Kai Havertz hat mit Fußballmeister FC Arsenal den englischen Supercup gewonnen. Der deutsche Nationalspieler erzielte beim 3:0 (2:0) im Community Shield gegen Pokalsieger Manchester City den Treffer zum 2:0 und feierte mit den Londonern den ersten Titel der Saison. Für City glich das erste Pflichtspiel nach der Ära von Pep Guardiola einer Demütigung.
Im Principality Stadium von Cardiff erwischten die Gunners den perfekten Start. Bereits nach 23 Sekunden brachte Riccardo Calafiori die Mannschaft von Trainer Mikel Arteta in Führung. Nach einem Traumpass von Myles Lewis-Skelly überwand der Italiener seinen Landsmann Gianluigi Donnarumma im City-Tor.
Der neue City-Coach Enzo Maresca musste bei der Generalprobe auf den angeschlagenen spanischen Weltmeister Rodri verzichten. Ob der Mittelfeldstratege noch einmal das Trikot der Cityzens tragen wird, ist offen - Medienberichten zufolge soll es ihn in die Heimat zum FC Barcelona ziehen. Stattdessen begann Rekordtransfer Elliot Anderson im Mittelfeld.
Arteta verzichtete zunächst auf die England-Profis Declan Rice und Bukayo Saka, die erst in der zweiten Hälfte kamen. Hingegen stand Havertz in der Startelf. Nach Vorlage von Neuzugang Christos Tzolis traf der ehemalige Leverkusener in der 28. Minute per Kopf zum 2:0. Kurz nach der Pause sorgte Martin Ödegaard (48. Minute) für die Vorentscheidung.
Manchester City offenbare große Schwächen in der Abwehr. Der Pokalsieger hatte zwar Chancen, es mangelte aber an Durchschlagskraft. Stürmerstar Erling Haaland wurde bereits kurz nach der Halbzeitpause ausgewechselt. Der neue City-Coach Maresca, der im Sommer nach zehn Jahren Erfolgstrainer Guardiola ablöst hatte, erwischte damit einen echten Fehlstart.

