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RB Leipzig gewinnt am Grünen Tisch Kein Wiederholungsspiel im DFB-Pokal

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Schiedsrichter Martin Petersen war von einem Feuerzeug getroffen worden. Die Szene führte zum Spielabbruch.

(Foto: picture alliance / dpa)

Fußball-Zweitligist RB Leipzig darf sich über den Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals freuen. Wie das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes entscheidet, wird das abgebrochene Spiel bei Drittligist VfL Osnabrück nicht wiederholt.

Das abgebrochene Skandal-Spiel im DFB-Pokal in Osnabrück wird nicht wiederholt und für den Fußball-Zweitligisten RB Leipzig gewertet. Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes. Die Sachsen ziehen durch das 2:0 am grünen Tisch in die zweite Runde ein, der drittklassige VfL Osnabrück, der zum Zeitpunkt des Abbruchs in der 71. Minute 1:0 geführt hatte, ist damit ausgeschieden. Die Partie am vergangenen Montagabend wurde abgebrochen, weil Schiedsrichter Martin Petersen von einem aus dem VfL-Zuschauerblock geworfenen Feuerzeug am Kopf getroffen worden war. Er erlitt dabei eine leichte Gehirnerschütterung.

"Gemäß der für alle Vereine geltenden Rechts- und Verfahrensordnung des DFB ist das Spiel für den VfL Osnabrück mit 0:2 als verloren zu werten, da der Verein für seine Zuschauer verantwortlich ist und das Verschulden der Zuschauer dem Verein zuzurechnen ist", sagte der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, Hans E. Lorenz: "Die Spielumwertung ist in Paragraph 18, Nummer 4, als Rechtsfolge alternativlos vorgeschrieben. Ein Wiederholungsspiel oder ein Nachspielen der letzten 20 Minuten ist daher nicht möglich." Ob beide Vereine das Urteil akzeptiert haben, teilte der DFB zunächst nicht mit.

"Ein Wiederholungsspiel oder ein Nachspielen der letzten 20 Minuten ist daher nicht möglich", erklärte Lorenz. Leipzig hatte in seiner schriftlichen Stellungnahme eine Wiederholung der Partie vorgeschlagen. "Würden wir auf dieses Angebot eingehen, so wäre dies gleichbedeutend mit dem Verlust jeder Rechtssicherheit. Die Gestaltung eines Wettbewerbs kann nicht vom Goodwill einzelner Vereine abhängig sein", bekräftigte Lorenz. Über etwaige Sanktionen gegen den VfL Osnabrück wegen des den Spielabbruch auslösenden Vorfalls wird das DFB-Sportgericht nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss gesondert entscheiden.

Quelle: n-tv.de, tno/sid/dpa

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