Serbien, zweimal Schweden und Slowenien.

Vor allem der Tod seines Beraters Mino Raiola Ende April habe ihn sehr getroffen. "Das war sehr schwer. Es hat die Dinge anders gemacht. Sie können sich vorstellen, was ich durchgemacht habe, es war von allem etwas", sagte der sichtlich bewegte Haaland: "Aber ich werde mich nicht beschweren, ich mag mein Leben."

Zugleich betonte er, trotz des Wirbels um seinen Transfer bis zuletzt alles für Dortmund gegeben zu haben. "Es war nicht einfach. Aber ich habe zweieinhalb Jahre für Dortmund getan, was ich konnte", sagte der Stürmer. Die Spekulationen um seinen Wechsel habe er gut ausblenden können: "Ich will mich auf Fußball fokussieren und alles andere ausblenden, selbst wenn es ein Klempner ist, der am nächsten Tag in mein Haus kommt. Ich bin gut darin, Dinge auszublenden und mich auf eine Sache zu konzentrieren: die Leistung auf dem Platz."

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Über seinen künftigen Arbeitgeber, der Haaland voraussichtlich Mitte Juni präsentieren wird, wollte der 21-Jährige "aus Respekt" vor City nicht sprechen, wie Nationaltrainer Stale Solbakken vor Haalands Auftritt erklärte. Auch die Frage, ob er mit seinem Wechsel zu einem von dem Emirat Abu Dhabi geförderten Klub nicht Teil des vielfach kritisierten "Sportswashing" sei, ließ er unbeantwortet.

"Gerne" sprach er dagegen über die Nations League - und erntete damit Gelächter im Saal. Er sei verletzungsfrei, sehr motiviert und freue sich "gewaltig", sagte er. Im Frühjahr war er verletzungsbedingt wochenlang ausgefallen und fehlte dem BVB. Am Montagabend stand für ihn und seine Kollegen noch ein Besuch bei Norwegens König Harald V. an.

Quelle: ntv.de, ara/dpa/sid

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